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News

  • Mittwoch, Juni 12, 2019

    Solothurn hat beschränkte Lehrmittelfreiheit

    Bereits seit dem Schuljahr 2018/19 gibt es im Kanton Solothurn eine beschränkte Lehrmittelfreiheit. Aus einem Vertragskatalog können die Lehrpersonen in fast allen Fächern ihre Lehrbücher aus einer Liste selbst auswählen - bis auf Französisch und Englisch.

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  • Sonntag, Mai 19, 2019

    LVB-Initiativen leider chancenlos

    Die beiden Bildungsinitiativen des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes LVB "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen" wurden vom Stimmvolk leider deutlich abgelehnt.

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Zu wahr um schön zu sein

    
 

Leserbrief

Gewerkschaften und solche, die es gerne wären

Das Fehlen einer echten Lehrergewerkschaft wird von den Basler Lehrkräften schon lange beklagt. Basel ist insbesondere in Sachen Schulpolitik eine linke Hochburg, wobei links nicht für Solidarität oder Mitbestimmung steht. Die ungesunde Verflechtung von Staatsapparat und Gewerkschaft erinnert an Konstrukte wie sie in den ehemaligen Staaten des real existierenden Sozialismus bestanden. Wie die Freiwillige Schulsynode und die Kantonale Schulkonferenz in Basel war der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund auf in der 1949 gegründeten DDR Bestandteil und Instrument des staatlichen Machtgefüges. Beklemmend sind dann auch die Auswirkungen für die Angestellten. In der Basler Lehrerschaft herrschen Denkverbote, das Verbot des Widerstands gegen von der Obrigkeit verordnete Reformen, das Verbot der freien Meinungsäusserung und unter Andersdenken die Angst vor Repressalien. Solche scheingewerkschaftlichen Gebilde wie in Basel haben mit einem demokratischen Staatswesen nichts zu tun und sie sind in einem gesunden Arbeitsklima zutiefst abträglich. Dies mit ein Grund für die hohe Burnout-Rate innerhalb der Basler Lehrerschaft.

Felix Hoffmann

 

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Mai 19, 2019

LVB-Initiativen leider chancenlos

Die beiden Bildungsinitiativen des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes LVB "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen" wurden vom Stimmvolk leider deutlich abgelehnt.

Der Ja-Stimmenanteil beträgt 27.9% resp. 30.1%. Das deutliche Ergebnis ist bedauerlich. Damit wurde die Chance verpasst, künftige Sparmassnahmen an den Volksschulen (Primarstufe und Sekundarstufe 1) zu erschweren.

Überraschend kam dieses Ergebnis nicht. Der Geschäftsleitung des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (LVB) ist es nicht gelungen, die Kräfte frühzeitig zu bündeln und eine breite Koalition für die Initiativen zu bilden. Ausschlaggebend war ebenfalls, dass die beiden Initiativen technisch und schwer verständlich formuliert waren. Es handelte sich zudem um "formulierte" Initiativen, welche wenig Spielraum für Verhandlungen offen liessen und so auch keine Kompromisslösungen angestrebt wurde.

Sämtliche grossen Parteien (SP, SVP und FDP) und viele kleinere Parteien (Grüne, CVP) und Organisationen (vpod, Handelskammer) lehnten beide Bildungsinitiativen ab. Der LVB stand von Beginn an auf verlorenem Posten. Unterstützt wurden die LVB-Initiativen lediglich von der Allschwiler Volkspartei, den Grünen-Unabhängigen und der Starken Schule beider Basel, sowie der EVP BL, die allerdings nur bei der 2. Initiative die klare Ja-Parole herausgegeben und sich bei der 1. Initiative enthalten hat.