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Zu wahr um schön zu sein

    

Leserbrief

Lehrplan 21 - erste Kantone buchstabieren zurück

Mit der Einführung des Lehrplans 21 wurde eben erst begonnen und schon zeigt sich, dass gewisse Reformelemente wegen ihrer ideologischen Fundierung den Praxistest nicht bestehen werden. Die ersten Kantone haben bereits begonnen, Korrekturen vorzunehmen: Der Kanton Nidwalden verzichtet auf das „Schreiben nach Gehör“ und kehrt zur Rechtsschreibung zurück. Der Kanton Basel-Landschaft führt die Lehrmittelfreiheit wieder ein, nach dem die praxisuntauglichen LP21-kompatiblen Lehrmittel zu einem teuren Eklat geführt haben. Die „bestechende Idee“ mit den Schulinseln dürften die Rückkehr zur bewährten Kleinklasse einläuten, auch wenn das erst unter vorgehaltener Hand gesagt werden darf. Es kann ja nicht sein, dass kein Geld für Schulreisen mehr da ist, weil man überall Lernlandschaften errichten muss.

Peter Aebersold
 

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September 05, 2018

Anpassungen bei Lohnklasseneinteilung

Die Einteilung von Lehrpersonen in die unterschiedlichen Lohnklassen wird angepasst, sodass die Lehrpersonen mit einem konsekutiven Ausbildungsweg nicht mehr schlechter gestellt sind, als diejenigen mit dem integrativen.

Lange Zeit wurden Lehrpersonen, die den konsekutiven Ausbildungsweg an der Universität absolviert haben, in der Lohnklasse 11 eingeteilt, während Lehrpersonen, die den integrativen, weniger intensiven, Ausbildungsweg absolviert haben, in die Lohnklasse 10 eingeteilt wurden. Dies lag daran, dass die Einteilung in die Lohnklasse von den zu unterrichtenden Schulfächern abhing und nicht von der fachlichen Ausbildung. Neu soll diese Ungerechtigkeit endlich geändert werden und beide Typen von Lehrpersonen in die Lohnklasse 10 eingeteilt werden.

Wir erhoffen uns dadurch, dass künftig deutlich mehr angehende Sekundarlehrpersonen den anspruchsvolleren konsekutiven Ausbildungsweg mit der Fachausbildung an der Universität absolvieren. Lehrpersonen mit diesem Ausbildungsweg verfügen über eine ausreichende Fachkompetenz, um ohne Schwierigkeiten auch im anspruchsvollsten Leistungsniveau P der Sekundarschulen zu unterrichten. Um im Leistungsprofil A zu unterrichten, ist hingegen der kürzere und etwas weniger intensive integrative Aus-bildungsweg völlig ausreichend.

Wenn Sie die komplette Vernehmlassung zu diesem Thema lesen möchten, in der auch noch weitere Punkte angesprochen werden, klicken Sie hier.