Bundesrat will Kantone an die kurze Leine nehmen …
Die Diskussion um das Frühfranzösisch hat in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen. Zahlreiche Deutschschweizer Kantone prüfen derzeit, den Französischunterricht von der Primarstufe auf die Sekundarstufe zu verschieben, oder sie haben entsprechende politische Beschlüsse bereits gefasst, darunter Zürich, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und nun auch Aargau. In weiteren Kantonen sind politische Vorstösse hängig, in Baselland werden zurzeit Unterschriften für eine kantonale Volksinitiative gesammelt. Jetzt interveniert der Bundesrat und schickt eine fragwürdige Änderung des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung, die gemäss einem Rechtsgutachten einer renommierten Anwaltskanzlei verfassungswidrig ist.
