Starke Schule beider Basel (SSbB)

4127 Birsfelden, E-Mail: Starke.Schule.beider.Basel@gmx.ch, PC 60-128081-8

Follow us on Social Media

 

 Twint


Regierungsratswahlen 12. Februar


  
 

News

  • Dienstag, Januar 03, 2023

    Kündigungskaskade in Schulen soll angepasst werden

    In der ersten Landratssitzung im neuen Jahr wird ein parlamentarischer Vorstoss behandelt, welcher das Vorgehen bei Kündigungen von Lehrpersonen z.B. aufgrund sinkender Schülerinnen- und Schülerzahlen überarbeiten möchte. Darin angesprochen wird neu auch die Berücksichtigung der Bildungsqualität. (ai)

    Mehr

  • Freitag, Dezember 30, 2022

    Nutzung der ÖV bei Kindern und Jugendlichen fördern

    Obschon das ÖV-Netz im Kanton Basel-Landschaft an den meisten Orten sehr gut ausgebaut ist, werden viele Kinder und Jugendliche von ihren Eltern mit dem Auto zu Hobbys, Verabredungen oder gar zur Schule gefahren. Das selbständige Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln muss gelernt werden. Mit einer Reihe von Projekten, die von Lehrmitteln bis zu Wettbewerben reichen, geht der Kanton Zürich beispielhaft voran. (ai)

    Mehr

  • Dienstag, Dezember 20, 2022

    Aufbesserung der Ausbildungsbeiträge in Baselland

    Ausbildungsbeiträge sind ein sinnvolles Instrument zur Förderung der Chancengleichheit. Im schweizerischen Vergleich ist die Bezugsquote im Kanon Basel-Landschaft unterdurchschnittlich tief. Das soll angepasst werden. (so)

    Mehr

  • Dienstag, Dezember 13, 2022

    Auch in Bern kommt Frühfranzösisch unter Druck

    Sekundarlehrer und Grossrat Alain Pichard hat dem Regierungsrat des Kantons Bern eine unangenehme Frage gestellt: «Was ist genau die Zieldefinition von Frühfranzösisch? Sollen die Schülerinnen und Schüler am Ende der Schulzeit besser Französisch verstehen, sprechen oder schreiben?» Eine klare Antwort hat er auf diese erste simple, aber sehr berechtigte Frage nicht erhalten. Stattdessen werden schwammige Begründungen geliefert und der tatsächlichen Frage ausgewichen. (ai)

    Mehr

  • Freitag, Dezember 09, 2022

    2.5% Teuerungsausgleich für Staatspersonal im Kanton BL

    Der Landrat beschloss entgegen der Forderungen von LVB, SSbB und anderen Staatspersonalverbänden (PVPBL, vpod, VSG) einen Teuerungsausgleich von lediglich 2.5% per 2023. Personalverbände forderten aufgrund der stark angestiegenen allgemeinen Teuerung sowie der gestiegenen Krankenkassenprämien eine Erhöhung von 3.3%. (lh)

    Mehr

Pressespiegel

Eine Mehrheit will verhaltensauffällige Kinder wieder aus den Regelklassen nehmen

Seit 2005 gibt es in Zürich fast keine Kleinklassen mehr. Alle Schulkinder sollten in derselben Klasse unterrichtet werden. Nun sieht die Lage wieder ganz anders aus und die Integration wird infrage gestellt. Lesen Sie den Artikel hier.

[Quelle: NZZ vom 05.01.2023]

 

Basler Lehrpersonen rebellieren gegen ein Bildungsdogma

Lehrpersonen sind Staatsangestellte und als solche in der Regel nicht rebellisch unterwegs – in der rot-grünen Stadt Basel noch weniger als anderswo. Umso bemerkenswerter ist, dass nun ausgerechnet der baselstädtische Lehrerinnen- und Lehrerverband, der schon als der obrigkeitsgläubigste der Schweiz bezeichnet wurde, ein Dogma der Bildungspolitik öffentlich infrage stellt und zu einem aufsehenerregenden, um nicht zu sagen rebellischen Mittel greift: zu einer Volksinitiative. Lesen Sie den Artikel hier.

 

Jede fünfte Sek-Lehrkraft in Basel-Stadt hat kein Diplom

Der Anteil Unterqualifizierter ist massiv gestiegen. Stimmen aus der Politik und der Pädagogik bfürchten Einbussen in der Unterrichtsqualität. Lesen Sie den Artikel hier.

[Quelle: BaZ vom 25.11.2022]

 

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Starke Schule beider Basel
4127 Birsfelden

PC 60-128081-8
IBAN CH98 0900 0000 6012 8081 8

13.03.2022

Promotionsbedingungen werden durch BKSD überarbeitet

Seit letztem Sommer wird das mangelhafte Promotionssystem der Baselbieter Sekundarschulen immer wieder auf bildungspolitischer Ebene diskutiert. Nachdem die Starke Schule beider Basel (SSbB) bereits im Herbst 2021 eine Umfrage zu diesem Thema durchgeführt hatte und daraufhin im Landrat diesbezüglich drei Vorstösse eingereicht wurden, hat die Bildungsdirektion erfreulicherweise eine Arbeitsgruppe mit der Überprüfung der Promotionsbedingungen beauftragt.

Zurzeit haben die Schüler/-innen in den ersten beiden Sekundarschuljahren vielfältige Kompensationsmöglichkeiten, um ungenügende Noten auszugleichen. Dabei spielt es für die Promotion keine Rolle, ob eine schlechte Note z.B. im Fach Deutsch, Mathematik oder im Textilen Gestalten geschrieben wird. Die Lernenden wägen sich in falscher Sicherheit, weil sie ungenügende Leistungen in einem Kernfach in den ersten beiden Jahren oft problemlos ausgleichen können und so ins nächste Schuljahr befördert werden.

Im letzten Sekundarschuljahr sieht es dann plötzlich anders aus: Für den Übertritt an eine weiterführende Schule ändert sich die Gewichtung der Kernfächer (Mathematik, Deutsch) und für den Übertritt an eine weiterführende Schule muss eine bestimmte Punktzahl aus den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Physik und Biologie erreicht werden. Die Fächer Sport, Musik, Werken, Bildnerisches Gestalten, Textiles Gestalten usw. spielen für diese Punktzahl keine Rolle.

Die Folge sind verheerend: Trotz gleicher Leistungen wie in den Schuljahren zuvor, erfüllen die Schüler/-innen die Übertrittsanforderungen für die weiterführenden Schulen nicht. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass dies nicht unbedingt auf einen Leistungsabbau der Schüler/-innen zurückzuführen ist, sondern primär auf das Versagen unseres Promotionssystems.

Drei Vorstösse mit ähnlichen Absichten

Zwischen Juni und September 2021 wurden im Landrat gleich drei Vorstösse zum Thema «Promotion an den Sekundarschulen» eingereicht, mit dem Ziel die Schwachstelle zu korrigieren. Folgend eine kurze Übersicht:

  • Die von Landrätin Regina Werthmüller (parteilos, Vorstandsmitglied SSbB) eingereichte Motion «Promotionssystem der Sekundarschulen muss verbessert werden» schlägt vor, dass alle Unterrichtsfächer in die drei Bereiche Phil.1, Phil. 2 und Phil. 3 eingeteilt werden. Um promoviert zu werden, muss während der gesamten Sekundarschulzeit in allen drei Bereichen je ein genügender Notenschnitt erreicht werden. Ungenügende Noten könnten so nur noch mit Fächern innerhalb desselben Bereichs kompensiert werden.
  • Der Vorstoss «Heutiges Promotionsmodell an den Sekundarschulen weist deutlich Schwächen auf», welcher von Landrätin Anita Biedert (SVP) eingereicht wurde, verlangt vom Regierungsrat die Prüfung verschiedener Promotionsmodelle. Die dabei vorgeschlagenen Modelle wurden aufgrund der gegebenen Antworten in der Umfrage der SSbB ausgearbeitet.
  • Auch Landrat Jan Kirchmayr (SP) verlangt mit seinem Vorstoss «Überarbeitung Laufbahnverordnung für die Niveaus E und P der Sek1» ein Überdenken der aktuellen Promotionsbedingungen und ein Lösen der bestehenden Probleme. Auch er schlägt alternative Modelle vor, bezieht sich dabei jedoch nur auf die Leistungsniveaus E und P.

SSbB fordert Überarbeitung des Promotionsmodell bis spätestens Ende Schuljahr 2022/23

Die SSbB erachtet eine Überarbeitung der aktuellen Beförderungskriterien für ein funktionierendes Bildungssystem als essentiell und hat deshalb die Problematik bereits im vergangenen Oktober mit Bildungsdirektorin Monica Gschwind und AVS-Leiter Beat Lüthy besprochen.

Gerne möchten wir auch Ihre Meinung zum Thema «Promotionssystem an den Sekundarschulen» erfahren. Senden Sie uns Ihren Text mit maximal 1'000 Zeichen im folgenden Formular zu (klicken Sie hier). Die eingereichten Texte würden wir gerne auf unserer Webseite als kurze Artikel publizieren.

Alina Isler
Vorstand Starke Schule beider Basel