Starke Schule beider Basel (SSbB)

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News

  • Donnerstag, Juli 09, 2020

    Lehrlingsquote erschreckend tief

    Der Basler Lehrstellenbericht zeigt auf, dass sich weniger als jede/r 5. Schulabgänger/in direkt für eine Lehre entscheidet. Diesen Sommer verschlimmert Corona die Situation sogar noch: Im Vergleich zu den letzten Jahren werden ca. zehn Prozent weniger Lehrstellen besetzt, obwohl genügend Plätze vorhanden wären.

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  • Montag, Juli 06, 2020

    Zahlen und Fakten

    Der Kanton Basel-Landschaft hat in einem Artikel verschiedene Zahlen im Zusammenhang mit dem Besuch der obligatorischen Schule, dem Verhältnis von Jungen und Mädchen, sowie von Ausländer/-innen und Schweizern veröffentlicht.

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  • Montag, Juli 06, 2020

    Gratis ÖV für Schulklassen

    Das von Miriam Locher (SP) 2018 eingereichte Postulat "Natürlich BL: Freie Fahrt für Schulklassen - Gratis OEV für Schulklassen" wurde 2019 vom Landrat überwiesen. Nun ist die Vorlage vom Regierungsrat erschienen.

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Leserbrief

Rücktritt oder noch mehr Schwäche?

Kurz zusammengefasst: Ein Leiter widersetzt sich dem Volkswillen, widersetzt sich den Anordnungen des Chefs und setzt in eigener Regie mit aller Konsequenz und gegen vertrauliche Absprachen während des Meinungsbildungsprozesses ein ideologisches Lehrmittel für die Benutzung in den Schulen im Kanton Basellandschaft um.

In einer Volksabstimmung im November 2019 wurde dieser Ansatz mit 85% ebenso abgelehnt. Die letzte Instanz, in diesem Fall der Bildungsrat, fällt dann den vom Volk gutgeheissenen Entscheid: Den Lehrplan 21 mit einem Teil B zu erweitern endgültig (vorerst für Englisch und Französisch).

Es stellen sich zwei Fragen: Tritt der verantwortliche Leiter des AVS (wie es sich gehören würde) zurück oder führt er seine vorgesetzte Regierungsrätin weiter an der Nase herum? In diesem Fall wird der Stimmbürger den Entscheid bei den nächsten Regierungsratswahlen nachholen, zweifelsohne.

Paul Hofer, alt Landrat FDP

 

Bildungsinitiative in Basel

Unterschreiben Sie die formulierte Initiative der Starken Schule beider Basel, mit welcher wir der gescheiterten Passepartout-Ideologie ein Ende setzen möchten. Die Initiative verlangt eine echte Lehrmittelfreiheit auch im Kanton Basel-Stadt. Die Lehrpersonen sollen die Lehrmittel "Mille feuilles", "Clind d'oeil" und "New World" durch bewährte Lehrmittel ersetzen können.

Hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen.

Die Starke Schule empfiehlt bei Sammelständen Schutzmasken zu tragen oder beim Ansprechen auf der Strasse einen Abstand von 2 Metern einzuhalten.

 

Passepartout in der Tonne


 

 

Spenden

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Februar 22, 2020

Regierung des Kantons Bern will Lehrmittelfreiheit einführen

Am 25. November, einen Tag nach der grandiosen Abstimmung im Kanton Basel-Landschaft für eine Lehrmittelfreiheit, haben vier Parlametarier im Kanton Bern eine Motion eingereicht, die eine Lehrmittelfreiheit fordert, analog derjenigen in Baselland. Die Regierung hat am 5.2.2020 dem Grossrat erfreulicherweise empfohlen, die Motion anzunehmen.

Die von den Parlamentariern Ritter (glp), Krähenbühl (SVP), Schmidhauser (FDP) und Baumann-Berger (EDU) eingereichte Motion fordert:

"Der Regierungsrat wird beauftragt,
  1. den Kanton Bern geordnet aus dem Verbund "Passepartout" bzw. aus seiner Nachfolgeorganisation "Nordwestschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz" herauszuführen
  2. mittelfristig ein oder mehrere Französischlehrmittel aus dem freien Lehrmittelmarkt als Nachfolger von "Mille feuilles" und "Clin d'oeil" zu evaluieren und einzuführen, dies gegebenenfalls nur im Sinne einer Auswahlempfehlung
  3. im Lehrplan Französisch der Volksschule zu verankern, dass die vier Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen ausgewogen gefördert werden
  4. im Lehrplan Französisch der Volksschule zu verankern, dass der schrittweise Aufbau von Grammatik, Wortschatz und Orthographie ein Unterrichtsziel ist
  5. festzulegen, dass an den oberen Klassen das Französischlehrmittel frei gewählt werden kann, eventuell nur begrenzt aus einer vorgegebenen Auswahl von Lehrmitteln."
Die Autoren begründen die Motion folgendermassen: "Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Auswertung des Erfolgs der 'Passepartout'-Lehrmittel sind unbefriedigend bis desolat. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Ein neuer Versuch, das bereits bis jetzt unfassbar teure Lehrmittel "Mille feuilles" zu retten, ist nicht zielführend. Die schwierige Situation kann am besten durch einen geordneten und durchdachten Rückzug der Idee des "Sprachbads" verbessert werden, wozu die Motion die entsprechenden Forderungen aufstellt."

Im Antwortschreiben auf den eingereichten Vorstoss signalisiert die Bildungs- und Kulturdirektion offen zu sein und ein Wahlobligatorium zuzulassen.

Die Motion wird als "dringlich" eingereicht. Die Regierung des Kantons Bern ist für Annahme des Vorstosses, die voraussichtlich im März 2020 im Kantonsrat behandelt wird.