Lancierung der beiden Bildungsinitiativen löst riesiges Medienecho aus
Die Ankündigung der beiden kantonalen Volksinitiativen «Zwei Fremdsprachen sind zu viel» und «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» hat ein immenses Medienecho ausgelöst. Journalistinnen und Journalisten von Tele Basel, der beiden Radiosender Basilisk und Radio X sowie der Printmedien Basler Zeitung, Volksstimme und Basellandschaftliche Zeitung nahmen an der Pressekonferenz teil. Ebenso berichteten die NZZ in ihrem Newsletter sowie online Swissinfo, Basel jetzt! und Keystone.
Im Folgenden auszugsweise einige prägnante Aussagen aus den erwähnten Medien:
Basler Zeitung: «Die Initiativen der Starken Schule treffen einen Nerv. Bonne Chance!». «Im Bildungswesen gibt es gegenwärtig kaum drängendere Themen als die, die nun angepackt werden. Man erkennt, dass das Fremdsprachenkonzept dringend überarbeitet werden muss. Gerade mit Blick aufs Frühfranzösisch ist das unausweichlich: Der praktische Nutzen ist in den Primarschulen nachweislich begrenzt. Viele Kinder sind überfordert.»
Basellandschaftliche Zeitung: «Back to Basics. Der Verein Starke Schule beider Basel kämpft mit zwei Initiativen gegen Französisch und Tablets an den Primarschulen. (…) Inhaltlich dürfen die Forderungen auf offene Ohren stossen. Mit ihrer Fremdsprachen-Initiative greift die Starke Schule ein Thema auf, das derzeit schweizweit für Diskussionen sorgt. In mehreren Deutschschweizer Kantonen – etwa Zürich, St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden – wird über die Abschaffung des Frühfranzösisch gestritten». Und weiter: «Mit der abtretenden Bildungsdirektorin Monica Gschwind (FDP) hat die Starke Schule in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet. Mit der Wahl von Gschwinds Nachfolge will der Verein offenbar wieder stärker Einfluss nehmen. „Wir sind in intensivem Austausch mit den Regierungskandidaten“, sagt Mediensprecherin Anahi Sidler. „Der Wechsel bietet die Chance, uns erneut aktiv in die Bildungspolitik einzubringen“.»
Volksstimme: «Der bildungspolitisch mächtige Verein Starke Schule beider Basel will im Baselbiet Französisch aus der Primarschule verbannen und Englisch vorziehen». Und weiter: «Obwohl auch auf Bundesebene über Fremdsprachen auf Primarstufe diskutiert wird und ein Gesetz aus Bern bindend wäre, will die Starke Schule beider Basel aus dem Kanton Baselland heraus den Druck auf den Bund und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren erhöhen. Klar ist schon jetzt: Die Starke Schule beider Basel setzt ein Zeichen an die neue Bildungsdirektorin oder den neuen -direktor. Mit der Ruhe ist es endgültig vorbei.»
Radio Basilisk: «Wenn es um die Baselbieter Bildungspolitik ging, war das Komitee Starke Schule beider Basel jahrelang sehr umtriebig unterwegs. Es wurden zahlreiche Initiativen lanciert. Zuletzt war es um das Komitee ruhig geworden. Nun tritt die Starke Schule beider Basel wieder mit zwei Volksinitiativen in Erscheinung.»
Das beindruckende Medienecho und die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung belegen nicht nur, dass die Initiativen der SSbB mit Interesse zur Kenntnis genommen werden, sondern es auch offenkundig begrüsst wird, wenn die SSbB mit ihren klaren Positionen in die Bildungspolitik eingreift. Besonders erfreulich: Die SSbB schafft es immer wieder, weit über die beiden Basler Halbkantone hinaus für Aufmerksamkeit zu sorgen.
Jürg Wiedemann
Vorstand Starke Schule beider Basel
