4127 Birsfelden
IBAN CH98 0900 0000 6012 8081 8
Starke.Schule.beider.Basel@gmx.ch

Archiv

Frühfranzösisch im Baselbiet: BaZ berichtet über Kritik und offene Fragen

Der neue Bildungsdirektor Markus Eigenmann steht bereits nach 100 Tagen unter Druck. Die zentrale Frage ist, ob er sein Wahlversprechen zum Frühfranzösisch gebrochen hat. Ein wichtiger Bericht zum Fremdsprachenkonzept liegt seit Monaten bereit, ist aber für die Öffentlichkeit nur teilweise zugänglich. Die Starke Schule beider Basel (SSbB) fordert seit Langem eine vollständige Veröffentlichung sowie eine Korrektur des Fremdsprachenkonzepts. Auch aus der Politik und aus Bildungskreisen wächst die Kritik. Der BaZ-Journalist Benjamin Wirth hat die aktuelle Lage präzise und gut verständlich aufgearbeitet. Sein überzeugender Text in der Basler Zeitung von heute ordnet verschiedene Stimmen ein und arbeitet die entscheidenden Punkte klar heraus, ohne sich in Details zu verlieren.

Interface-Studie zu Frühfranzösisch: Gefälligkeitsbericht?

Der Bericht „Standortbestimmung Frühfranzösisch“ sorgt im Baselbiet für anhaltende Diskussionen. Besonders kritisch wird die Wahl des beauftragten Forschungsbüros Interface hinterfragt. Statt einem universitären Fachinstitut wurde einem privaten Evaluationsunternehmen den Untersuchungsauftrag vergeben. Dies wirft grundsätzliche Fragen zur Unabhängigkeit der Untersuchung und zur Aussagekraft der Ergebnisse auf.

Hitzemonitoring an Baselbieter Schulen

Im August 2023 führte der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB) eine gross angelegte Temperaturmessung an Baselbieter Schulen durch. Aufgrund der alarmierenden Ergebnisse (teilweise Temperaturen über 40°C) reichte Landrat Jan Kirchmayr (SP) im letzten Sommer ein Postulat zum Hitzemonitoring an kantonalen Schulen ein. Darin fordert er eine systematische Erhebung der Raumtemperaturen in repräsentativ ausgewählten Schulzimmern im ganzen Kanton. Belastete Standorte sollen so erkannt und der Handlungsbedarf anschliessend priorisiert werden.

Frühfranzösisch: ein politischer Irrtum

Die Standortbestimmung zum Sprachenkonzept wirkt wie eine Absicherung des Bestehenden. Kein Wunder, sitzen doch in der Verwaltung seit Jahren Entscheidungsträger, die das Frühfranzösisch-Konzept eingeführt haben. Trotz schwacher Resultate und sinkender Motivation bleibt im Bericht die zentrale Frage unbeantwortet, ob Frühfranzösisch unter realen Bedingungen überhaupt funktioniert. Die Antwort ist längst offensichtlich. Es ist Zeit, dies auch politisch einzugestehen.

Bildungsdirektion kommt zunehmend stärker unter Druck

Morgen Donnerstag reicht Landrat Pascal Ryf (Die Mitte) betreffend «Standortbericht Fremdsprachenkonzept» eine Interpellation mit kritischen Fragen ein. Er bemängelt die Geheimhaltung des Berichts scharf. Mit der Weigerung, den Bericht zu veröffentlichen, hat sich Regierungsrat Markus Eigenmann ein Ei gelegt.

Frühfranzösisch: Ein Massnahmenkatalog fernab jeglicher Realität

Der Bericht zur «Standortbestimmung Sprachenkonzept» erkennt ansatzweise zwar die Probleme, wirksame Lösungsvorschläge zeigt er jedoch keine auf. Statt die strukturellen Ursachen des Scheiterns des Fremdsprachenkonzepts klar zu benennen, präsentiert er ein Sammelsurium von Massnahmen, die an den Schulen kaum umsetzbar sind. Lehrpersonen sollen ausbaden, was die Bildungsverwaltung verursacht hat und die Politik nicht korrigieren will. Der Massnahmenkatalog ist kein Beitrag zur Lösung des Fremdsprachenproblems an den Primarschulen, sondern Ausdruck von Wunschdenken und Symbolpolitik.

Kritik an zurückgehaltenem Standortbericht Sprachenkonzept wächst

Zum Thema Veröffentlichung wichtiger Dokumente des Standortberichts Sprachenkonzept ist in den letzten Tagen viel passiert. Die ausführliche, definitive Version hält die Regierung unter Verschluss. Dies wird im breiten Kreis kritisiert. Die Regierung muss diese Nichtveröffentlichung kommenden Donnerstag rechtfertigen, denn Dario Rigo (Die Mitte) hat zuhanden der Fragestunde folgende Frage eingereicht: «Wie ist der aktuelle Stand der Veröffentlichung des im November 2025 angekündigten Schlussberichts?»

SSbB reicht Gesuch um Zugang zu amtlichen Dokumenten ein

Die Heimlichtuerei der Bildungsdirektion rund um den Bericht zur Standortbestimmung Sprachenkonzept wirft Fragen auf. Wieso wird Transparenz so klein geschrieben und politische Beteiligung erschwert? Die Starke Schule beider Basel (SSbB) fordert die Bildungsdirektion dazu auf, diesen essenziellen Bericht zu veröffentlichen, den politischen Diskurs zu fördern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, anstatt hinter geschlossenen Türen über diese fundamentale bildungspolitische Angelegenheit entscheiden.

Fokus auf die echten Grundkompetenzen setzen!

Während der Debatte zur Abschaffung des Frühfranzösisch im vergangenen Herbst spielte die Regierung erfolgreich auf Zeit: Eine knappe Mehrheit des Landrats liess sich vertrösten und folgte der Bitte, die laufende Standortbestimmung zum Sprachenkonzept abzuwarten. Der Bericht sollte spätestens Ende 2025 vorliegen und dem Landrat als solide Entscheidungsgrundlage dienen.

Wenn Fakten ignoriert werden: Der Bericht zu Frühfranzösisch im Kreuzfeuer

Ein grosser Teil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger erreicht die angestrebten Kompetenzen nicht. Der Bericht zum Frühfranzösisch lässt eine kritische Analyse der Realität vermissen, er hält am bestehenden System fest und vermeidet grundlegende Konsequenzen.

Frühfranzösisch gescheitert: Standortbericht erteilt Lehrpersonen die «Arschkarte»

Die Standortbestimmung zum Sprachenkonzept im Kanton Basel-Landschaft vermittelt den Anschein einer wissenschaftlichen Analyse. Vielmehr erscheint sie faktisch als Absicherung des bestehenden Fremdsprachenkonzepts an den Primarschulen. Trotz demotivierter Schüler/-innen und seit Jahren ausbleibendem Lernerfolg im Fach Französisch beantwortet der Bericht die entscheidende Frage nicht: Kann Frühfranzösisch unter den realen schulischen Rahmenbedingungen überhaupt funktionieren? Für die erhoffte Wirksamkeit von Frühfranzösisch gibt es bis heute keine belastbare wissenschaftliche Grundlage.

Radio Basilisk berichtet über die beiden Initiativen der SSbB

Die beiden Initiativen stossen bei den Medien auf Echo. Auf Anfrage von Nicolas Napoli (Journalist Radio Basilisk) gibt Charlotte Höhmann (Vorstandsmitglied der SSbB) Auskunft über den Stand der beiden Initiativen. Für die Fremdspracheninitiative wurden bislang 1’361 und für die Digitalisierungsinitiative 1’770 Unterschriften gesammelt. Es ist geplant, beide Initiativen im Sommer 2026 einzureichen.

Eklatanter Fehlschlag

Basler Romanistik-Professoren schlagen Alarm: Gymnasiasten kommen ohne genügende Grundlagen an die Universität. Doch die Bildungspolitik beschwichtigt.

Zwischen Anspruch und Machbarkeit

Check sei Dank. Seit der Nachteilsausgleich infolge eines Rekurses auch bei den Checks geltend gemacht werden kann, ist er ins mediale Rampenlicht gerückt. Befürworter sehen darin ein probates Mittel für mehr Chancengerechtigkeit, Kritiker befürchten eine Aushöhlung der Leistungsbeurteilung und wittern Missbrauchspotenzial.

Gymnasialprüfung – Top oder Flop?

In einigen Kantonen gibt es Aufnahmeprüfungen fürs Gymnasium, in anderen (beispielsweise die beiden Basler Halbkantone) zählen ausschliesslich die Zeugnisnoten der letzten Sekundarklasse. Seit geraumer Zeit besteht rund um das Thema «Gymiprüfung» grosser Gesprächsbedarf. Die Meinungen sind gespalten: Sollen Aufnahmeprüfungen stattfinden, ausschliesslich die Zeugnisnoten in der Sekundarschule zählen oder gar auf beides verzichtet und durch eine verbale Beurteilung der Lehrpersonen ersetzt werden, die auch Sozialverhalten, Leistungspotenzial, Engagement usw. berücksichtigen?

Mut zu Zwischentönen

Alternativlos – ein grosses Wort für eine kleine Gewissheit. Es verspricht Klarheit, wo in Wirklichkeit Ambivalenz herrscht. Diese Sehnsucht nach Eindeutigkeit prägt auch das Bildungswesen. Doch Bildung beginnt dort, wo Eindeutigkeit endet.

Lernlandschaften führen zu grösseren Leistungsunterschieden von Schüler/-innen

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) hat in einer breit angelegten Umfrage zum Thema Lernlandschaften die Meinungen und Einschätzungen von rund 660 Personen eingeholt, davon 548 Lehrpersonen. Besonders brisant ist die Beurteilung, dass vor allem leistungsstärkere Schüler/-innen von Lernlandschaften profitieren. Dies im Widerspruch zur Argumentation bei der Realisierungsplanung der Lernlandschaften, dass leistungsschwächere von leistungsstärkeren profitieren würden.

Landratssitzung vom 23. April: Jede Menge Bildungsgeschäfte

An der kommenden Landratssitzung stehen viele spannende Bildungsgeschäfte auf der Traktandenliste. Mehrere Geschäfte betreffen zentrale Fragen der Volksschule, der Lehrmittel und der Richtlinien in Bezug auf Sicherheit und Gesundheit an den Volksschulen und sind für die Weiterentwicklung des Bildungswesens im Kanton Basel-Landschaft von Bedeutung.

Klassengrössen werden zu oft überschritten

Die Antwort des Regierungsrats auf die Interpellationzu Klassengrössen im Kanton Basel-Landschaft wirkt beruhigend. Doch ein genauer Blick zeigt: Überschreitungen der Höchstzahlen sind Realität und werden systematisch bewilligt. Gleichzeitig fehlen zentrale Daten. Für Schüler*innen bedeutet das weniger individuelle Förderung und schlechtere Lernbedingungen.

In Basel-Stadt steht späterer Schulbeginn zur Diskussion

Grossrat Laurin Hoppler (Junges Grünes Bündnis) reichte am 12. März eine Motion ein, welche die Sekundarstufen I und II, das Zentrum für Brückenangebote und die Berufsschulen im Kanton Basel-Stadt betreffen. Hoppler fordert den Regierungsrat dazu auf, direkt Massnahmen zur Einführung eines späteren Schulstarts zu ergreifen. Innert zwei Jahren soll dem Grossen Rat ein Ratschlag mit den notwendigen rechtlichen und organisatorischen Massnahmen zur Umsetzung unterbreitet werden.