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2´274 Unterschriften für nur eine Fremdsprache auf der Primarstufe eingereicht

2´274 Unterschriften für nur eine Fremdsprache auf der Primarstufe eingereicht

Heute Dienstag hat die Starke Schule beider Basel (SSbB) vor dem Regierungsgebäude in Liestal die kantonale Volksinitiative «Zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind zu viel» mit 2’274 Unterschriften eingereicht. Die Initiative fordert, auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache zu unterrichten. Unsere Botschaft lautet: Fremdsprachen ja, aber zum richtigen Zeitpunkt.

Die Unterschriften wurden im Rahmen einer Pressekonferenz übergeben. Anwesend waren Charlotte Höhmann (Mediensprecherin SSbB), Aleyna Kara (Sekretariat SSbB) und Lena Heitz (Vorstandsmitglied SSbB). Mehrere Journalistinnen und Journalisten begleiteten die Einreichung. Auch drei Schulklassen waren dabei. Diese hatten zuvor von Mitarbeiterinnen des SSbB-Sekretariats eine Einführung in die direkte Demokratie erhalten.

Mehr Zeit für Deutsch, Mathematik und andere Fächer

Charlotte Höhmann erklärte und begründete die Initiative. Ausserdem beantwortete die Fragen der Journalistinnen und Journalisten.

Unsere Initiative verlangt, dass auf der Primarstufe neben Deutsch nur eine Fremdsprache unterrichtet wird. Der Fremdsprachenunterricht soll frühestens in der 5. Primarklasse beginnen. Sofern der Bund nichts anderes vorgibt, soll Englisch auf der Primarstufe und Französisch erst auf der Sekundarstufe unterrichtet werden.

Zwei Fremdsprachen auf der Primarstufe überfordern viele Kinder. Insbesondere der Französischunterricht führt häufig zu Frustration und Demotivation. Gleichzeitig beansprucht der Fremdsprachenunterricht wertvolle Unterrichtszeit, die für Deutsch, Mathematik und weitere Fächer benötigt wird.

Wir wollen nicht auf Fremdsprachen verzichten. Unser Ziel ist, dass alle Schüler/-innen bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit sowohl Englisch als auch Französisch möglichst gut beherrschen. Dafür brauchen sie zunächst solide Grundlagen in Lesen, Schreiben und Rechnen. Auf der Sekundarstufe soll Französisch intensiver unterrichtet werden.

Erfahrungen aus der Unterschriftensammlung

Aleyna Kara vom Seki-Team der SSbB hat an zahlreichen Samstagen in verschiedenen Gemeinden Unterschriften gesammelt. Dabei kam sie mit vielen Eltern ins Gespräch. Immer wieder berichteten diese, dass ihre Kinder mit den beiden Fremdsprachen überfordert seien und insbesondere Französisch als frustrierend erlebten. Auch zahlreiche Lehrpersonen schilderten, dass viele Kinder am Ende der Primarschule nur über geringe Französischkenntnisse verfügten. Englisch falle manchen Kindern leichter, weil sie der Sprache im Alltag häufiger begegneten.

Nach der Übergabe erläuterte Lena Heitz vom Vorstand der SSbB die nächsten Schritte im politischen Prozess bis zur Volksabstimmung sowie den Start der Kampagne der SSbB. Anschliessend hatten die anwesenden Medienschaffenden Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die Statements an der Pressekonferenz

«Fremdsprachen ja, aber zum richtigen Zeitpunkt», von Charlotte Höhmann
«Sammelerfahrungen von der Strasse», von Aleyna Kara
«Die nächsten Schritte bis zur Volksabstimmung», von Lena Heitz

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier: «Zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind zu viel»

Charlotte Höhmann
Vorstand Starke Schule beider Basel

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