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News

  • Sonntag, August 18, 2019

    Abstimmungen 24. November 2019

    Die Regierung hat nun definitiv entschieden, dass die Stimmberechtigten des Kantons Basel-Landschaft am 24. November 2019 unteranderem über zwei Vorlagen der Starken Schule befinden können.

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  • Donnerstag, Juni 27, 2019

    iPads für alle

    Ab dem Schuljahr 2020/21 werden sämtliche Sekundarschüler/innen mit persönlichen Tablets ausgestattet.

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Zu wahr um schön zu sein

    
 

Leserbrief

Verwirrende Testergebnisse und offene Fragen

Bis jetzt waren die Schweizer Bildungsfachleute stolz auf das gute Abschneiden unserer Jugend bei den PISA-Tests im Bereich Mathematik. Und nun das: Die nationalen Erhebungen zeigen, dass bei den Grundanforderungen nur sechs von zehn Schülern die minimalen Bildungsziele erreichen. Die Erziehungsdirektorenkonferenz ist ziemlich ratlos über das unerwartete Resultat und versucht mit diversen Begründungen das Debakel klein zu reden. All die gewundenen Erklärungsversuche überzeugen jedoch nicht. Insbesondere das Argument, dass in den meisten Kantonen in der Mathematik zum Zeitpunkt der Erhebung noch nicht nach dem Kompetenzmodell des neuen Lehrplans unterrichtet wurde, steht auf wackeligen Beinen.

So sticht für den Kanton Zürich, der leicht unterdurchschnittlich abgeschnitten hat, dieser vermeintliche Trumpf überhaupt nicht. Hier (und in allen Kantonen, die dasselbe Lehrmittel verwenden) wurden die Mathematiklehrmittel schon im Voraus auf die Bildungsziele und die methodischen Leitlinien des neuen Lehrplans ausgerichtet. Obwohl erfahrene Lehrpersonen immer wieder gewarnt haben, die Überfülle an Bildungszielen und der Verzicht auf gründliches Üben würde sich bei schwächeren Schülern negativ auswirken, nahm man die Kritik nicht ernst. Jetzt ist die Quittung da, und sie schmerzt empfindlich.

Ein weiterer Versuch zu beschwichtigen bestand im Hinweis, dass nicht in allen Kantonen gleich viele Mathematikstunden auf dem Stundenplan stehen. Doch erstens wusste man dies schon vor dem Test und zweitens gab es Kantone mit weniger Mathematikunterricht, die trotzdem besser abschnitten. Immerhin scheint die EDK auch Erfreuliches berichten zu können. Die Leistungen in Deutsch sind besser als erwartet. Doch Vorsicht, denn was im Deutsch geprüft wurde, deckt nur einen kleinen Teil der sprachlichen Kompetenzen ab. Wir wissen nicht, wieweit unsere Schüler imstande sind, sich über ein gewähltes Thema in schriftlicher Form verständlich auszudrücken. Dies zu prüfen, wäre sicher eine Herkulesaufgabe, aber es brächte mehr Licht ins Dunkel. Doch diese Herausforderung überstieg offensichtlich die vorhandenen Mittel.

Vorsicht geboten ist auch bei der Beurteilung der sprachlichen Kompetenzen in der ersten Fremdsprache. Lese- und Hörverstehen wurden eingehend geprüft, aber ausgerechnet in den heiklen Bereichen Sprechen und Schreiben liegen keine Testergebnisse vor. Wie die seriösen Untersuchungen der Zentralschweizer Bildungsdirektorenkonferenz aber zeigen, liegen genau da die Schwachstellen beim frühen Sprachenlernen. Die gesamten Testergebnisse geben wenig klare Antworten. Doch es gilt, die Ursachen für den Misserfolg aufzudecken. Es ist von grösster Bedeutung, dass die Resultate von Forschern sorgfältig und kritisch analysiert und kommentiert werden. Wir alle haben ein Recht zu wissen, was in unserer Schule nicht rund läuft.

Urs Kalberer und Hanspeter Amstutz

 

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November 11, 2018

Widerstand gegen Passepartout-Lehrmittel auch in anderen Kantonen

Kritik gegen die Passepartout-Lehrmittel liegt nun auch in den Kantonen Solothurn und Bern vor. Erste Schritte, um von den Französischbüchern wegzukommen, wurden bereits unternommen.

Dass die Passepartout-Lehrmittel flächendeckend kritisiert werden, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Nun gesteht auch der Bildungsdirektor Remo Ankli vom Kanton Solothurn, dass bei dem Französischlehrbuch "Clin d'oeil" nicht alles optimal gelaufen sei. Falls der Herausgeber keine Verbesserungen macht, wird der Verlag das Buch bald nicht mehr verkaufen können. Im Parlament steht zur Diskussion, eine Lehrmittelfreiheit einzuführen und somit das Obligatorium der Passepartout.Lehrmittel aufzuheben. Dies soll jedoch nicht vor einem neuen Entscheid im Jahre 2021 geschehen, da noch genauere Überprüfungen anstehen, wie es tatsächlich um das Lehrbuch stehe. Hierfür erntet Ankli reichlich Kritik von Bildungspolitikern, denn es sei eine Zumutung für die betroffenen Lehrpersonen, weiter mit diesen Lehrmitteln zu arbeiten, obwohl schon jetzt von einer grossen Unzufriedenheit die Rede ist. Interessant ist, dass Ankli die Lehrmittelpflicht für die Sekundarstufe P bereits aufgehoben hat, da das Französischbuch "Clin d'oeil" die Schülerinnen und Schüler zu wenig auf die Anforderungen des Gymnasiums vorbereitet.

Auch im Kanton Bern zeigen sich Widerstände gegen die Passepartout-Lehrmittel. Das Freie Gymnasium Bern hat auf seiner Homepage bekannt gegeben, dass in den Vorbereitungsklassen (5. und 6. Primarklasse) das Französischlehrmittel "Mille feuilles" ab dem nächsten Schuljahr durch das Lehrbuch "ça bouge" ersetzt werden wird. Somit kommen auch im Kanton Bern Schulen langsam weg von den Passepartout.Lehrmitteln.

[Quellen: Solothurner Zeitung (06.11.2018) und www.fbg.ch]