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LCH lehnt ein Verbot von Social Media für Kinder ab

In Fachkreisen ist unbestritten, dass ein extensiver Konsum von sozialen Medien bei Kindern und Jugendlichen erhebliche negative Folgen haben kann. Australien hat als erstes Land ein vollständiges Verbot für unter 16-Jährige ausgesprochen. Viele andere Länder ergreifen ebenfalls Massnahmen. Nun hat auch der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) ein Positionspapier zum Umgang mit sozialen Medien bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht.

Umfrageergebnisse: Prädikate vs. ressourcenorientierte Lernberichte

Eine deutliche Mehrheit der Umfrageteilnehmenden spricht sich für Zeugnisse mit Prädikaten in der 1. Primarklasse aus. Demgegenüber stehen die ressourcenorientierten Lernberichte, welche derweil stark kritisiert werden. Ebenso interessant ist, dass nur ca. ein Fünftel der Teilnehmenden Noten mit Ziffern von 1-6 auf der Primarstufe abschaffen wollen. Drei Viertel befürworten Noten auf der Primarstufe.

Zeugnis oder Lernbericht – wie beurteilen?

Eine Debatte folgt der Nächsten im Schulkosmos. Es kehrt keine Ruhe ein – Ruhe, die dringend nötig wäre. Aktuell geht es um Zeugnis versus Lernbericht. Für alle Schulstufen finden sich Appelle – namentlich auch seitens des Schulleiter-Verbandes – die Noten abzuschaffen. Doch macht es ein Lernbericht besser? Im Folgenden geht es um Schuleinsteiger. Noten sind auf dieser Stufe zu Recht noch tabu. Doch wie gestalten sich dann Lernberichte bzw. Zeugnisse?

Die Erfolgsstory der Schweiz gehört in den Geschichtsunterricht

Bei der Frage, was ihnen die Jahreszahl 1848 bedeute, dürften die meisten heutigen Schulabgänger wohl mit den Schultern zucken. Dabei gehört das Revolutionsjahr 1848 zu den markanten Meilensteinen der neueren Schweizer Geschichte. Während in unseren Nachbarländern die Erhebungen fortschrittlicher Bürger und aktiver Studenten gegen die verkrusteten Monarchien blutig niedergeschlagen wurden, gelang in unserem Land ein durchschlagender Erfolg einer freiheitlich denkenden jungen Generation. Es waren wirtschaftlich führende Kreise und liberale Politiker, welche eine moderne Schweiz ohne hemmende Binnenzölle und weitgehende Freiheitsrechte schaffen wollten.

Zeugnisse in der Primarschule

Alle paar Jahre tauchen die Fragen um Zeugnisse erneut auf: Ziffernnoten, Prädikate, Lernberichte? Jetzt in BL der Vorschlag mit «ressourcenorientierten» Beschreibungen.

Worum geht es eigentlich? Die Schule hat einen gesetzlichen Bildungsauftrag, der sich an stufengerechten Lernzielen orientiert. Das ist an sich schon eine staatliche Anmassung, denn jedes Kind muss sich, unabhängig von persönlichen Vorlieben und Begabungen, an vorgegebenen Wissens- und Könnensnormen ausrichten. Umgekehrt sind mit dem staatlich eingeforderten Bildungsstand auch Berechtigungen und Lebenschancen verbunden.

Wie die Starke Schule Einfluss nimmt

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) prägt die Bildungspolitik in Baselland seit vielen Jahren aktiv. Mit Volksinitiativen, Umfragen und fachlichen Stellungnahmen setzt sie gezielt Impulse für eine Schule, in der fundiert ausgebildete Lehrpersonen ruhigen und effektiven Unterricht erteilen. Die Schüler/-innen sollen eine solide Ausbildung erhalten, die den Übergang in die Berufswelt oder in eine weiterführende Schule erleichtert. In Basel-Stadt ist die SSbB nur punktuell aktiv, der Schwerpunkt liegt auf Baselland.

Smartwatch-Gebrauch an Schulen wird zum Problem

In den letzten Jahren ist der Anteil an Kindern, die über eine Smartwatche verfügen, deutlich grösser geworden. Immer erreichbar zu sein oder zu wissen, dass man sich jederzeit melden kann, ist für viele Eltern und Kinder beruhigend.

Neue Ferienlegung in den beiden Basel geplant

Die beiden Basler Halbkantone planen die Schulferien über das ganze Jahr neu zu verteilen, wobei das Erziehungsdepartement Basel-Stadt und die Bildungsdirektion Baselland sechs Varianten ausgearbeitet haben. In einer breit angelegten Umfrage hat die Starke Schule beider Basel (SSbB) bei Eltern, Lehrpersonen und Bildungsinteressierten die bevorzugte Variante eruiert, mit deutlichem Ergebnis, welches Sie hier nachlesen können.

Wie ernst werden Schulkinder genommen? – Eine kritische Betrachtung

In einem Schreiben an die Lehrerinnen und Lehrer sowie an die Eltern verordnet die Bildungsdirektion, dass ein Lernbericht mit Textbausteinen das Zeugnis am Ende der 1. Klasse ersetzen soll. Präsentiert wird das Ganze als sanftere pädagogische Rückmeldung. In Wahrheit handelt es sich um ein bis ins Detail reglementiertes Formularwesen, das Lehrpersonen kaum mehr erlaubt, die Realität klar zu benennen – geschweige denn ehrlich zu beurteilen.

Lehrpersonen befürworten neue Verteilung der Schulferien

Die beiden Basler Halbkantone haben sechs Varianten ausgearbeitet, wie die Schulferien künftig besser über das ganze Jahr verteilt werden könnten. Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) hat uns eingeladen, unsere Position dazu mitzuteilen. Anlass genug, eine breit ausgelegte Umfrage bei Eltern und Lehrpersonen durchzuführen.

Lernbericht statt Zeugnis: Ein fragwürdiger Schritt

Ab dem Schuljahr 2024/25 ersetzt der Kanton Basel-Landschaft das bisherige Zeugnis der 1. Primarschule durch einen Lernbericht. Offiziell soll dieser die Stärken der Kinder hervorheben und den Leistungsdruck senken. Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat die ihr zugespielten Dokumente geprüft und sieht darin vor allem kosmetische Verschönerung, ideologische Schönfärberei und wenig greifbare Informationen. Für Eltern wird es unübersichtlicher, der objektive Lernstand tritt in den Hintergrund. Das diskriminiert insbesondere die Migrantinnen und Migranten.

Zwei neue bildungspolitische Vorstösse im Landrat eingereicht

An der vergangenen Landratssitzung wurden zwei bildungspolitische Vorstösse eingereicht. Der eine Vorstoss von Landrat Pascal Ryf (Die Mitte) fordert die Einführung einer Notfall-App an Baselbieter Schulen, um die Sicherheit der Lernenden zu erhöhen. Der zweite Vorstoss von Marc Scherrer (Die Mitte) verlangt die Überprüfung von Lehrmitteln, sodass die politische und wirtschaftliche Neutralität im Unterricht sichergestellt wird.

Die Fortsetzung des Sprachen-Flickwerks ist eine Zumutung

Die Spatzen pfeifen es lautstark von den Dächern, dass das Mehrsprachenkonzept der Primarschule ein Fiasko ist. Doch die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz scheint alle Fenster ihres Elfenbeinturms verriegelt zu haben, um den ungeliebten Gesang nicht hören zu müssen. Was sich die verantwortlichen Erziehungsdirektoren in ihrer jüngsten Stellungnahme zum Sprachenkonzept geleistet haben, gleicht einem traurigen Abgesang auf eine schulnahe Bildungspolitik.

Was die Kinder zuerst lernen sollten

Es ist nicht Französisch. Am Besuchstag der Rekrutenschule schaute ich der neuen Generation zu. Die Sonne schien, die Stimmung war gut. In der Kompanie standen sie Schulter an Schulter: Deutschschweizer, Romands, Ticinesi. Ein Berner rief: «Hopp jetzt, Giele! Okay, let’s move!» Ein Baselbieter lachte: «Lueg emol do!» Und hinten tönt’s auf Englisch: «Come on, guys!»

SSbB reicht Aufsichtsrechtliche Anzeige ein

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat vor wenigen Tagen erfahren, dass an der Primarschule Allschwil weiterhin Lehrpersonen nur über befristete Arbeitsverträge verfügen, obwohl sie gemäss Personalgesetz und Personalverordnung Anspruch auf unbefristete Verträge hätten.

Aus diesem Grund reicht die SSbB eine aufsichtsrechtliche Beschwerde ein, folgend der Wortlaut

Digital childhood brings new mentality

What is the future of our society based on this mentality? Many people worry about Climate Change, rightly so, but I am worrying more about Human Change. How addictive technology is changing our children and creates new culture. For the first time in our civilisation, we face a generation where more and more young people have reduced psychological and emotional abilities to create any longterm relationships including family with children.

Landrat beschäftigt sich mit zahlreichen Bildungsgeschäften

Für die kommende Landratssitzung vom 13. November 2025 sind diverse bildungspolitische Themen zur Volksschule, den weiterführenden Schulen und der Pädagogischen Hochschule (PH) traktandiert. Die Vorstösse wurden allesamt von Parlamentarier/-innen der Fraktionen SP, Die Mitte und SVP eingereicht.

Es braucht einen tragfähigen Kompromiss

Schulfragen sind Sache der Kantone. Mit seiner Stellungnahme im Sprachenstreit hat sich der Bundesrat direkt in den Kompetenzbereich der EDK eingeschaltet. Dabei überzeugt die bundesrätliche Argumentation, Frühfranzösisch sei für den nationalen Zusammenhang wichtig, überhaupt nicht. Da wäre die arg vernachlässigte Landesgeschichte schon eher ein Grund für einen aufrüttelnden Aufruf.

Übergewicht im Kindesalter bleibt eine Herausforderung

Übergewicht im Kindesalter ist in vielen Ländern ein grosses und schwerwiegendes Problem, insbesondere auch in der Schweiz bei Kindern und Jugendliche im schulpflichtigen Alter. Ein neuer Bericht der Gesundheitsförderung Schweiz schafft Klarheit: Untersucht wurden 30’000 Schüler/-innen aus 11 Kantonen.

Die Fremdsprachendidaktik auf Abwegen

In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts prägten die Fremdsprachendidaktiker den Reformbegriff «Mehrsprachigkeitsdidaktik». Praktizierende Lehrpersonen wurden in Weiterbildungskursen darauf getrimmt, sich neue Methoden anzueignen, welche sich im Gebrauch der Lehrmittel Millefeuilles, Clin d’oeil und New World aufdrängten. Selbstredend war die Ausbildung an den PHs ebenfalls darauf ausgerichtet. Das Ziel bestand darin, die Fremdsprachen im Unterricht effizienter und praxistauglicher zu vermitteln. Damit einher ging auch die Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts in die 3. bzw. 5. Klasse der Primarschule. Die politischen Behörden unter Führung der EDK verbreiteten Aufbruchstimmung und setzten die Empfehlungen der Didaktiker im Schulbereich willfährig um.