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Schweizer Universitäten sind gezwungen zu sparen

Schweizer Universitäten sind gezwungen zu sparen

Im Rahmen des Entlastungspakets 2027 des Bundes müssen die kantonalen Universitäten in der Schweiz jährlich rund 260 Millionen Franken sparen. Viele Studierende fürchten sich deshalb vor steigenden Semestergebühren. Der Bund hat rund 57 Massnahmen definiert, um über drei Jahre circa 5.3 Milliarden Franken zu sparen und so den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Gleichzeitig wird mehr Geld in die AHV und das Militär investiert.

Es wird davon ausgegangen, dass der Uni Basel zukünftig vier bis fünf Millionen Franken Bundesgelder fehlen werden. Gleichzeitig stehen ihr jedoch rund 11% mehr Mittel zur Verfügung als in der vorherigen Leistungsperiode. Dies, weil das Sparmassnahmen des Bundes im Rahmen des Entlastungspakets 2027 bei der Berechnung des Globalbeitrags der Trägerkantone von 2026-2029 bereits berücksichtigt wurden.

Obwohl die Uni Basel sich von einer Studienerhöhung distanzierte, organisierten Studierende letzte Woche eine Demonstration gegen eine mögliche Erhöhung der Studiengebühren und gegen das Entlastungspaket des Bundes. Sie fordern sogar eine gesamthafte Abschaffung der Studiengebühren – nach dem Motto: Bildung soll für alle zugänglich sein. Bereits im Herbst 2025 fand eine ähnliche Demonstration bezüglich des Entlastungspakets statt.

Lena Bubendorf
Vorstand Starke Schule beider Basel

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