Starke Schule beider Basel (SSbB)

4127 Birsfelden, E-Mail: Starke.Schule.beider.Basel@gmx.ch, PC 60-128081-8

Follow us on Social Media

 

 

News

  • Samstag, Juli 02, 2022

    Virtueller Rundgang durch das Schulhaus der Sek. Aesch sorgt für Ärger

    Mit einem zwar gut gemeinten Gedanken, den Angehörigen der Schüler/-innen einen Einblick ins Schulhaus zu gewähren, wurden zahlreiche sensible Daten öffentlich ins Netz gestellt. So sind u.a. Bilder, Fotos, Adressen und Telefonnummern auf den hochaufgelösten Bildern zu erkennen. Was fürs Klassenzimmer gedacht war, wurde so zugänglich für die Öffentlichkeit und zu einer Verletzung des Datenschutzes. (ai)

    Mehr

  • Sonntag, Juni 26, 2022

    Förderklassen-Initiative BS: Unterschreiben Sie jetzt!

    Die Initiative der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt (FSS) verlangt, dass neben den Integrationsklassen wieder heilpädagogisch geführte Förderklassen eingeführt werden. Bereits 2'800 Unterschriften wurden dafür gesammelt, noch rund 500 Unterschriften fehlen für die sichere Einreichung. Helfen Sie mit, damit die Initiative erfolgreich eingereicht werden kann. Klicken Sie folgend auf «mehr» und laden Sie den Unterschriftenbogen runter.

    Mehr

  • Sonntag, Juni 19, 2022

    Verkehrsunterricht: Angebot für alle Primarklassen auch im neuen Schuljahr

    Obschon es eine Weile nicht so schien, können auch im neuen Schuljahr 22/23 alle Primarklassen des Kantons Basel-Landschaft von der Polizei Baselland besucht werden. Für die Schulen ist der Verkehrsunterricht zwar nicht obligatorisch, aber jegliche Klassen nutzen das Angebot jedes Jahr mit grossem Erfolg. Im langjährig bewährten Angebot lernen die Kinder das Verhalten im täglichen Strassenverkehr. (ai)

    Mehr

  • Dienstag, Mai 31, 2022

    Psychische Gesundheit von jungen Erwachsenen

    Die psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ein Thema, dass immer aktueller wird. Jan Kirchmayr (Landrat SP) hat daher eine Interpellation eingereicht, mit welcher er die Problematik auch politisch diskutieren und verbessern möchte. [so]

    Mehr

  • Sonntag, Mai 29, 2022

    Einführung der «Vorlehre Integrativ»

    Die vom Staatssekretariat für Migration (SEM) initiierte Integrationsvorlehre (INVOL) wird nach dem vierjährigen Pilotprogramm nicht mehr weitergeführt. Stattdessen wird es ab dem Schuljahr 2022/23 ein analoges Angebot vom Zentrum für Brückenangebote (ZBA) Baselland geben. Die neue «Vorlehre Integrativ» lehnt sich dabei an das bisherige Konzept der INVOL sowie an die reguläre Vorlehre des Kantons Basel-Landschaft an. (ai)

    Mehr

Pressespiegel

Die falsche Ausbildung

 

Der Lehrpersonenmangel wirft ein Schlaglicht auf ein Problem, das bisher zu wenig Beachtung fand: das unzureichende Studium an den pädagogischen Hochschulen. Ein ehemaliger Lehrer über seinen Berufseinstieg, Erwartungen, Enttäuschungen und Gedanken zur Ausbildung. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

[Quelle: NZZ vom 30.06.2022]

 


Karriere - Anfänge, Wegmarken, Brüche

Die NZZ widmet sich in ihrer Sonderbeilage dem Thema Bildung. Beleuchtet werden verschiedene Karrierewege. So geht es in einem Interview um die Vereinbarung der Karriere und dem Muttersein, in einem weiteren um die (harte) Realität der Jobsuche nach dem Studium und in einem dritten um die Verakademisierung der Gesellschaft und die daraus entstehenden Folgen der beliebten Ausbildung an der Handelsschule (KV). Lesen Sie hier die Sonderausgabe.

[Quelle: NZZ vom 8.6.2022]

 

"Sie, ich küss Ihres Härz!"

Die frühere Journalistin Gabi Schwegler erzählt, wie Sie als Quereinsteigerin zur Lehrerin auf der Sek. 1 wurde und warum "Lehrer-sein" nicht nur das Vermitteln von Wissen ist, sondern viel mehr. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

[Quelle: NZZ vom 12.6.2022]

 

Neuer Babyboom verschärft den Lehrpersonenmangel

Über 500 offene Stellen sind diese Woche schweizweit auf Job-Portalen alleine für die Primarstufe ausgeschrieben. Ob in Basel, Bern oder St. Gallen, fast im ganzen Land herrscht akuter Lehrpersonenmangel. Wo die Löhne jedoch höher sind, ist die Lage noch entspannter. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

[Quelle: NZZ vom 11.06.2022]

 

Leserbrief

Leserbriefe sind herzlich willkommen!
(max. 1'000 Anschläge, einsenden an: starke.schule.beider.basel@gmx.ch)

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Starke Schule beider Basel
4127 Birsfelden

PC 60-128081-8
IBAN CH98 0900 0000 6012 8081 8

21.11.2021

Trägerschaft und Finanzierung von Kindergarten und Primarschule

Der Landrat hat am 4. November über eine Vorlage entschieden, welche die Trägerschaft, Finanzierung und Weiterentwicklung des Kindergartens, der Primarschulen sowie der Musikschulen (Gemeindeschulen) betrifft. Seit Jahren fordern die Gemeinden eine grössere Beteiligung des Kantons an den Personalkosten von Kindergarten und Primarschule.

Der Kanton hat folgende sechs Varianten ausgearbeitet:

  1. Kantonale Finanzierung von 50% der Besoldungskosten Primarstufe der einzelnen Schulen (Untervariante: zusätzlicher Einbezug der Musikschule).
  2. Beibehaltung Finanzierung Gemeindeschulen gemäss Ist-Zustand, aber Stärkung der Vollzugsfreiheit und Variabilität der Gemeinden gemäss §47 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft (KV) und Überprüfung der Lastenabgeltungen Bildung und Soziales sowie der Option einer zeitlich befristeten kantonalen Unterstützung der familienergänzenden Betreuung (FEB).
  3. Vollständige Übernahme der Trägerschaft und Finanzierung durch den Kanton.
  4. Kantonale Mitfinanzierung in Form einer Schülerpauschale im Umfang von ca. 50% der Besoldungskosten (Untervariante: zusätzlicher Einbezug der Musikschule).
  5. Anstellung der Lehrpersonen und Schulleitungen durch den Kanton und Übernahme von 100% der Besoldungskosten – Schulraum, Infrastruktur und Schulmaterialen sowie weitere Dienste in kommunaler Trägerschaft.
  6. Reine kommunale Trägerschaft der Primarstufe und der Musikschule mit 100% Kostentragung; maximale Vollzugsfreiheit der Gemeinden für die Umsetzung des kantonalen Bildungsauftrags mit wirkungsorientierter kantonaler Aufsicht.

Die beiden Extremvarianten «ganze Bildung beim Kanton» (Variante 3) respektive «rein kommunale Trägerschaft der Primarschulen» (Variante 6) wurden von der Regierung als kaum mehrheitsfähig erachtet. Damit die Chancengerechtigkeit für alle Schüler/-innen gestärkt werde, müsse ein Mittelweg gefunden werden. Weiterhin müsse beachtet werden, dass eine Neuausgestaltung der Trägerschaft komplex und aufwendig sei und auch (ausser bei Variante 2) eine Revision des Finanzausgleichsgesetzes nach sich ziehen würde.

Die Trägerschaftsfrage bleibt weiterhin unbeantwortet

Die Thematik ist komplex. Verständlicherweise konnte sich die vorberatende Bildungskommission bis anhin noch nicht für eine der sechs Varianten entschieden. Die grosse Schwierigkeit besteht darin, die Gemeindeautonomie zu stärken und gleichzeitig die Bildungslandschaft so zu gestalten, dass die Schüler/-innen aller Gemeinden die gleichen Bildungschancen haben. Zudem muss die Entwicklungs- sowie Zukunftsfähigkeit der Schulen gewährleistet bleiben. Die Bildungs-, Kultur- und Sportkommission (BKSK) legte den Fokus auf die Chancengleichheit und die finanziellen Aspekte. Die Gemeindeautonomie hingegen wurde als zweitrangig erachtet. Obwohl kein Entschluss gefasst worden ist, waren sich sowohl die BKSK als auch der Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) darüber einig, dass die Frage der Trägerschaft weiterverfolgt werden solle.

Die Bildungsdirektion soll halbjährlich dem Landrat berichten

Der Landrat hat mit 80:0 einstimmig die Vorlage gutgeheissen. Insbesondere wurde der Regierungsrat beauftragt, eine Arbeitsgruppe zu bilden, welche die Frage der Trägerschaftsaufgaben und deren Finanzierung weiterverfolgt. Die federführende Direktion muss der Bildungs- Kultur- und Sportkommission halbjährlich über den Stand berichten.

Saskia Olsson
Vorstand Starke Schule beider Basel