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Monat: Oktober 2025

Die Fremdsprachendidaktik auf Abwegen

In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts prägten die Fremdsprachendidaktiker den Reformbegriff «Mehrsprachigkeitsdidaktik». Praktizierende Lehrpersonen wurden in Weiterbildungskursen darauf getrimmt, sich neue Methoden anzueignen, welche sich im Gebrauch der Lehrmittel Millefeuilles, Clin d’oeil und New World aufdrängten. Selbstredend war die Ausbildung an den PHs ebenfalls darauf ausgerichtet. Das Ziel bestand darin, die Fremdsprachen im Unterricht effizienter und praxistauglicher zu vermitteln. Damit einher ging auch die Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts in die 3. bzw. 5. Klasse der Primarschule. Die politischen Behörden unter Führung der EDK verbreiteten Aufbruchstimmung und setzten die Empfehlungen der Didaktiker im Schulbereich willfährig um.

Französisch auf die Sekundarstufe 1 verlegen?

Derzeit wird debattiert, ob zwei Fremdsprachen in der Primarschule sinnvoll sind. Besonders das sogenannte Frühfranzösisch steht unter Beschuss. Als Sekundarlehrer mit Klassenlehrerfunktion habe ich, obwohl ich keine Sprachen unterrichtete, viel mitbekommen von dieser Entwicklung, alles immer früher anzusetzen. Im Folgenden geht es darum, zu erörtern, weshalb ich den Beginn des Französischunterrichts auf der Sekundarstufe 1 besser finde.

Lancierung der beiden Bildungsinitiativen löst riesiges Medienecho aus

Die Ankündigung der beiden kantonalen Volksinitiativen «Zwei Fremdsprachen sind zu viel» und «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» hat ein immenses Medienecho ausgelöst. Journalistinnen und Journalisten von Tele Basel, der beiden Radiosender Basilisk und Radio X sowie der Printmedien Basler Zeitung, Volksstimme und Basellandschaftliche Zeitung nahmen an der Pressekonferenz teil. Ebenso berichteten die NZZ in ihrem Newsletter sowie online Swissinfo, Basel jetzt! und Keystone.

Baselland duldet weiterhin Machtmissbrauch an Schulen

Keine Sanktion führt in der Arbeitswelt zu mehr Konflikten und Folgeproblemen wie ausgesprochene oder angedrohte Verwarnungen von Vorgesetzten gegenüber Mitarbeitenden. Der Grund dafür ist einfach: Verwarnungen gelten im Arbeits- und Personalrecht in der Schweiz, insbesondere im öffentlichen Dienst, gemeinhin als letzte Zurechtweisung bei ungenügenden Leistungen oder ungebührlichem Verhalten, bevor es zur Kündigung kommt.

Kommentar zu den beiden Initiativen der SSbB

Dass die Starke Schule beider Basel (SSbB), der Verein um den ehemaligen Landrat Jürg Wiedemann, am Dienstag zwei Volksinitiativen eingereicht hat, das ist eine überaus erfreuliche Nachricht. Im Bildungswesen gibt es gegenwärtig kaum drängendere Themen als die, die nun angepackt werden.

Ohne elterliche Sorge viele schulische Sorgen

Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Immer wenn ein gesellschaftliches Problem auftaucht, folgt der Ruf nach einem neuen Schulfach – und treibt damit unser «Job-Enrichment» ungebremst in die Höhe. Lehrpersonen sind heute nicht nur Unterrichtende, sondern zugleich Kulturvermittler, Präventionsbeauftragte, Eventmanagerinnen, Social-Media-Experten, KI-Cracks, Stilberaterinnen, Hobbypsychologen, Mentorinnen, (Familien-)Therapeuten, Coaches, Berufsberaterinnen, Polizisten und Finanzberaterinnen. Die Liste liesse sich beliebig erweitern.

Initiativ, praxisnah und unverzichtbar

Die neue Webseite der Starken Schule beider Basel passt bestens zu diesem engagierten Verein. Man ist sofort im Bild, findet den richtigen Zugang zu den aktuellen Themen und erhält wesentliche Informationen. Der Verein beweist mit seinem gelungenen Auftritt im Netz, dass ihm der Einsatz für die brennenden Themen in der Schulpraxis weiterhin das zentrale Anliegen ist.

SSbB empfiehlt Sabine Bucher in den Regierungsrat

Die Entscheidung ist gefallen: Der Vorstand der Starken Schule beider Basel (SSbB) hat sich nach intensiver Diskussion einstimmig dazu entschieden, den Stimmberechtigten Sabine Bucher (GLP) als neue Regierungsrätin zu empfehlen. Dies und die Interviews mit allen Kandidierenden finden Sie hier.