Starke Schule beider Basel (SSbB)

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Bildungsinitiative in Basel

Unterschreiben Sie die formulierte Initiative der Starken Schule beider Basel, mit welcher wir der gescheiterten Passepartout-Ideologie ein Ende setzen möchten. Die Initiative verlangt eine echte Lehrmittelfreiheit auch im Kanton Basel-Stadt. Die Lehrpersonen sollen die Lehrmittel "Mille feuilles", "Clind d'oeil" und "New World" durch bewährte Lehrmittel ersetzen können.

Hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen.

 

News

  • Montag, Juni 01, 2020

    Zwei Basler Schulkinder angesteckt

    Rund 70 Personen werden aufgrund zweier Neuansteckungen in einer Basler Primarschule unter Quarantäne gestellt

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  • Samstag, Mai 30, 2020

    Unterricht nach Corona

    Nach dem wochenlangen Lockdown und einer ungewöhnlichen Schulsituation wurden am 28. Mai 2020 zwei verschiedene Vorstösse im Landrat eingereicht. Beide verweisen auf Folgen des Fernunterrichts und möchten sicherstellen, dass der Unterricht so sicher und effizient wie möglich weiterlaufen kann.

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  • Donnerstag, Mai 28, 2020

    Bildungsrat wieder vollständig besetzt

    Der Landrat hat heute Philipp Loretz (LVB) in stiller Wahl in den Bildungsrat gewählt. Damit ist der Bildungsrat wieder vollständig besetzt.

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Zitat

21.03.2020

„Ich war sehr gerne Lehrer und ich freue mich sehr, ehemalige Schüler auf der Strasse zu treffen. Solange ich Schule gehalten habe, habe ich im Jahr zwei Formulare ausgefüllt, einen Bericht im Umfang von eineinhalb Schreibmaschinenseiten über das, was ich gemacht habe, und eine Liste aller Schüler. Das war alles. Heute haben Lehrer oft täglich eine Stunde Büroarbeit, weil sie Material liefern müssen, damit an den Pädagogischen Hochschulen Forschung betrieben werden kann. Pädagogik hat man auch damals studieren können, nur hat man Pädagogen für nichts gebrauchen können. Trotzdem gab es Berufskollegen, die an die Uni gegangen sind. Es waren jene, die es angeschissen hat, Schule zu halten. Ich habe hie und da das Gefühl, sie kommen zurück und bringen ihren Kollegen bei, wie man Schule halten muss, damit es einen anscheisst. Bildungswahnsinn. Forschung, Forschung, Forschung.“

Peter Bichel, Interview in der bz vom 21.03.2020

 

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April 22, 2020

In Basel-Stadt sind Zeugnisse vom Januar entscheidend

Die beiden Basler Halbkantone entscheiden unterschiedlich, wie und ob die Zeugnisse des 2. Semesters beim Übertritt ins Gewicht fallen werden.

Am 11. Mai soll die Schule für Primar- und Sekundarschulkinder wieder losgehen. Nachdem diese während ca. zwei Monaten im Fernunterricht waren und selbstständig von zuhause aus die Lernziele zu erreichen versuchten, stellt sich die Frage, welche Noten für den Übertritt in die nächste Klasse von Bedeutung sein werden. Das Zeugnis ist insbesondere für Promotions- und Übertrittsentscheide wichtig.
Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt hat nun entschieden, dass es einerseits bis Ende Schuljahr keine Noten mehr geben wird (also keine Prüfungen mehr geschrieben werden) und dass andererseits ausnahmsweise nur das Zeugnis des 1. Semesters für die Übertritte zählen wird. Das Schuljahr 2019/2020 soll also komplett anerkannt werden, jedoch nur mithilfe des Zeugnisses des 1. Semesters. Dieser Entscheid folgte aus der Meinung, dass die aktuelle Situation keine nachteiligen Auswirkungen für die Schüler/-innen haben solle.
In der 1. bis 5. Klasse wird das Zeugnis die vor dem Lockdown am 16. März erbrachten Leistungen ausweisen, mit einem Verweis auf den Fernunterricht. In der 6. Primarschulklasse und der Sekundarschule werden die Beurteilen aus dem 2. Semester im Zeugnis nicht ausgewiesen. Massgebend für Laufbahnentscheide werden nur die im Januar ausgewiesenen Zeugnisnoten aus dem 1. Semester sein. Weiterhin soll es keine Wechsel zwischen den Leistungsstufen in diesem Jahr geben.
Weiterhin Unklarheiten bestehen bei den Durchführungen der Maturitätsprüfungen. Hier will der Kanton noch auf einen einheitlichen Entscheid des Bundes und anderer Kantone warten. Ausserdem wird die genaue Durchführung des Präsenzunterrichts ab dem 11. Mai unklar bleiben, da es nur schwer möglich sein wird, die Distanzregeln im Klassenzimmer einzuhalten. Hier wird sich jedoch hoffentlich eine Routine einpendeln, welche das angenehme Lernen für die Schulkinder ermöglicht.

Situation in Basel-Landschaft anders geregelt

Bevor klar war, ab wann die Schulkinder wieder in den Klassenzimmern unterrichtet werden sollten, hat der Kanton Basel-Landschaft entschieden, dass ein Unterricht ab dem 16. Mai oder danach bedeuten würde, dass keine Prüfungen mehr im 2. Semester geschrieben werden dürften. Wenn der Unterricht bis zum 16. Mai wieder beginnt (was nun mit einem Schulstart am 11. Mai eintreffen wird) dann soll es für Lehrpersonen möglich sein, bis zum Notenschluss (Mitte Juni) noch Prüfungen durchzuführen, die im Zeugnis auch berücksichtigt werden. Den Lehrpersonen und Klassenlehrerteams werden bei der Beurteilung von einzelnen Schüler/-innen ausserdem mehr Kompetenzen zugeteilt, da wegen fehlender Leistungsnoten in einzelnen Fällen nicht das tatsächliche Potential eines Schülers/ einer Schülerin widergespiegelt wird. Der Klassenkonvent könnte sich in diesem Fall entscheiden, dass bei einzelnen Noten im Zeugnis lediglich "besucht" steht, damit eine mögliche ungenügende Note keinen Einfluss auf den Übertritt haben wird.