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Schweizer Geschichte und Kultur verstehen

Sich mit unserer Landeskultur auseinanderzusetzen, gilt nicht als fortschrittlich. Entsprechend gering ist die Bedeutung des unter «Räume, Zeiten, Gesellschaften» zusammengefassten Realienunterrichts im Schulalltag. Der Sekundarschullehrer Hanspeter Amstutz fördert mit praxiserprobten bildunterstützten Unterrichtsserien das Wissen über Meilensteine der neueren Schweizer Geschichte seit 1815.

«D Lehrerschaft lauft drvoo»­­ – Primarschule Allschwil schafft es an die Fasnacht

Die diesjährige Allschwiler Fasnacht fand unter dem Motto «D’Lehrerschaft lauft drvoo» statt. Das zeigt, wie sehr die Geschehnisse an der Primarschule Allschwil das ganze Dorf beschäftigen. Auf der Website der Allschwiler Fasnachterklären die Fasnächtler, dass dieses Motto zum Nachdenken anregen soll. «Alle Beteiligten sollen gemeinsam die Situation ruhig, professionell und lösungsorientiert bereinigen, damit die Primarstufe Allschwil in ruhigere Gewässer findet».

Lehrpersonen machen es aus – nicht Reformen

Im Vorfeld kantonaler Wahlen häufen sich bildungspolitische Versprechen. Ein genauer Blick lohnt sich. Rasch fällt ein vertrautes Vokabular auf: Schule müsse «modern» sein, der Unterricht «innovativ», die Bildung «fit für die Zukunft». Modernität fungiert dabei als politisches Gütesiegel – nicht als pädagogische Kategorie.

Algorithmen unter Anklage

In den USA verklagen betroffene Familien grosse Social-Media-Konzerne, weil deren Algorithmen Kinder und Jugendliche krank machen sollen. Es stehen nicht einzelne Inhalte, sondern die Wirkung der Plattformen auf Jugendliche im Zentrum. Die Debatte ist hochpolitisch und betrifft auch unsere Schulen direkt. Denn was online geschieht, wirkt täglich in die Klassenzimmer hinein. Die Frage lautet nicht mehr, ob digitale Plattformen Verantwortung tragen sollen, sondern wie die Politik unsere Kinder wirksam schützen kann.

Lehrpersonen befürworten Altersgrenze für Social Media

An der breit angelegten Umfrage der Starken Schule beider Basel (SSbB) zum Thema Social Media und Altersgrenzen bei Kindern und Jugendlichen haben insgesamt rund 851 Lehrpersonen, Schulleiter/-innen, Eltern und Bildungsinteressierte teilgenommen. Die Ergebnisse fallen deutlich aus: Social Media hat im Schulzimmer negative Konsequenzen, eine Altersgrenze für die Nutzung wird von 95% unterstützt.

Spanien verschärft Kurs gegen Social Media

Spanien will soziale Medien für Kinder unter 16-Jahren verbieten. Damit reiht sich ein weiteres europäisches Land in eine wachsende internationale Bewegung ein. Auch in der Schweiz und besonders im Bildungsraum Baselland wird die Diskussion immer dringlicher. Die Starke Schule beider Basel fordert seit längerem klare Regeln für Plattformen und einen wirksamen Schutz von Schüler/-innen. Jetzt ist der Moment gekommen, die politische Debatte auch bei uns zu beschleunigen.

Schule ohne Selektion und Noten?

Entspanntes Lernen in der Schule, keine Noten mehr, keine Hausaufgaben, kein Leistungsdruck – was alle Bildungsreformen der letzten Jahrzehnte eint, ist der Gedanke, der traditionelle Bildungskanon und das leistungsorientierte Lernen würden nicht mehr in die heutige Gesellschaft passen. In einigen Schweizer Kantonen experimentieren Reformpädagogen und Schulpolitiker denn auch an der Abschaffung der Noten herum. Ihre Argumentation, dass das klassische Notensystem der Persönlichkeit von Kindern nicht gerecht werde, ist dabei nicht völlig falsch.

Landratssitzung vom 12. Februar: Jede Menge Bildungsgeschäfte

An der kommenden Landratssitzung stehen mehrere spannende Bildungsgeschäfte auf der Traktandenliste. Die Geschäfte betreffen zentrale Fragen der Volksschule, der Berufsbildung und der Lehrpersonenausbildung und sind für die Weiterentwicklung des Bildungswesens im Kanton Basel-Landschaft von Bedeutung.

PH FHNW braucht tiefgreifende Reformen

Seit Jahren erreichen die Starke Schule beider Basel (SSbB) zahlreiche Rückmeldungen von Studierenden der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW). Die Kritik ist beunruhigend: Sie betrifft die Praxisnähe des Studiums, wenig sinnvolle Lerninhalte, organisatorische Mängel und fehlende Mitsprache. Die aktuellen Berichte des Regierungsrates sowie der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission zeigen, dass der politische Handlungsbedarf erkannt wird. Aus Sicht der SSbB braucht es jedoch mehr als punktuelle Korrekturen. Notwendig ist eine grundlegende Reform der PH, damit die Ausbildung zukünftiger Lehrpersonen den Anforderungen des Schulalltags gerecht wird.

Götterdämmerung bei den Schulreformen

Schon seit Längerem zeigt sich eine auffallende Diskrepanz zwischen den Bildungsversprechungen der Schulreformer und den realen Möglichkeiten im schulischen Alltag. Die Alarmsignale aus vielen Schulen haben nun offensichtlich dazu geführt, dass dieser Missstand von gewichtigen bildungspolitischen Kreisen als unhaltbar taxiert wird.

Integration braucht klare Grenzen

Die Integration von Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen gilt seit Jahren als bildungspolitisches Leitprinzip. Sie wird mit Chancengerechtigkeit und sozialem Zusammenhalt begründet. In der Praxis zeigt sich jedoch zunehmend, dass diese Form der Integration an ihre Grenzen stösst. Besonders dann, wenn sie ohne ausreichende Differenzierung umgesetzt wird. Schulen geraten unter Druck, Lehrpersonen werden überfordert und der Unterricht leidet. Die Frage ist nicht, ob Integration sinnvoll ist, sondern wie weit sie gehen darf.

Frankreich verbietet TikTok & Co. für Kinder

Frankreich erlässt ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Plattformen wie TikTok, Instagram und Snapchat sind in der Verantwortung und müssen die Einhaltung des neuen Gesetzes sicherstellen, das voraussichtlich mit Beginn des Schuljahres im September 2026 in Kraft tritt. Frankreich führt damit die bisher strengste Regelung in westlichen Ländern ein. Zusätzlich wird ein striktes Handyverbot an den Schulen umgesetzt.

Bildungspolitik zwischen Schnittmengen und Differenzen

Die Diskussion um die Volksschule hat neue Aufmerksamkeit erhalten, nachdem die SVP kürzlich ein Positionspapier zu verschiedenen Bildungsfragen publiziert hat. Auch für die Starke Schule beider Basel (SSbB) ist klar, dass die Volksschule vor grossen Herausforderungen steht. Lehrpersonen sind stark belastet, Klassen werden zunehmend heterogen und zentrale Bildungsziele geraten unter Druck. Ein genauer Blick zeigt, dass es in einzelnen Bildungsfragen Überschneidungen gibt, gleichzeitig aber grundlegende Unterschiede im Verständnis von Schule und Bildung bestehen.

Nachteilsausgleich im Baselbiet: Chancen und Grenzen verstehen

Der Nachteilsausgleich soll Schüler/-innen mit diagnostizierten Beeinträchtigungen faire Chancen im Schulalltag und bei Prüfungen geben. Er kann zusätzliche Zeit, angepasste Prüfungsbedingungen oder spezielle Hilfsmittel umfassen und verändert nicht die Lernziele. Diese Massnahme ist rechtlich verankert, weil gemäss Bundesverfassung niemand wegen einer Beeinträchtigung benachteiligt werden darf. Gleichzeitig steigt die Zahl der Gesuche deutlich an und es zeigt sich, dass Nachteilsausgleiche in Einzelfällen auch beantragt werden, um den Verbleib in einem bestimmten Leistungsniveau oder den Zugang zum Gymnasium zu ermöglichen.

Weniger Leerlauf, mehr Praxis: Wo die PH wirklich sparen sollte

Die Pädagogische Hochschule PH der FHNW plant einen grossen Umbau und will jährlich rund fünf Millionen Franken einsparen. Bis zu 40 Stellen sind betroffen. Offiziell ist von Innovation, Qualität und Zukunftsfähigkeit die Rede. Gleichzeitig erhält die SSbB seit Jahren kritische Rückmeldungen von Studierenden. Sie berichten von praxisfernen und wenig motivierenden Lehrveranstaltungen, deren Nutzen für den späteren Unterricht begrenzt ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die geplanten Sparmassnahmen dort ansetzen, wo sie sinnvoll sind.

Spätere Einschulung im Kanton Basel-Landschaft

Immer mehr Kinder im Kanton Basel-Landschaft beginnen den Kindergarten später, als es der offizielle Stichtag vorsieht. Während das Einschulungsalter seit der Einführung des HarmoS-Konkordates kontinuierlich gesenkt wurde, mehren sich nun die Anzeichen, dass viele Kinder für den frühen Schuleintritt noch nicht bereit sind. Der wachsende Trend zur späteren Einschulung wirft grundlegende Fragen zum bestehenden Stichtag und zur Bindung an das HarmoS-Konkordat auf.

Wenn Ideologie Schule verdrängt

Die Schule hat einen klaren Auftrag: Kinder sollen lesen, schreiben und rechnen lernen. Genau dieser Kernauftrag wird zunehmend relativiert. Statt sich konsequent auf Unterrichtsqualität zu konzentrieren, setzt der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz andere Akzente. Die Folgen sind messbar: sinkende Leistungen, steigende Belastung für Lehrpersonen und wachsende Unsicherheit bei Schüler/-innen. Die Weltwoche hat diese Entwicklung am Beispiel der aktuellen Verbandsführung aufgezeigt.

Künstliche Intelligenz an Baselbieter Schulen

Das Leben ohne die Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile unvorstellbar. Seien es Sprachassistenten, Empfehlungsalgorithmen, Navigationssysteme oder eben Suchmaschinen, die vor allem für Schüler/-innen besonders attraktiv sind. Die Nutzung von Chatbots scheint einfach: Zu jeder Frage wird in Sekundenschnelle eine Antwort geliefert. Klingt praktisch, birgt jedoch auch Risiken.

Integration braucht klare Grenzen

Die Integration von Schüler/-innen mit besonderen Bedürfnissen gilt seit Jahren als bildungspolitisches Leitprinzip. Sie wird mit Chancengerechtigkeit und sozialem Zusammenhalt begründet. In der Praxis zeigt sich jedoch zunehmend, dass diese Form der Integration an ihre Grenzen stösst. Besonders dann, wenn sie ohne ausreichende Differenzierung umgesetzt wird. Schulen geraten unter Druck, Lehrpersonen werden überfordert und der Unterricht leidet. Die Frage ist nicht, ob Integration sinnvoll ist, sondern wie weit sie gehen darf.

Was Kinder wirklich brauchen

Der Bildschirm gilt längst als Symbol einer modernen Bildung. Die Folgen sind weithin sichtbar: Das technische Wettrüsten an unseren Schulen geht munter weiter. Kinder und Jugendliche werden heutzutage flächendeckend mit Notebooks, Smartphones und Tablets ausgestattet. Denn die digitalen Möglichkeiten scheinen eine erfolgreiche schulische Zukunft zu verheissen.