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Lernbericht statt Zeugnis: Ein fragwürdiger Schritt

Ab dem Schuljahr 2024/25 ersetzt der Kanton Basel-Landschaft das bisherige Zeugnis der 1. Primarschule durch einen Lernbericht. Offiziell soll dieser die Stärken der Kinder hervorheben und den Leistungsdruck senken. Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat die ihr zugespielten Dokumente geprüft und sieht darin vor allem kosmetische Verschönerung, ideologische Schönfärberei und wenig greifbare Informationen. Für Eltern wird es unübersichtlicher, der objektive Lernstand tritt in den Hintergrund. Das diskriminiert insbesondere die Migrantinnen und Migranten.

Zwei neue bildungspolitische Vorstösse im Landrat eingereicht

An der vergangenen Landratssitzung wurden zwei bildungspolitische Vorstösse eingereicht. Der eine Vorstoss von Landrat Pascal Ryf (Die Mitte) fordert die Einführung einer Notfall-App an Baselbieter Schulen, um die Sicherheit der Lernenden zu erhöhen. Der zweite Vorstoss von Marc Scherrer (Die Mitte) verlangt die Überprüfung von Lehrmitteln, sodass die politische und wirtschaftliche Neutralität im Unterricht sichergestellt wird.

Die Fortsetzung des Sprachen-Flickwerks ist eine Zumutung

Die Spatzen pfeifen es lautstark von den Dächern, dass das Mehrsprachenkonzept der Primarschule ein Fiasko ist. Doch die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz scheint alle Fenster ihres Elfenbeinturms verriegelt zu haben, um den ungeliebten Gesang nicht hören zu müssen. Was sich die verantwortlichen Erziehungsdirektoren in ihrer jüngsten Stellungnahme zum Sprachenkonzept geleistet haben, gleicht einem traurigen Abgesang auf eine schulnahe Bildungspolitik.

Was die Kinder zuerst lernen sollten

Es ist nicht Französisch. Am Besuchstag der Rekrutenschule schaute ich der neuen Generation zu. Die Sonne schien, die Stimmung war gut. In der Kompanie standen sie Schulter an Schulter: Deutschschweizer, Romands, Ticinesi. Ein Berner rief: «Hopp jetzt, Giele! Okay, let’s move!» Ein Baselbieter lachte: «Lueg emol do!» Und hinten tönt’s auf Englisch: «Come on, guys!»

SSbB reicht Aufsichtsrechtliche Anzeige ein

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat vor wenigen Tagen erfahren, dass an der Primarschule Allschwil weiterhin Lehrpersonen nur über befristete Arbeitsverträge verfügen, obwohl sie gemäss Personalgesetz und Personalverordnung Anspruch auf unbefristete Verträge hätten.

Aus diesem Grund reicht die SSbB eine aufsichtsrechtliche Beschwerde ein, folgend der Wortlaut

Digital childhood brings new mentality

What is the future of our society based on this mentality? Many people worry about Climate Change, rightly so, but I am worrying more about Human Change. How addictive technology is changing our children and creates new culture. For the first time in our civilisation, we face a generation where more and more young people have reduced psychological and emotional abilities to create any longterm relationships including family with children.

Landrat beschäftigt sich mit zahlreichen Bildungsgeschäften

Für die kommende Landratssitzung vom 13. November 2025 sind diverse bildungspolitische Themen zur Volksschule, den weiterführenden Schulen und der Pädagogischen Hochschule (PH) traktandiert. Die Vorstösse wurden allesamt von Parlamentarier/-innen der Fraktionen SP, Die Mitte und SVP eingereicht.

Es braucht einen tragfähigen Kompromiss

Schulfragen sind Sache der Kantone. Mit seiner Stellungnahme im Sprachenstreit hat sich der Bundesrat direkt in den Kompetenzbereich der EDK eingeschaltet. Dabei überzeugt die bundesrätliche Argumentation, Frühfranzösisch sei für den nationalen Zusammenhang wichtig, überhaupt nicht. Da wäre die arg vernachlässigte Landesgeschichte schon eher ein Grund für einen aufrüttelnden Aufruf.

Übergewicht im Kindesalter bleibt eine Herausforderung

Übergewicht im Kindesalter ist in vielen Ländern ein grosses und schwerwiegendes Problem, insbesondere auch in der Schweiz bei Kindern und Jugendliche im schulpflichtigen Alter. Ein neuer Bericht der Gesundheitsförderung Schweiz schafft Klarheit: Untersucht wurden 30’000 Schüler/-innen aus 11 Kantonen.

Die Fremdsprachendidaktik auf Abwegen

In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts prägten die Fremdsprachendidaktiker den Reformbegriff «Mehrsprachigkeitsdidaktik». Praktizierende Lehrpersonen wurden in Weiterbildungskursen darauf getrimmt, sich neue Methoden anzueignen, welche sich im Gebrauch der Lehrmittel Millefeuilles, Clin d’oeil und New World aufdrängten. Selbstredend war die Ausbildung an den PHs ebenfalls darauf ausgerichtet. Das Ziel bestand darin, die Fremdsprachen im Unterricht effizienter und praxistauglicher zu vermitteln. Damit einher ging auch die Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts in die 3. bzw. 5. Klasse der Primarschule. Die politischen Behörden unter Führung der EDK verbreiteten Aufbruchstimmung und setzten die Empfehlungen der Didaktiker im Schulbereich willfährig um.

Französisch auf die Sekundarstufe 1 verlegen?

Derzeit wird debattiert, ob zwei Fremdsprachen in der Primarschule sinnvoll sind. Besonders das sogenannte Frühfranzösisch steht unter Beschuss. Als Sekundarlehrer mit Klassenlehrerfunktion habe ich, obwohl ich keine Sprachen unterrichtete, viel mitbekommen von dieser Entwicklung, alles immer früher anzusetzen. Im Folgenden geht es darum, zu erörtern, weshalb ich den Beginn des Französischunterrichts auf der Sekundarstufe 1 besser finde.

Lancierung der beiden Bildungsinitiativen löst riesiges Medienecho aus

Die Ankündigung der beiden kantonalen Volksinitiativen «Zwei Fremdsprachen sind zu viel» und «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» hat ein immenses Medienecho ausgelöst. Journalistinnen und Journalisten von Tele Basel, der beiden Radiosender Basilisk und Radio X sowie der Printmedien Basler Zeitung, Volksstimme und Basellandschaftliche Zeitung nahmen an der Pressekonferenz teil. Ebenso berichteten die NZZ in ihrem Newsletter sowie online Swissinfo, Basel jetzt! und Keystone.

Baselland duldet weiterhin Machtmissbrauch an Schulen

Keine Sanktion führt in der Arbeitswelt zu mehr Konflikten und Folgeproblemen wie ausgesprochene oder angedrohte Verwarnungen von Vorgesetzten gegenüber Mitarbeitenden. Der Grund dafür ist einfach: Verwarnungen gelten im Arbeits- und Personalrecht in der Schweiz, insbesondere im öffentlichen Dienst, gemeinhin als letzte Zurechtweisung bei ungenügenden Leistungen oder ungebührlichem Verhalten, bevor es zur Kündigung kommt.

Kommentar zu den beiden Initiativen der SSbB

Dass die Starke Schule beider Basel (SSbB), der Verein um den ehemaligen Landrat Jürg Wiedemann, am Dienstag zwei Volksinitiativen eingereicht hat, das ist eine überaus erfreuliche Nachricht. Im Bildungswesen gibt es gegenwärtig kaum drängendere Themen als die, die nun angepackt werden.

Ohne elterliche Sorge viele schulische Sorgen

Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Immer wenn ein gesellschaftliches Problem auftaucht, folgt der Ruf nach einem neuen Schulfach – und treibt damit unser «Job-Enrichment» ungebremst in die Höhe. Lehrpersonen sind heute nicht nur Unterrichtende, sondern zugleich Kulturvermittler, Präventionsbeauftragte, Eventmanagerinnen, Social-Media-Experten, KI-Cracks, Stilberaterinnen, Hobbypsychologen, Mentorinnen, (Familien-)Therapeuten, Coaches, Berufsberaterinnen, Polizisten und Finanzberaterinnen. Die Liste liesse sich beliebig erweitern.

Initiativ, praxisnah und unverzichtbar

Die neue Webseite der Starken Schule beider Basel passt bestens zu diesem engagierten Verein. Man ist sofort im Bild, findet den richtigen Zugang zu den aktuellen Themen und erhält wesentliche Informationen. Der Verein beweist mit seinem gelungenen Auftritt im Netz, dass ihm der Einsatz für die brennenden Themen in der Schulpraxis weiterhin das zentrale Anliegen ist.

SSbB empfiehlt Sabine Bucher in den Regierungsrat

Die Entscheidung ist gefallen: Der Vorstand der Starken Schule beider Basel (SSbB) hat sich nach intensiver Diskussion einstimmig dazu entschieden, den Stimmberechtigten Sabine Bucher (GLP) als neue Regierungsrätin zu empfehlen. Dies und die Interviews mit allen Kandidierenden finden Sie hier.

Nationaler Zusammenhalt und Frühfranzösisch

Heftige Reaktionen aus Bern zum Entscheid des Zürcher Kantonsrats, Französisch auf die Oberstufe zu verschieben, waren zu erwarten. Sprachliche Minderheiten reagieren empfindlich, wenn der Eindruck besteht, benachteiligt zu werden. Dieses ungute Gefühl ist in der Romandie rasch zur Stelle, da Französisch durch das vordringende Englisch weltweit an Bedeutung verloren hat.

Das Eigenleben der Lehrerverbände

Die Lehrerverbände wissen angeblich, was für die Schule gut ist. Sie meckern über Referenten. Sie verteidigen die integrative Schule und lassen sich dann im Namen aller Lehrer vernehmen. Aber Basisbefragungen führen sie kaum durch und unerwünschte Resultate halten sie unter Verschluss. Was ist los?

Überforderter Allschwiler Schulrat uneinsichtig

Hochtrabendes Geschwurbel, bestehend aus lauter leeren Floskeln, aber ohne jeglichen Informationsgehalt ‒ dies ein Schreiben des Schulrats der Primarschule Allschwil von dieser Woche an alle Lehrpersonen und Mitarbeitenden der Primarstufe.