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Neue Ferienlegung in den beiden Basel geplant

Neue Ferienlegung in den beiden Basel geplant

Die beiden Basler Halbkantone planen die Schulferien über das ganze Jahr neu zu verteilen, wobei das Erziehungsdepartement Basel-Stadt und die Bildungsdirektion Baselland sechs Varianten ausgearbeitet haben. In einer breit angelegten Umfrage hat die Starke Schule beider Basel (SSbB) bei Eltern, Lehrpersonen und Bildungsinteressierten die bevorzugte Variante eruiert, mit deutlichem Ergebnis, welches Sie hier nachlesen können.

Vorstand und Seki-Team uneinig

Innerhalb des Vorstands respektive des Seki-Teams positioniert sich die SSbB nicht einheitlich. Folgende Varianten wurden jeweils von mindestens einer Person befürwortet:

  • Variante A «aktuelle Regelung»: Die aktuelle Ferienlegung insbesondere mit den sechs Wochen Sommerferien soll bestehen bleiben, weil so die Kinder während der heissesten Zeit des Jahres sehr lange Sommerferien haben und nur während einer relativ kurzen Zeit im Juni und August bei hohen Temperaturen, welche die Lernfähigkeit stark beeinflusst, die Schule besuchen müssen.
  • Variante E «Kombination: Fixe Frühlingsferien, später beginnende Herbstferien»: Bei dieser Variante sind die Ferien grundsätzlich ausgeglichener über das gesamte Jahr verteilt, da die Anzahl Schulwochen zwischen den Ferien ausgeglichener ist. Die Länge der Sommerferien bleibt mit Blick auf das Thermometer bestehen. Die Länge der Herbstferien bleibt bei zwei Wochen, was den Wiedereinstieg erleichtert. Nach den langen Sommerferien reichen zwei Wochen Herbstferien zur Erholung.
  • Variante F «Kombination: Fixe Frühlingsferien, kürzere Sommerferien, längere Herbstferien»: Gegenüber der Variante E werden die Sommerferien um eine Woche verkürzt und im Gegenzug die Herbstferien um eine Woche verlängert, was zur Folge hat, dass die heute mit 11 Wochen sehr lange Zeit zwischen Herbst- und Sommerferien um eine Woche kürzer wird.

Mehrheit für Variante F

Vom 10-köpfigen Vorstand resp. Seki-Teams sprechen sich 7 für Variante F aus, 2 für Variante E und 1 Person für Variante A.

Lena Heitz
Vorstand Starke Schule beider Basel

Eine Antwort

  1. Wolfram Knäbich sagt:

    Die Umfrage erscheint mir in keiner Weise repräsentativ und sollte keinesfalls Grundlage irgendwelcher Entscheide werden. Sie spiegelt praktisch ausschliesslich die Meinungen von Lehrpersonen wieder, andere Bevölkerungsgruppen – insbesondere Eltern – sind nicht systematisch angesprochen worden; ich als Lehrer habe die Umfrage erhalten, meine Frau als Nicht-Lehrerin aber nicht. Wenn hier ein Anteil «Eltern» ausgewiesen wird, so wird damit suggeriert, dass auch Eltern sich in gleicher Weise hätten beteiligen können und ebenfalls gezielt angeschrieben worden wären, aber das war ja offensichtlich nicht der Fall. Die hier angeführten Eltern dürften wohl ausschliesslich Lehrpersonen sein, die für die Antwort die Elternrolle gewählt haben.
    Eine derartig weitreichende Frage verdient durchaus etwas grössere Seriösität in der Behandlung.

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