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Kategorie: Artikel

Umfrageergebnisse: Prädikate vs. ressourcenorientierte Lernberichte

Eine deutliche Mehrheit der Umfrageteilnehmenden spricht sich für Zeugnisse mit Prädikaten in der 1. Primarklasse aus. Demgegenüber stehen die ressourcenorientierten Lernberichte, welche derweil stark kritisiert werden. Ebenso interessant ist, dass nur ca. ein Fünftel der Teilnehmenden Noten mit Ziffern von 1-6 auf der Primarstufe abschaffen wollen. Drei Viertel befürworten Noten auf der Primarstufe.

Wie die Starke Schule Einfluss nimmt

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) prägt die Bildungspolitik in Baselland seit vielen Jahren aktiv. Mit Volksinitiativen, Umfragen und fachlichen Stellungnahmen setzt sie gezielt Impulse für eine Schule, in der fundiert ausgebildete Lehrpersonen ruhigen und effektiven Unterricht erteilen. Die Schüler/-innen sollen eine solide Ausbildung erhalten, die den Übergang in die Berufswelt oder in eine weiterführende Schule erleichtert. In Basel-Stadt ist die SSbB nur punktuell aktiv, der Schwerpunkt liegt auf Baselland.

Smartwatch-Gebrauch an Schulen wird zum Problem

In den letzten Jahren ist der Anteil an Kindern, die über eine Smartwatche verfügen, deutlich grösser geworden. Immer erreichbar zu sein oder zu wissen, dass man sich jederzeit melden kann, ist für viele Eltern und Kinder beruhigend.

Lehrpersonen befürworten neue Verteilung der Schulferien

Die beiden Basler Halbkantone haben sechs Varianten ausgearbeitet, wie die Schulferien künftig besser über das ganze Jahr verteilt werden könnten. Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) hat uns eingeladen, unsere Position dazu mitzuteilen. Anlass genug, eine breit ausgelegte Umfrage bei Eltern und Lehrpersonen durchzuführen.

Lernbericht statt Zeugnis: Ein fragwürdiger Schritt

Ab dem Schuljahr 2024/25 ersetzt der Kanton Basel-Landschaft das bisherige Zeugnis der 1. Primarschule durch einen Lernbericht. Offiziell soll dieser die Stärken der Kinder hervorheben und den Leistungsdruck senken. Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat die ihr zugespielten Dokumente geprüft und sieht darin vor allem kosmetische Verschönerung, ideologische Schönfärberei und wenig greifbare Informationen. Für Eltern wird es unübersichtlicher, der objektive Lernstand tritt in den Hintergrund. Das diskriminiert insbesondere die Migrantinnen und Migranten.

Zwei neue bildungspolitische Vorstösse im Landrat eingereicht

An der vergangenen Landratssitzung wurden zwei bildungspolitische Vorstösse eingereicht. Der eine Vorstoss von Landrat Pascal Ryf (Die Mitte) fordert die Einführung einer Notfall-App an Baselbieter Schulen, um die Sicherheit der Lernenden zu erhöhen. Der zweite Vorstoss von Marc Scherrer (Die Mitte) verlangt die Überprüfung von Lehrmitteln, sodass die politische und wirtschaftliche Neutralität im Unterricht sichergestellt wird.

SSbB reicht Aufsichtsrechtliche Anzeige ein

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat vor wenigen Tagen erfahren, dass an der Primarschule Allschwil weiterhin Lehrpersonen nur über befristete Arbeitsverträge verfügen, obwohl sie gemäss Personalgesetz und Personalverordnung Anspruch auf unbefristete Verträge hätten.

Aus diesem Grund reicht die SSbB eine aufsichtsrechtliche Beschwerde ein, folgend der Wortlaut

Digital childhood brings new mentality

What is the future of our society based on this mentality? Many people worry about Climate Change, rightly so, but I am worrying more about Human Change. How addictive technology is changing our children and creates new culture. For the first time in our civilisation, we face a generation where more and more young people have reduced psychological and emotional abilities to create any longterm relationships including family with children.

Landrat beschäftigt sich mit zahlreichen Bildungsgeschäften

Für die kommende Landratssitzung vom 13. November 2025 sind diverse bildungspolitische Themen zur Volksschule, den weiterführenden Schulen und der Pädagogischen Hochschule (PH) traktandiert. Die Vorstösse wurden allesamt von Parlamentarier/-innen der Fraktionen SP, Die Mitte und SVP eingereicht.

Übergewicht im Kindesalter bleibt eine Herausforderung

Übergewicht im Kindesalter ist in vielen Ländern ein grosses und schwerwiegendes Problem, insbesondere auch in der Schweiz bei Kindern und Jugendliche im schulpflichtigen Alter. Ein neuer Bericht der Gesundheitsförderung Schweiz schafft Klarheit: Untersucht wurden 30’000 Schüler/-innen aus 11 Kantonen.

Lancierung der beiden Bildungsinitiativen löst riesiges Medienecho aus

Die Ankündigung der beiden kantonalen Volksinitiativen «Zwei Fremdsprachen sind zu viel» und «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» hat ein immenses Medienecho ausgelöst. Journalistinnen und Journalisten von Tele Basel, der beiden Radiosender Basilisk und Radio X sowie der Printmedien Basler Zeitung, Volksstimme und Basellandschaftliche Zeitung nahmen an der Pressekonferenz teil. Ebenso berichteten die NZZ in ihrem Newsletter sowie online Swissinfo, Basel jetzt! und Keystone.

Baselland duldet weiterhin Machtmissbrauch an Schulen

Keine Sanktion führt in der Arbeitswelt zu mehr Konflikten und Folgeproblemen wie ausgesprochene oder angedrohte Verwarnungen von Vorgesetzten gegenüber Mitarbeitenden. Der Grund dafür ist einfach: Verwarnungen gelten im Arbeits- und Personalrecht in der Schweiz, insbesondere im öffentlichen Dienst, gemeinhin als letzte Zurechtweisung bei ungenügenden Leistungen oder ungebührlichem Verhalten, bevor es zur Kündigung kommt.

SSbB empfiehlt Sabine Bucher in den Regierungsrat

Die Entscheidung ist gefallen: Der Vorstand der Starken Schule beider Basel (SSbB) hat sich nach intensiver Diskussion einstimmig dazu entschieden, den Stimmberechtigten Sabine Bucher (GLP) als neue Regierungsrätin zu empfehlen. Dies und die Interviews mit allen Kandidierenden finden Sie hier.

Nationaler Zusammenhalt und Frühfranzösisch

Heftige Reaktionen aus Bern zum Entscheid des Zürcher Kantonsrats, Französisch auf die Oberstufe zu verschieben, waren zu erwarten. Sprachliche Minderheiten reagieren empfindlich, wenn der Eindruck besteht, benachteiligt zu werden. Dieses ungute Gefühl ist in der Romandie rasch zur Stelle, da Französisch durch das vordringende Englisch weltweit an Bedeutung verloren hat.

Überforderter Allschwiler Schulrat uneinsichtig

Hochtrabendes Geschwurbel, bestehend aus lauter leeren Floskeln, aber ohne jeglichen Informationsgehalt ‒ dies ein Schreiben des Schulrats der Primarschule Allschwil von dieser Woche an alle Lehrpersonen und Mitarbeitenden der Primarstufe.

Führungsstil der Schulleitung löst Flut von Kündigungen aus

14 teils langjährige und erfahrene Primarlehrpersonen haben ihr Arbeitsverhältnis an der Primarschule Allschwil auf Ende dieses Schuljahres gekündigt – dies teilte die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) auf Anfrage im Landrat mit. Hinzu kommen alle Lehrpersonen, die eine Verlängerung ihres auslaufenden Arbeitsvertrages ablehnten.

Klare Mehrheit will weniger Fremdsprachen an den Primarschulen

Die Resultate der soeben durchgeführten Umfrage der Starken Schule beider Basel (SSbB) zum Thema Fremdsprachen an den Primarschulen sind eindeutig: Zwei Drittel der Umfrageteilnehmenden lehnt die Weiterführung von zwei Fremdsprachen an den Primarschulen ab. Wird auf nur noch eine Fremdsprache reduziert, so bevorzugen 53.1% Englisch, 34.5% Französisch. Eine deutliche Mehrheit ist zudem für einen späteren Fremdsprachenbeginn. Die meisten Umfrageteilnehmenden sprechen sich für einen Start in der 5. Primarklasse aus.

Geldhahn für Universität bald geschlossen?

Seit dem Jahr 2007 sind beide Basler Halbkantone gemeinsam Träger der Universität Basel. Gesteuert wird die Uni auf Basis des zwischen den beiden Halbkantonen ausgehandelten Universitätsvertrags und einem Globalbeitrag. In der Leistungsauftragsperiode 2022-2025 beträgt der Globalbeitrag 1.35 Milliarden Franken, wobei sich Baselland mit rund 661.3 Millionen Franken beteiligt.

Gesetzeslücke in Baselland

Im Kanton Basel-Landschaft können Schulleiter/-innen Mitarbeitende mit vagen Verwarnungen unter Druck setzen, ohne dass Betroffene rechtlich dagegen vorgehen können. Ein fragwürdiges Gesetz schafft ein Machtungleichgewicht, das Grundrechte infrage stellt. Brisant: Von vielen überprüften Kantonen ist Baselland der einzige Kanton mit einem entsprechenden Paragraphen, welcher die Anfechtbarkeit von Verwarnungen explizit verbietet.

Haarsträubende Verwarnungen an Baselbieter Schulen

An diversen Schulen zeichnet sich eine höchst bedenkliche Entwicklung in der Personalführung ab: Lehrerinnen- und Lehrerverband Baselland (LVB) und Starke Schule beider Basel (SSbB) stellen insgesamt einen deutlichen Anstieg der Anzahl haarsträubender Verwarnungsandrohungen fest. Auch Fälle von tatsächlich ausgesprochenen Verwarnungen sowie Freistellungen sind bekannt geworden. Betroffen sind insbesondere langjährig erfahrene und verdiente Lehrpersonen, die von ihren Schulleitungen unter Druck gesetzt werden.