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Monat: Juni 2026

Gymnasium Muttenz und Leonhard top, Gymnasium Münsterplatz und Bäumlihof flop

An der soeben durchgeführten Umfrage der Starken Schule beider Basel (SSbB) zu den Schulleitungen der Primarstufe und den beiden Sekundarstufen 1 und 2 nahmen 1’176 Lehrpersonen teil. Davon unterrichten 18.1% an einem staatlichen Gymnasium in Baselland oder Basel-Stadt. Befragt wurden die Lehrpersonen zu den Erfahrungen, welche sie mit ihren Schulleitungen bezüglich Respekt, Gleichbehandlung, Vertrauen, Unterstützung und Kritikfähigkeit gemacht haben. Die Umfrageergebnisse legen teilweise bedenkliche Zustände offen, wobei die Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen sehr gross sind.

Tauchstation und Maulkorb

Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt befindet sich zurzeit auf Tauchstation – wo genau, wissen wir nicht. Aber der Rhein kann es fast nicht sein. Dort fliesst derzeit zu wenig Wasser, um derart konsequent auf Grund zu gehen. Und die Bildungsdirektion Baselland? Sie sitzt – wie man hört – in Liestal und verteilt ihren Baselbieter Schulleitungen vorsorglich passgenaue Maulkörbe. So etwa kamen uns die letzten drei Tage vor. Anlass dafür waren unsere Fragen zu den Umfrageergebnissen der Gymnasien beider Basel.

BKSD muss Kritik der Lehrpersonen ernst nehmen

Die Umfrage zur Zusammenarbeit der Lehrpersonen mit den Schulleitungen und zum Schulklima zeigt teilweise erschreckende Ergebnisse: Die Schulleitungen kommen schlecht weg: «Vetterliwirtschaft», «Ungleichbehandlung der Lehrpersonen», «geringe Konfliktfähigkeit», «unzuverlässige Kommunikation», «rauer und grenzüberschreitender Umgangston», «Drohungen», «keine Wertschätzung», «Mobbing», «Angstkultur», «Machtspiele», «Willkür» usw. Mit diesen und weiteren ähnlichen Begriffen beschreiben Hunderte von Lehrpersonen das Klima und die Zusammenarbeit mit ihren Schulleitungen.

Frühfremdsprachen- unterricht und Mehrsprachendidaktik – eine Chronik des Grauens

Nächste Woche wird das bernische Kantonsparlament über eine Verschiebung des Frühfranzösisch in die 5. Klasse abstimmen. Die Condorcet-Autoren Alain Pichard, Urs Kalberer und Felix Schmutz haben eine Zeitleiste des monumentalen bildungspolitischen Irrtums erstellt. Mit den Baustellen Frühfremdsprachenunterricht und Mehrsprachendidaktik wurden Hunderte von Millionen Franken in den Sand gesetzt. Zugeben will es niemand! Wir bringen eine aktualisierte Fassung.

Von hoch motivierend bis wenig vertrauenswürdig

Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Umfrage zu den Basler Schulleitungen verschiedener Schulstufen ergeben ein aufschlussreiches Bild. Neben dem hervorragenden Abschneiden vieler Schulleitungen sind leider die Resultate in wichtigen Bereichen der Umfrage an manchen Schulen unerfreulich. Das führt zur berechtigten Frage, wie Schulteams oder einzelne Lehrkräfte gegenüber schwachen Schulleitungen erfolgreich Einsprache erheben können.

Unreife Erhebungsmethode zum gescheiterten Frühfranzösisch

Der lange von der Baselbieter Regierung unter Verschluss gehaltene Bericht «Standortbestimmung Sprachenkonzept» deckt die desaströsten Französischkenntnisse unserer Schülerinnen und Schüler schonungslos auf. Es ist ein framender Bericht, der in einer Stoff und Aufgaben überfrachteten Volksschule nur eines fordert: Mehr, mehr, noch mehr.

Lehrpersonen werfen Schulleitungen Ungleichbehandlung und ein Klima der Angst vor

Die von der Starken Schule beider Basel (SSbB) soeben durchgeführte Umfrage zur Zusammenarbeit der Lehrpersonen mit den Schulleitungen und zum Schulklima zeigt teilweise erschreckende Ergebnisse: Die Schulleitungen kommen schlecht weg: «Vetterliwirtschaft», «Ungleichbehandlung der Lehrpersonen», «geringe Konfliktfähigkeit», «unzuverlässige Kommunikation», «rauer und grenzüberschreitender Umgangston», «Drohungen», «keine Wertschätzung», «Mobbing», «Angstkultur», «Machtspiele», «Willkür» usw. Mit diesen und weiteren ähnlichen Begriffen beschreiben Hunderte von Lehrpersonen das Klima und die Zusammenarbeit mit ihren Schulleitungen. Die Ergebnisse in ihrer Quantität stimmen nachdenklich.