Starke Schule beider Basel (SSbB)

4127 Birsfelden, E-Mail: Starke.Schule@gmx.ch, PC 60-128081-8

Follow us on Social Media

 

 

News

  • Freitag, Januar 22, 2021

    Solothurn schliesst Mittelschulen

    Das mutierte Coronavirus aus Grossbritannien zwingt die Schüler/-innen der Kantons- und Berufsschulen im Kanton Solothurn ab kommenden Montag zuhause zu bleiben.

    Mehr

  • Donnerstag, Januar 21, 2021

    Zürich will Noten statt Krönchen

    Im Kanton Zürich wurde eine Parlamentarische Initiative eingereicht, welche die Beurteilung durch Noten ab der 4. Klasse im Volksschulgesetz verankert. 107 Parlamentarier aus fast allen Parteien (FDP, SVP, CVP, GLP und EVP) unterzeichneten den Vorstoss. Lediglich die Grünen und die SP befürworten weiterhin die Beurteilung mittels Symbolen wie Krönchen oder Raketen.

    Mehr

  • Montag, Januar 18, 2021

    Unterstützung betreffend BYOD

    Regina Werthmüller, Landrätin und Vorstandsmitglied der Starken Schule beider Basel, hat am 14. Januar einen Vorstoss zum Thema «Bring Your Own Device» (BYOD) eingereicht. Dieser fordert die Regierung zu überprüfen, wie die Schüler/-innen der weiterführenden Schulen betreffend BYOD finanziell unterstützt werden können.

    Mehr

Leserbrief

Klare Lehrpläne als brauchbares Arbeitsinstrument

Die vernichtenden Resultate, welche aufgrund der Überprüfung der Grundkompetenzen vorliegen, lassen nur wenig Interpretationsspielraum.  Zum einen kommt die integrative Beschulung an ihre Grenzen, zum andern sind die Ursachen dort zu finden, wo die Basis des Unterrichts ansetzt: Die Lehrpersonen benötigen gute und klar definierte Lehrpläne. Sind diese unübersichtlich, kaum lesbar und unmöglich zu erfüllen aufgrund der hohen Anzahl an Kompetenzbeschreibungen, so führt dies unweigerlich zu einer Orientierungslosigkeit. Die Bildungsziele können nicht erreicht werden. Dieser Zustand bedarf einer Korrektur in Richtung strukturierte Lehrpläne mit einem Teil A, welcher klar definierte Themen und Stoffinhalte enthält und einem Teil B, der aus einer sinnvollen Menge Kompetenzbeschreibungen besteht.

Vergleich- und messbare Bildungsstandards verhelfen zu einer höheren Bildungsqualität unserer Schulabgänger/-innen, welche sich behaupten und der nationalen wie auch internationalen Konkurrenz stellen kann. Die Schulen sind keine Wunsch- und Wohlfühloasen. Sie haben eine politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung. Will sich unser Land im Wettbewerb um ein hohes Bruttoinlandprodukt behaupten, dem Anspruch auf «Bildungserfolg für alle» gerecht werden und die finanziellen Ressourcen, welche die Steuerzahlenden leisten, optimal nutzen, dann sind straffe Strukturen mit eindeutigen Zielvorgaben unabdingbar. Die Initiative der Starken Schule beider Basel (SSbB) hat dies im Fokus.

Anita Biedert-Vogt, Mitglied Bildungskommission

 

Bildungsinitiative in Basel

Unterschreiben Sie die formulierte Initiative der Starken Schule beider Basel, mit welcher wir der gescheiterten Passepartout-Ideologie ein Ende setzen möchten. Die Initiative verlangt eine echte Lehrmittelfreiheit auch im Kanton Basel-Stadt. Die Lehrpersonen sollen die Lehrmittel "Mille feuilles", "Clind d'oeil" und "New World" durch bewährte Lehrmittel ersetzen können.

Hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen.

Die Starke Schule empfiehlt bei Sammelständen Schutzmasken zu tragen oder beim Ansprechen auf der Strasse einen Abstand von 2 Metern einzuhalten.

 

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Starke Schule beider Basel
4127 Birsfelden

PC 60-128081-8
IBAN CH98 0900 0000 6012 8081 8

Zur Übersicht

 

Dezember 02, 2020

Baselland investiert zusätzlich 62 Millionen in die Bildung

Die Baselbieter Schüler/-innen schnitten bei den gesamtschweizerischen Vergleichsprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Französisch schlecht ab. Dies hat nun Konsequenzen: Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) schlägt vor, dass der Kanton und die Gemeinden 62 Millionen zusätzlich in ein Massnahmenpaket investieren sollen.

Die radikalen Bildungsreformen, welche für diesen Schlamassel verantwortlich sind, machen diese Ausgaben notwendig. Im Detail ist Folgendendes geplant: Auf der Sekundarstufe 1 werden Medien und Informatik gemeinsam in den ersten zwei Jahren zu einem eigenständigen Fach. Die Anzahl Deutschlektionen wird um eine erhöht und auch die Mathematik wird durch den Wegfall des Informatikteils gestärkt. Zudem erhalten die Sekundarschulen sogenannte "SOS"-Lektionen, welche in Klassen investiert werden können, die in einzelnen Fächern besonders grosse Schwierigkeiten haben. Auf der Primarstufe werden in der 5. und 6. Klasse mindestens ein Schuljahr lang "Medien und Informatik" in Halbklassen unterrichtet. Dies zulasten von einer Lektion des Fachs Natur, Mensch und Gesellschaft.

Ein gutes Bildungswesen an den Volksschulen ist nötig, damit die Jugendlichen fundiertes Fachwissen erlangen, sodass unsere Schulabgänger/-innen gute Lehrstellen bekommen und an den weiterführenden Schulen bestehen. Die Wirtschaft und die Industrie benötigen hochqualifizierte Arbeitskräfte, dies ist nur mit einem starken Bildungssystem zu erreichen. Das Ganze führt auch dazu, dass die Arbeitslosenquote tief bleibt und die Sozialhilfe nicht so stark belastet wird.