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KI-Deepfakes und Fake News

KI-Deepfakes und Fake News

Vor allem in den Sozialen Medien sind sogenannte Deepfakes (manipulierte Videos und Bilder) oder generell Fake News einfach zu verbreiten, generieren Aufmerksamkeit und Klicks und verbreiten falsche Informationen. Die Videos oder Bilder lassen sich nur schwer mit realen Geschehnissen auseinanderhalten. Häufig wird damit auch Angst oder Wut bei den Konsumentinnen und Konsumenten geschürt. Umso wichtiger ist die Fähigkeit, Fake News zu erkennen und das Wissen, nicht alles blind zu glauben, was auf entsprechenden Seiten publiziert wird.

Fake News werden aus unterschiedlichen Gründen verbreitet: Aufmerksamkeit generieren, Geld verdienen, anderen Schaden zufügen oder Meinungen manipulieren. Besonders davon betroffen sind meistens ältere oder sehr junge Menschen, die über wenig Medienkompetenz verfügen. Deshalb ist es unabdingbar, dass Schüler/-innen sensibilisiert werden, sobald sie in Kontakt mit Medien und digitalen Geräten kommen.

Seit einiger Zeit gibt es nicht nur Zahlen oder Zitate, die aus dem Zusammenhang gerissen und damit die Aussagen verfälscht werden, sondern auch Videos mit gefälschten Nachrichtenbilder, die im Netz kursieren. SRF hat kürzlich einen Artikel publiziert mit Beispielen, Erklärungen und Tipps, um solche generierten Deepfakes selbst zu erkennen.

Demnach gibt es verschiedene Anhaltspunkte, auf welche die Leser/-innen achten sollten:

  • Kontinuität: Oftmals hat die KI Probleme, in Videos alles kontinuierlich zu gestalten. So verschwinden manchmal Gegenstände oder Personen im Nichts
  • Menschenmengen: In Menschenmengen soll genau auf Gesichter und Hände geschaut werden. Oft laufen diese nicht real ineinander oder sind verzerrt
  • Orte: Videos oder Bilder von nicht weltbekannten Orten sind genau zu betrachten, KI generiert gerne Bilder mit Gebäuden aus verschiedenen Orten.
  • Beschriftungen: Verwendung von unrealen Buchstabenformen oder Fantasiewörtern
  • Ungenaue Details: Grundsätzlich wirkt das Gesamtbild immer sehr echt, aber genaue Details sind selten

Bewegt man sich im Internet, ist es unabdingbar, Nachrichten und Informationen stets zu hinterfragen und auf Richtigkeit zu prüfen, zumal KI immer besser wird. Die KI-Betreiber/-innen tüfteln laufend an Verbesserungen, sodass Fake News immer schwieriger zu erkennen sind. Die Starke Schule beider Basel (SSbB) erachtet es als Aufgabe der Schulen, Kinder und Jugendliche aufzuklären und die Fähigkeit des Hinterfragens und wahrheitsgetreuen Recherchierens zu fördern.

Lena Bubendorf
Vorstand Starke Schule beider Basel

[Bild durch KI erzeugt. Quizfrage: An was erkennen Sie, dass dieses Bild mit KI generiert wurde? Schreiben Sie einen Kommentar!]

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