Starke Schule beider Basel (SSbB)

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Inputs zum Beförderungssystem

Lesen Sie hier: Mehrere Rückmeldungen zum Promotionssystem der Sekundarschulen.
 

News

  • Donnerstag, Juli 29, 2021

    Umstrukturierung an den Schweizer Gymnasien

    Mit den Änderungen der letzten Jahre im Bildungssystem soll nun auch an den Gymnasien eine Reformen eingeführt werden. Die Gymnasien weiter entwickelt werden, um die Qualität der Maturität und den prüfungsfreien Zugang zur Universität auch weiterhin sicherzustellen. Im Zentrum stehen der Rahmenlehrplan der Schweizerischen Konferenz der Erziehungdirektoren (EDK) und die gemeinsamen Anerkennungsvorgaben von Bund und Kantonen (MAR/MAV). (so)

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  • Montag, Juli 19, 2021

    Kein Leistungslohn in Basel-Stadt

    Während im Kanton Basel-Landschaft ein lohnrelevantes Mitarbeitergespräch (MAG) für Staatsangestellte eingeführt wurde, hat das baselstädtische Erziehungsdepartement in einer Medienmitteilung darauf hingewiesen, dass die MAGs an Basler Schulen auch künftig nicht lohnrelevant sein werden. (so)

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  • Montag, Juli 19, 2021

    Facts zu Lernenden im Jahr 2020/21

    Im Schnitt verläuft die Bildungslaufbahn von Mädchen geradliniger als die von Knaben. (so)

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01.08.2020

Schwarze Liste funktioniert nicht immer

Obwohl vom Generalsekretariat der EDK eine Liste geführt wird, auf welcher Personen mit entzogener Unterrichtsbefähigung vermerkt sind, wird diese nicht von allen Kantonen verwendet. Dies führt zu einer uneinheitlichen Handhabung beim Anstellungsverfahren von Lehrpersonen und dazu, dass auch strafrechtlich verurteilte Personen in einem neuen Kanton an einer Schule angestellt werden können.

Das Generalsekretariat der EDK führt eine sogenannte Schwarze Liste, auf welcher Personen aufgeführt werden, die aufgrund von Sucht- oder anderen Krankheiten oder Kriminal- und Sexualdelikten ihre Unterrichtsberechtigung verloren haben. Aktuell sind darauf exakt 100 Personen aus zwölf verschiedenen Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein registriert. Obwohl alle 26 Kantone der Schweiz laut «Richtlinien betreffend der Anwendung der Liste der EDK über Lehrpersonen ohne Unterrichtsberechtigung» dazu verpflichtet sind, machen nicht alle mit und melden entsprechende Personen nicht. Kantone, die dies nicht melden und somit nicht mit der Schwarzen Liste arbeiten, überprüfen ihre Angestellten jedoch mit dem Strafregister- und Sonderprivatauszug.


Die Problematik liegt nun darin, dass z.B. eine psychische Erkrankung, welche Personen für den Lehrerberuf disqualifiziert, aber woraus kein strafrechtlich relevantes Urteil folgt, nicht in diese Auszüge aufgenommen wird. Wenn beispielsweise eine Person im Kanton A aufgrund einer psychischen Krankheit auf die Schwarze Liste gesetzt wird, kann es passieren, dass sich dieselbe Person im Kanton B bewirbt und angestellt wird, da der Kanton B nur den Strafregister- und Sonderprivatauszug berücksichtigt und keinen Blick in die Schwarze Liste wirft.

Aus der Grafik wird ersichtlich, dass die folgenden Kantone AI, AR, BL, BS, FR, GL, GR, JU, NW, SH, TI, UR, VD und ZG offensichtlich keine Personen für die Liste gemeldet haben. Entweder arbeiten diese nicht mit der Schwarzen Liste oder in diesen Kantonen wurde tatsächlich keiner Person die Unterrichtsberechtigung entzogen. Schweizweit gibt es demnach keine einheitlich funktionierende Registrierung solcher Fälle. Wenn ein Kanton auf der sicheren Seite sein möchte, müssten faktisch beide Dinge berücksichtigt werden, also der Strafregister-, bzw. der Sonderprivatauszug, und auch die Schwarze Liste. Da dies jedoch nicht so gehandhabt wird, wäre es sinnvoll, wenn es eine verbindliche Praxis für alle 26 Kantone geben würde, damit die oben genannte Problematik nicht weiterhin bestehen bleibt.

Alina Isler, Vorstand Starke Schule beider Basel