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Monat: September 2026

Repräsentative watson-Umfrage zu Social Media bestätigt die SSbB-Umfrageergebnisse

Das Thema «Mindestalter für Social Media» wird sowohl in der Schweiz als auch international heiss diskutiert. Immer mehr Stimmen machen sich für ein Verbot stark. Australien als Spitzenreiterin hat bereits seit Dezember letzten Jahres ein Gesetz, welches die Nutzung von Social Media für unter 16-Jährige verbietet. Auch der Bundesrat prüft aktuell ein solches Verbot. Doch was ist die Position der Schweizer Bevölkerung in dieser Debatte? Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage soll Klarheit schaffen.

Mehr Studierende sind nicht alles

Die Universität Basel startet mit einem Rekord ins neue Studienjahr. 13’263 Studierende und Doktorierende sind eingeschrieben, so viele wie noch nie zu Semesterbeginn. Das ist grundsätzlich erfreulich, denn eine attraktive Universität zieht junge Menschen nach Basel, stärkt den Bildungsstandort und bildet Fachkräfte für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft aus. Doch Wachstum sollte nicht das einzige Ziel sein. Die Frage, ob eine hohe Anahl an Studierenden automatisch eine bessere Universität und eine höhere Qualität bedeutet, sollte gestellt werden.

Gut gemeint, aber mit problematischen Folgen

Das Amt für Volksschulen hat vorgegeben, dass Primarschulen von Eltern kein Geld mehr für die Klassenkasse einfordern dürfen. Grundsätzlich ist es richtig, darauf zu achten, dass Eltern für Schulanlässe nicht belastet werden und kein Kind aufgrund der finanziellen Situation seiner Familie von schulischen Aktivitäten ausgeschlossen wird. Doch die neue Regelung wirft Fragen auf, denn sie führt dazu, dass Ausflüge und gemeinsame Erlebnisse aus finanziellen Gründen gestrichen werden.

Deutschförderung ist eine Verbundaufgabe

Das Leseverstehen speist sich aus drei Quellen: Dem Zuhören von Geschichten, aus der Welt der Bücher und aus den Kenntnissen im Sachunterricht. Alle drei Zugänge sind heute teils verstopft. Die sprachfördernde Erzählkunst wird an den Pädagogischen Hochschulen zu wenig trainiert, der Welt der Bücher stehen die Kurzfuttertexte der digitalen Medien gegenüber und der Realienunterricht ist an der Volksschule oft nur rudimentär.

«Das ist einfach nur noch ein Skandal und grenzenlose Dummheit»

Der 68-jährige Bestsellerautor Manfred Spitzer musste heftige Attacken über sich ergehen lassen, nachdem er sein Buch «Digitale Demenz» publiziert hatte. Er stand unter medialem Dauerbeschuss. Populistischer «Professor Klartext» war noch eine der freundlicheren Bezeichnungen. Aber auch Spitzer ist nicht zimperlich. Er ist kein Freund der leisen Töne, wenn es um Kritik an der Digitalisierung an den Schulen geht. Mit den neuen Pisa-Ergebnissen bekommen seine Thesen jetzt Rückenwind: Die Schulleistungen sind in vielen Ländern gesunken. Auch in der Schweiz. Was macht das mit ihm?

Kinder brauchen Schutz im digitalen Alltag

Soziale Medien gehören für viele Kinder selbstverständlich zum Alltag. Sie prägen zunehmend, wie junge Menschen ihre Freizeit verbringen, Informationen aufnehmen und miteinander kommunizieren. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Familien, sondern auch Schulen und die Gesellschaft insgesamt. Entscheidend ist deshalb die Frage, wie Kinder einen sinnvollen Umgang mit digitalen Angeboten entwickeln können und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

Gesetzesinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» ist zustande gekommen

Die formulierte Volksinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» im Kanton Basel-Landschaft der Starken Schule beider Basel (SSbB) ist formell zustande gekommen. Von den insgesamt 2’538 eingereichten Unterschriften wurden 2’294 als gültig anerkannt. Damit ist das erforderliche Quorum deutlich erreicht. Die Landeskanzlei hat das Zustandekommen der Initiative gestützt auf § 73 des Gesetzes über die politischen Rechte verfügt (siehe Anhang).

Uni und Volksschulen sollen ins selbe Team gehören

Die Universität Basel ist für unsere Region unverzichtbar. Sie braucht eine solide Finanzierung und gute Rahmenbedingungen. Es soll aber nicht so sein, dass die beiden Basler Halbkantone einen grossen Teil der Rechnung tragen, während andere Kantone von der Universität profitieren. Noch weniger darf die Universität gegen die Schulen ausgespielt werden.

PISA 2025: Die Schule muss zurück zu den Grundlagen

Die Schweiz gehört bei PISA weiterhin zu den leistungsstärkeren Ländern. Doch dieser Befund darf nicht über den stetigen Abwärtstrend in Mathematik und Lesen hinwegtäuschen. Die neusten PISA-Ergebnissen liefern keinen Grund zur Selbstzufriedenheit, sondern Anlass, die Bildungspolitik der letzten zwei Jahrzehnte kritisch zu hinterfragen. Was läuft falsch? Und was muss sich ändern?

Eltern in der Volksschule: Was sie müssen und was sie dürfen

Wenn die Schule zu einem Elternabend einlädt, ein Gespräch verlangt oder mehr Unterstützung einfordert, stellt sich die Frage: Was haben Eltern für Pflichten und was sind ihre Rechte? Die gesetzlichen Bestimmungen regeln beides. Ein Überblick der wichtigsten Pflichten.

Kritik gehört zur politischen Auseinandersetzung

Die Basler Zeitung berichtet über den wachsenden Einfluss der Starken Schule beider Basel (SSbB) und übt dabei auch Kritik an unseren Umfragen. Wir nehmen die kritischen Punkte zur Kenntnis und möchten einige Aspekte kurz beleuchten.

Einführung einer Prüfung für den Übertritt ans Gymnasium

Die Starke Schule beider Basel hat sich kürzlich als Befürworterin einer Prüfung geoutet für den Übertritt von der Sekundarschule ins Gymnasium – in Kombination mit Zeugnisnoten. Ist das eine gute Idee – was spricht dafür, was dagegen? Eine Stellungnahme.

Die Visionäre schlagen zu

Thomas Minder, der Präsident des Verbandes der schweizerischen Schulleitungen, hat der Organisation einen neuen Namen und ein neues LOGO verpasst: Visenti – Verband Schulführung Schweiz. Visenti soll wohl suggerieren, dass sich die Schulleitungen inzwischen als Visionäre sehen, die ihre Schulen nicht einfach verwalten, sondern in eine Zukunftsutopie führen wollen. Von den eigentlichen Aufgaben, welche die Schulleitungen tagtäglich zu erfüllen haben, ist denn auch auf der Webseite gar nicht die Rede. Stattdessen dominiert der Anspruch, die Schule zu etwas Neuem weiterentwickeln zu wollen.

Von der Schulleitung zur Schulführung

Der Schweizer Verband der Schulleitungen hat einen neuen Namen. Aus dem VSLCH wird nun Visenti, der «Verband Schulführung Schweiz». Der Namenswechsel mag auf den ersten Blick nebensächlich erscheinen. Doch hinter dem Namenwechsel steht mehr als nur ein neuer Name: Neuer Name gleiche neue Aufgaben? Begriffe prägen das Verständnis einer Aufgabe. Und gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Rolle Schulleitungen in unserem Bildungssystem eigentlich übernehmen sollen.