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Leserbrief

Französisch wird zum unbeliebtesten Fach

Ich bin überhaupt nicht erstaunt, dass Passepartout gescheitert ist. Ich hätte darauf wetten können. Vieles war völlig falsch angelegt. Was ich ausserordentlich bedaure: Nicht nur wurden die Lernziele nicht erreicht, sondern unzählig vielen Schülerinnen und Schülern wurde das Fach völlig vermiest. Man wollte mit diesem Lehrmittel vor allem die Fremdsprache Französisch beliebter machen, jedoch ist genau das Gegenteil passiert: Die Kinder beginnen zwar mit einer anfänglichen Begeisterung, stolz darauf eine Fremdsprache zu lernen. Nach kurzer Zeit wird das Französisch zum unbeliebtesten Fach degradiert. Und das hält sich leider sehr oft über die ganze restliche Schulzeit. Meist gelingt es weder den Lehrpersonen noch den Eltern, eine Motivation aufzubauen. Genau das ist das eigentliche Drama. Ich erlaube mir die Situation zu beurteilen, weil ich 34 Jahre in Baselstadt als Schulpsychologin gearbeitet habe und jetzt in meiner Praxis täglich Kinder sehe. Dazu habe ich das Französischdrama bei drei meiner Enkelkinder life miterlebt.

Elisabeth Deppeler-Schlegel, Kinder- und Jugendpsychologin FSP

 

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August 26, 2019

Initiative ist zustande gekommen

Die Landeskanzlei hat es bestätigt: Die formulierte Initiative "Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3'500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren" ist mit 1'845 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Nun muss die Regierung eine Vorlage ausarbeiten mit einer Empfehlung, ob sie dem Landrat empfiehlt die Initiative anzunehmen oder abzulehnen. Nach ersten Gesprächen mit Regierungsrätin Monica Gschwind sieht es so aus, dass die Bildungsdirektion an den 3'500 Kompetenzbeschreibungen im Lehrplan Volksschule Baselland festhalten will. Der Beglaubigungsprozess ist jetzt abgeschlossen und die formulierte Initiative muss spätestens nach 18 Monaten dem Volk vorgelegt werden.

Die Initiative wurde eingereicht, da sich immer stärker herauskristallisierte, dass die Kompetenzbeschreibungen im Lehrplan aufgrund ihrer hohen Anzahl von den Lehrpersonen gar nicht beachtet wurden. Nichtsdestotrotz erachtet die Starke Schule beider Basel in der heutigen Zeit eine vernüftige Anzahl an praktischen, klar verständlichen und anwendbaren Kompetenzen in den Schulfächern für sinnvoll. Weil das Arbeiten mit über 3'500 Kompetenzbeschreibungen faktisch nicht zielführend ist, wurde Ende September 2018 die Initiative lanciert. Das Ziel ist es, dass die Stufenlehrpläne der Primar- und Sekundarstufe 1 aus klar definierten Stoffinhalten und Themen sowie aus zusammengezählt maximal 1'000 Kompetenzbeschreibungen bestehen.

Durch die Reduktion von rund 3'500 auf unter 1'000 Kompetenzbeschreibungen wird den Lehrpersonen ermöglicht, sich in einer vernüftigen Zeit mit diesen Beschreibungen tatsächlich auseinanderzusetzen und diese im Unterricht einfliessen zu lassen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Initiative.