Breites Medienecho auf die Einreichung unserer Initiative
Die Einreichung der kantonalen Volksinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» am 4. August 2026 stiess auf ein breites Medienecho. Zeitungen, Onlineportale, Radio und Fernsehen griffen das Anliegen auf. Dadurch wurde die Frage, in welchem Alter und in welchem Umfang digitale Geräte in der Primarschule eingesetzt werden sollen, weit über den Kreis der Starken Schule beider Basel (SSbB) hinaus öffentlich bekannt.
Die verschiedenen Medien berichteten in unterschiedlichen Formen: von kurzen, sachlichen Nachrichtenmeldungen über Radiointerviews mit Originaltönen bis hin zu Fernsehbildern.
BaZ, bz, Oberbaselbieter Zeitung und St. Galler Tagblatt: Sachliche Berichterstattung mit Hintergrund
Basler Zeitung und bz – Zeitung für die Region Basel berichteten sachlich über die Einreichung (online und/oder Printausgabe). Die Zeitungsberichte konzentrierten sich auf die politischen Eckdaten und die konkreten Forderungen der Initiative. Damit machten sie das Anliegen rasch einem breiten Publikum bekannt.
Auch die Oberbaselbieter Zeitung berichtete über die Einreichung der Initiative. Der ausführliche Beitrag unter dem Titel «Wir sehen den Sinn nicht» schilderte nicht nur die Übergabe der 2’529 Unterschriften an die Baselbieter Landeskanzlei, sondern ging auch auf die Beweggründe des Initiativkomitees ein. Dabei wurden insbesondere die Erfahrungen aus der Unterschriftensammlung sowie die Anliegen von Eltern und Lehrpersonen aufgegriffen. Dadurch erhielten die Hintergründe der Initiative zusätzlichen Raum in der regionalen Berichterstattung. (Printausgabe vom 6.8.2026)
Auch das St. Galler Tagblatt berichtete über die Einreichung. Der Beitrag trug den Titel «Verbot von digitalen Geräten in Baselbieter Primarschulen: Starke Schule reicht Initiative ein» und nahm die Initiative damit ebenfalls in die regionale Berichterstattung auf.
Radio Basilisk: persönliche Stimmen zur Initiative
Radio Basilisk ergänzte die Fakten zur Einreichung mit Aussagen von Charlotte Höhmann (Vorstand Starke Schule beider Basel). Sie erläuterte die Beweggründe für die Initiative und berichtete über die zahlreichen positiven Reaktionen während der Unterschriftensammlung, insbesondere von Eltern schulpflichtiger Kinder.
Durch die Originaltöne erhielt die Initiative eine persönliche Stimme. Die Hörer/-innen erfuhren nicht nur, was eingereicht worden war, sondern auch, welche Erfahrungen die Unterschriftensammler/-innen im direkten Gespräch mit der Bevölkerung gemacht hatten.
Onlineportale: schnelle Berichterstattung mit grosser Reichweite
Nau.ch und SWI swissinfo.ch veröffentlichten eine Meldung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Im Zentrum standen die Einreichung bei der Baselbieter Landeskanzlei, die 2’529 gesammelten Unterschriften und die zentralen Forderungen der Initiative.
Die Meldungen hielten die Kerninhalte fest: In den ersten vier Primarschuljahren soll auf digitale Geräte verzichtet werden. Ab der fünften Primarklasse soll der punktuelle Einsatz schuleigener Geräte weiterhin möglich sein. Auch die Begründung der Initiative wurde aufgegriffen: Digitale Geräte können Kinder vom Unterricht ablenken und die Konzentration auf die eigentlichen Lerninhalte erschweren.
Die Berichterstattung erfolgte sachlich, knapp und ohne erkennbare redaktionelle Wertung. Durch die Verbreitung über eine Nachrichtenagentur erreichte das Baselbieter Bildungsanliegen auch ein Publikum ausserhalb der Region.
Bajour wählte das Format einer kurzen regionalen Nachricht. Der Beitrag hob insbesondere hervor, dass mit 2’529 Unterschriften deutlich mehr als die erforderlichen 1’500 Unterschriften eingereicht worden waren. Zudem informierte das Onlinemedium über die anschliessende Prüfung durch die Landeskanzlei.
Auch The Intelligent berichtete über die Einreichung der Initiative und machte das Anliegen damit einem weiteren Publikum zugänglich.
Landeskanzlei: Information über die kantonalen Social-Media-Kanäle
Auch die Landeskanzlei des Kantons Basel-Landschaft informierte über die Einreichung der Initiative. Über die Social-Media-Kanäle des Kantons wurde das politische Anliegen damit direkt verbreitet. Dadurch erreichte die Information zusätzlich Personen, die sich über soziale Medien über aktuelle kantonale Themen informieren.
Telebasel: sichtbare Präsenz im regionalen Fernsehen
Telebasel berichtete in der Nachrichtensendung «punkt6» über die Einreichung. Der Beitrag wurde unter dem Titel «Baselbieter Initiative gegen digitale Geräte an Schulen eingereicht» ausgestrahlt. Das Fernsehen verlieh dem bildungspolitischen Anliegen zusätzliche Sichtbarkeit. Die Einreichung wurde nicht lediglich als Mitteilung eines Vereins behandelt, sondern als aktuelles kantonales Ereignis in das regionale Nachrichtenprogramm aufgenommen. Durch die Verbindung von Bildern und Informationen erreichte die Initiative nochmals ein anderes Publikum als über Zeitungen, Onlineportale und Radio.
Condorcet: Übernahme unseres Originalbeitrags
Auch der Bildungsblog Condorcet griff die Einreichung auf. Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen eigenständig verfassten redaktionellen Bericht. Condorcet übernahm den auf der Website der SSbB veröffentlichten Artikel unverändert. Durch diese Übernahme wurde unser Originalbeitrag zusätzlich einem Publikum zugänglich gemacht, das sich vertieft mit Bildungsfragen und Schulpolitik beschäftigt.
Ein bildungspolitisches Anliegen von öffentlichem Interesse
Die Vielfalt der Berichterstattung zeigt, dass die Initiative als relevantes bildungspolitisches Anliegen wahrgenommen wird. Die Medien berichteten über die hohe Zahl der eingereichten Unterschriften, die konkreten Forderungen und die Frage nach einem altersgerechten Umgang mit digitalen Geräten in der Primarschule.
Während die meisten Zeitungen und Onlineportale vor allem die Fakten vermittelten, schufen Radio Basilisk und bz durch persönliche Aussagen zusätzliche Nähe. Das Fernsehen sorgte für visuelle Präsenz und die Übernahme unseres Beitrags durch Condorcet erreichte ein spezialisiertes bildungspolitisches Publikum.
Das breite Medienecho unterstreicht, dass der Einsatz digitaler Geräte in den ersten Schuljahren viele Menschen beschäftigt. Mit der Einreichung ist die Initiative in die nächste politische Phase eingetreten und hat zugleich die öffentliche Diskussion über die Prioritäten in der Primarschulbildung weiter angestossen.
Aleyna Kara
Sekretariat Starke Schule beider Basel
