Psychologische und gesellschaftliche Entwicklungen im Schulkontext
In der Schule geht es wesentlich um MenschenfĂŒhrung. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mĂŒssen fĂŒr Lerninhalte gewonnen, ihre Interessen geweckt und ihre Motivation gestĂ€rkt werden. Dies gelingt eher, wenn Fantasien, Emotionen und innere Bilder angesprochen werden. Der Kompetenzerwerb hĂ€ngt stark von inneren Befindlichkeiten ab â nicht allein von der QualitĂ€t der Instruktion. Schulen sind daher keine reinen Lernlaboratorien, sondern ImaginationsrĂ€ume. Diese entstehen durch Bilder, Geschichten und Symbole â an WĂ€nden und in Korridoren ebenso wie in freien GestaltungsrĂ€umen. Geschichten und narrative ZugĂ€nge geben dem Lernen Sinn und Tiefe.
