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Kategorie: Artikel

Steuergeld für eine praxisnahe Lehrpersonenausbildung statt für endlose Reflexionen

Wer Lehrpersonen ausbildet, trägt Verantwortung für die Qualität unserer Schulen. In der Sendung «SonntagsZeitung Standpunkte» kritisierte Philipp Loretz, Präsident des LVB, die mangelnde Praxisnähe der Pädagogischen Hochschule FHNW. Auch die Starke Schule beider Basel (SSbB) sieht erheblichen Handlungsbedarf. Denn angehende Lehrpersonen brauchen nicht endlose pädagogische Konzepte, sondern das Rüstzeug, um eine Klasse zu führen, verständlich zu erklären und guten Unterricht zu gestalten.

2´274 Unterschriften für nur eine Fremdsprache auf der Primarstufe eingereicht

Heute Dienstag (20.10.26) hat die Starke Schule beider Basel (SSbB) vor dem Regierungsgebäude in Liestal die kantonale Volksinitiative «Zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind zu viel» mit 2’274 Unterschriften eingereicht. Die Initiative fordert, auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache zu unterrichten. Unsere Botschaft lautet: Fremdsprachen ja, aber zum richtigen Zeitpunkt.

Die Pädagogische Hochschule und die Sackgasse Volksschule

Die Volksschule steckt in der Sackgasse. Die Leistungen bereiten Sorgen, Lehrpersonen schlagen Alarm und die Bildungspolitik sucht nach Auswegen. In der Sendung «SonntagsZeitung Standpunkte» kritisierte Philipp Loretz vom Lehrerinnen- und Lehrerverband Baselland (LVB) die Pädagogische Hochschule (PH) scharf. Höchste Zeit, jene Institution genauer anzuschauen, die Lehrpersonen auf ihren Beruf vorbereiten soll, aber wegen mangelnder Praxisnähe in der Kritik steht. Denn was nützt eine Fahrschule, die ihre Schüler/-innen perfekt auf die Theorieprüfung vorbereitet und ihnen danach viel Glück auf der Autobahn wünscht?

Integration um jeden Preis? Wenn die Schule an ihre Grenzen stösst

Die integrative Schule steht zunehmend in der Kritik. Doch wo liegen ihre Grenzen? Charlotte Höhmann, Mediensprecherin der Starken Schule beider Basel (SSbB), nimmt dazu in einem Interview Stellung. Sie beantwortet die Fragen der Journalistin Kerstin Kramer und spricht über die Herausforderungen der heutigen Schulpolitik.

Befremdende Informationspolitik des Kantons mit «Geschmäckle»

Dass die BKSD die Daten ihrer Mitarbeitendenbefragung 2025 nicht offenlegt, ist intransparent und wirft berechtigte Fragen auf. Wären die Ergebnisse wirklich gut – oder nur schon zufriedenstellend – würde die BKSD sie nicht mit Trompetenklängen und wehenden Fahnen präsentieren wollen? Interner Gebrauch hin oder her. Ist es denn denkbar, dass die Resultate eventuell eben genau nicht dem gewünschten Output entsprechen? Wird hier eine unerwünschte und unbequeme Offenlegung mit fadenscheinigen Begründungen oder allenfalls pauschalisierten Aussagen zurückgehalten?

Ein Angriff auf Frühfranzösisch, der gar kein Angriff ist

Wer den Frühfranzösischunterricht infrage stellt, greift weder die Romandie noch den nationalen Zusammenhalt an. Er stellt eine bildungspolitische Massnahme auf den Prüfstand, deren Erfolg sich an den tatsächlichen Sprachkompetenzen der Schüler/-innen messen lassen muss. Doch statt über wirksamen Unterricht zu diskutieren, droht Bundesrätin Baume-Schneider nun, den Kantonen politisch die Hände zu binden.

Berufswahl braucht mehr Praxis

Jugendliche müssen sich für einen Beruf entscheiden, bevor sie genau wissen, welche Fähigkeiten sie mitbringen und was ihnen liegt. Gleichzeitig verlassen sich Betriebe bei der Auswahl stark auf Zeugnisse. Die Schule muss deshalb mehr Möglichkeiten schaffen, praktische Erfahrungen zu sammeln, verschiedene Berufe kennenzulernen und die eigenen Stärken zu entdecken.

Lehrpersonenbedarf zwischen Entspannung und neuen Engpässen

Der Lehrpersonenmangel im Baselbiet entspannt sich. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht für die Schulen. Damit sind aber nicht alle Probleme gelöst. In einigen Fächern fehlen weiterhin Lehrpersonen, während die Zahl der Schüler/-innen in den kommenden Jahren zurückgehen dürfte. Der Kanton muss deshalb frühzeitig überlegen, wie viele Lehrpersonen künftig gebraucht werden und in welchen Fächern weiterhin mit Engpässen zu rechnen ist.

Wenn die SSbB-Umfragen falsch sein sollen, wo sind die Beweise?

Der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter BL (VSL) kritisiert die SSbB-Umfrage zu den Schulleitungen als nicht repräsentativ und inhaltlich falsch. Wenn die Ergebnisse tatsächlich falsch sein sollen, stellt sich die Frage, wo die Beweise dafür sind. Fakt ist: Immer wieder werden Umfrageergebnisse der SSbB durch kantonsinterne Befragungen, Erhebungen des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland (LVB) oder externe Studien weitgehend bestätigt. Eine Untersuchung, die eine SSbB-Umfrage hingegen klar widerlegt, wurde uns noch nie vorgelegt.

Mehr asozial als sozial

Soziale Medien stehen nach wie vor stark in der Kritik. Der Ethikprofessor Peter G. Kirchschläger geht sogar noch weiter: Er fordert in der bz vom 14. September Entzugsmassnahmen für Jugendliche, die ihren Social-Media-Konsum nicht mehr selbst kontrollieren können. Seine Forderungen klingen zunächst radikal und vielleicht übertrieben. Doch die Frage, wie Kinder und Jugendliche vor den negativen Folgen sozialer Medien geschützt werden können, wird immer dringlicher.

Psyche durch Lesen stärken

Eine neue Studie aus den USA, erschienen im Fachjournal «Psychological Medicine», zeigt: Kinder, die vor dem 10. Lebensjahr mit dem Lesen beginnen, können davon in verschiedener Hinsicht profitieren. Sie zeigen unter anderem eine bessere Aufmerksamkeit und ein besseres Gedächtnis, haben weniger psychische Probleme und verbringen weniger Zeit vor Bildschirmen. Forschende aus China und Grossbritannien untersuchten dafür mehr als zehntausend Jugendliche. Sie führten kognitive und Verhaltenstests durch und werteten Gehirnscans aus.

Repräsentative watson-Umfrage zu Social Media bestätigt die SSbB-Umfrageergebnisse

Das Thema «Mindestalter für Social Media» wird sowohl in der Schweiz als auch international heiss diskutiert. Immer mehr Stimmen machen sich für ein Verbot stark. Australien als Spitzenreiterin hat bereits seit Dezember letzten Jahres ein Gesetz, welches die Nutzung von Social Media für unter 16-Jährige verbietet. Auch der Bundesrat prüft aktuell ein solches Verbot. Doch was ist die Position der Schweizer Bevölkerung in dieser Debatte? Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage soll Klarheit schaffen.

Mehr Studierende sind nicht alles

Die Universität Basel startet mit einem Rekord ins neue Studienjahr. 13’263 Studierende und Doktorierende sind eingeschrieben, so viele wie noch nie zu Semesterbeginn. Das ist grundsätzlich erfreulich, denn eine attraktive Universität zieht junge Menschen nach Basel, stärkt den Bildungsstandort und bildet Fachkräfte für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft aus. Doch Wachstum sollte nicht das einzige Ziel sein. Die Frage, ob eine hohe Anahl an Studierenden automatisch eine bessere Universität und eine höhere Qualität bedeutet, sollte gestellt werden.

Gut gemeint, aber mit problematischen Folgen

Das Amt für Volksschulen hat vorgegeben, dass Primarschulen von Eltern kein Geld mehr für die Klassenkasse einfordern dürfen. Grundsätzlich ist es richtig, darauf zu achten, dass Eltern für Schulanlässe nicht belastet werden und kein Kind aufgrund der finanziellen Situation seiner Familie von schulischen Aktivitäten ausgeschlossen wird. Doch die neue Regelung wirft Fragen auf, denn sie führt dazu, dass Ausflüge und gemeinsame Erlebnisse aus finanziellen Gründen gestrichen werden.

Kinder brauchen Schutz im digitalen Alltag

Soziale Medien gehören für viele Kinder selbstverständlich zum Alltag. Sie prägen zunehmend, wie junge Menschen ihre Freizeit verbringen, Informationen aufnehmen und miteinander kommunizieren. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Familien, sondern auch Schulen und die Gesellschaft insgesamt. Entscheidend ist deshalb die Frage, wie Kinder einen sinnvollen Umgang mit digitalen Angeboten entwickeln können und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind.

Gesetzesinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» ist zustande gekommen

Die formulierte Volksinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» im Kanton Basel-Landschaft der Starken Schule beider Basel (SSbB) ist formell zustande gekommen. Von den insgesamt 2’538 eingereichten Unterschriften wurden 2’294 als gültig anerkannt. Damit ist das erforderliche Quorum deutlich erreicht. Die Landeskanzlei hat das Zustandekommen der Initiative gestützt auf § 73 des Gesetzes über die politischen Rechte verfügt (siehe Anhang).

Uni und Volksschulen sollen ins selbe Team gehören

Die Universität Basel ist für unsere Region unverzichtbar. Sie braucht eine solide Finanzierung und gute Rahmenbedingungen. Es soll aber nicht so sein, dass die beiden Basler Halbkantone einen grossen Teil der Rechnung tragen, während andere Kantone von der Universität profitieren. Noch weniger darf die Universität gegen die Schulen ausgespielt werden.

PISA 2025: Die Schule muss zurück zu den Grundlagen

Die Schweiz gehört bei PISA weiterhin zu den leistungsstärkeren Ländern. Doch dieser Befund darf nicht über den stetigen Abwärtstrend in Mathematik und Lesen hinwegtäuschen. Die neusten PISA-Ergebnissen liefern keinen Grund zur Selbstzufriedenheit, sondern Anlass, die Bildungspolitik der letzten zwei Jahrzehnte kritisch zu hinterfragen. Was läuft falsch? Und was muss sich ändern?

Eltern in der Volksschule: Was sie müssen und was sie dürfen

Wenn die Schule zu einem Elternabend einlädt, ein Gespräch verlangt oder mehr Unterstützung einfordert, stellt sich die Frage: Was haben Eltern für Pflichten und was sind ihre Rechte? Die gesetzlichen Bestimmungen regeln beides. Ein Überblick der wichtigsten Pflichten.

Kritik gehört zur politischen Auseinandersetzung

Die Basler Zeitung berichtet über den wachsenden Einfluss der Starken Schule beider Basel (SSbB) und übt dabei auch Kritik an unseren Umfragen. Wir nehmen die kritischen Punkte zur Kenntnis und möchten einige Aspekte kurz beleuchten.