SSbB dankt Monica Gschwind für ihr grosses Engagement
Am 31. Dezember 2025 endet die Amtszeit von Regierungsrätin Monica Gschwind. Über viele Jahre prägte sie als Bildungsdirektorin die Bildungspolitik im Kanton Basel-Landschaft mit grossem persönlichen Einsatz und hoher Fachkompetenz. Ihre Amtszeit zeichnete sich durch Verlässlichkeit, Dialogbereitschaft und konsequentes Eintreten für eine starke Volksschule aus. Zum Abschluss ihrer politischen Tätigkeit würdigt das Seki-Team der Starken Schule beider Basel (SSbB) ihre ausserordentliche Arbeit und ihr nachhaltiges Engagement für die Bildung.
Während ihrer Zeit als Landrätin unterstützte Monica Gschwind die Anliegen der SSbB aktiv in verschiedenen kantonalen Volksinitiativen. Dazu gehörten Initiativen wie „Keine Zwangsverschiebungen“, „Ja zu fachlich kompetent ausgebildeten Lehrpersonen“ und „Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern“. Dieses persönliche und öffentliche Eintreten für die Belange der Schule zeigte ihr starkes Engagement, das die SSbB besonders schätzte. Bei ihrem Wahlkampf für das Regierungsratsamt unterstützte die SSbB Monica Gschwind, was zu ihrem erfolgreichen Eintritt in die Regierung beitrug.
Ein wichtiger bildungspolitischer Punkt ihrer Arbeit war ihre klare Haltung zur Beibehaltung der traditionellen Einzelfächer und zum Verzicht auf die Einführung von Sammelfächern gemäss Lehrplan 21. Monica Gschwind unterstützte die von der SSbB ausgearbeitete parlamentarische Initiative zum Erhalt der Einzelfächer Geschichte, Geografie, Biologie, Chemie, Physik und trug damit wesentlich dazu bei, dass diese Fächer im Kanton Basel-Landschaft weiterhin eigenständig unterrichtet werden. Sie betonte wiederholt, dass diese Lösung die fachliche Qualität des Unterrichts sichert und den Schüler/-innen direkt nützt.
In ihrer Amtszeit als Regierungsrätin zeigte Monica Gschwind, wie Bildungspolitik pragmatisch, effektiv und innovativ gestaltet werden kann. Sie pflegte den Austausch mit allen wichtigen Bildungsakteuren, nahm die Anliegen der Schulen ernst und setzte sich konsequent für die Interessen von Schüler/-innen und Lehrpersonen ein. Unter anderem führte sie den „Lehrplan Volksschule Baselland“ ein, der im Gegensatz zum Lehrplan 21 Jahresziele, klar formulierte Stoffinhalte und Themen enthält. Auch die Einführung der geleiteten Lehrmittelfreiheit, die Lehrpersonen die Wahl geeigneter Lehrmittel erlaubt, zeigt, wie ihre Entscheidungen direkt die Qualität der Schule verbesserten.
Die Zusammenarbeit mit der SSbB war geprägt von gegenseitigem Vertrauen. Monica Gschwind nahm Anregungen auf und setzte sich für Lösungen ein, die den Schulen unmittelbar zugutekamen. Ihr persönliches Engagement und ihre Initiative in schwierigen bildungspolitischen Fragen schätzte die SSbB sehr und trugen wesentlich zu einer stabilen und verlässlichen Bildungspolitik bei.
Monica Gschwind hinterlässt mit ihrem Engagement und ihrer konsequenten Arbeit im Kanton Basel-Landschaft im Bildungsbereich nachhaltige Spuren – dafür dankt ihr das Seki-Team der SSbB herzlich.
Alina Isler, Anahi Sidler, Charlotte Höhmann, Jürg Wiedemann, Lavinia Beck, Lena Bubendorf, Lena Heitz
