Starke Schule beider Basel (SSbB)

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Klavierquartette von Mozart und Brahms

Musikbegeisterte aufgepasst!
Am 20.08.2022 findet im Grossen Saal der Musikakademie Basel ein klassisches Konzert statt. Der Beginn ist um 19:00 und der Eintritt ist frei.
 
 

News

  • Dienstag, Juli 19, 2022

    Baselland bietet geflüchteten Jugendlichen ein gutes Beschulungsangebot an

    Rund 3.7% aller Asylgesuche in der Schweiz werden dem Kanton Basel-Landschaft zugewiesen, sodass auch viele fremdsprachige Kinder und Jugendliche in unserem Kanton beschult werden müssen. Das bringt durchaus Herausforderungen mit sich. Nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die Lehrpersonen kann die Situation psychisch belastend sein. Generell gibt es für die Kinder und Jugendlichen verschiedene Bildungsangebote, wie beispielsweise Deutsch als Zweitsprache oder die Möglichkeit einer Aufnahme in eine Fremdsprachenintegrationsklasse. Doch mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen gelangen die Volksschulen an ihre Kapazitätsgrenzen. Sobald man über den Sprachstand A2 in Deutsch verfügt und die obligatorische Schulzeit beendet hat, besteht die Möglichkeit das Integrative Profil am Zentrum für Brückenangebote Baselland zu besuchen. Bei unbegleiteten, minderjährigen Asylsuchenden besteht zudem eine Beistandschaft. Die Jugendlichen werden von einer Fachperson beraten und vertreten, längstens bis zur Erreichung der Volljährigkeit. (lb)

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  • Montag, Juli 18, 2022

    Lohnrelevante Beurteilung der Lehrpersonen

    Seit einem Jahr müssten alle Lehrpersonen lohnrelevant beurteilt werden. Jedoch hat das zum Teil Ungleichheiten und oft Demotivation hervorgerufen. Denn am meisten von diesem neuen System profitieren die jüngeren Lehrpersonen. Langjährige, erfahrende Lehrpersonen sind in der obersten Erfahrungsstufe und für sie ist das Lohngespräch irrelevant. Dazu kommt, dass zum Beispiel Lehrpersonen auf der Primarstufe häufig schon früher in ihren Beruf einsteigen können, als ihre Kolleginnen und Kollegen auf der Sekundarstufe 2. Das hat zur Folge, dass die Primarlehrpersonen schon im vergleichsweise niedrigen Alter die höchste Erfahrungsstufe erreichen können. (lb)

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  • Samstag, Juli 02, 2022

    Virtueller Rundgang durch das Schulhaus der Sek. Aesch sorgt für Ärger

    Mit einem zwar gut gemeinten Gedanken, den Angehörigen der Schüler/-innen einen Einblick ins Schulhaus zu gewähren, wurden zahlreiche sensible Daten öffentlich ins Netz gestellt. So sind u.a. Bilder, Fotos, Adressen und Telefonnummern auf den hochaufgelösten Bildern zu erkennen. Was fürs Klassenzimmer gedacht war, wurde so zugänglich für die Öffentlichkeit und zu einer Verletzung des Datenschutzes. (ai)

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  • Sonntag, Juni 26, 2022

    Förderklassen-Initiative BS: Unterschreiben Sie jetzt!

    Die Initiative der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt (FSS) verlangt, dass neben den Integrationsklassen wieder heilpädagogisch geführte Förderklassen eingeführt werden. Bereits 2'800 Unterschriften wurden dafür gesammelt, noch rund 500 Unterschriften fehlen für die sichere Einreichung. Helfen Sie mit, damit die Initiative erfolgreich eingereicht werden kann. Klicken Sie folgend auf «mehr» und laden Sie den Unterschriftenbogen runter.

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  • Sonntag, Juni 19, 2022

    Verkehrsunterricht: Angebot für alle Primarklassen auch im neuen Schuljahr

    Obschon es eine Weile nicht so schien, können auch im neuen Schuljahr 22/23 alle Primarklassen des Kantons Basel-Landschaft von der Polizei Baselland besucht werden. Für die Schulen ist der Verkehrsunterricht zwar nicht obligatorisch, aber jegliche Klassen nutzen das Angebot jedes Jahr mit grossem Erfolg. Im langjährig bewährten Angebot lernen die Kinder das Verhalten im täglichen Strassenverkehr. (ai)

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Pressespiegel

Die Mehrsprachigkeit ist die Quelle von Stolz und Leiden

In der Schweiz sorgt der Sprachunterricht immer wieder für heftige Debatten. Die einen finden Frühfranzösisch sinnvoll, die anderen sehen es als nutzlose Geldverschwendung. Doch weshalb gibt es gerade in der Schweiz einen solchen Diskussionsbedarf? Im folgenden werden auch die wirtschaftlichen und politischen Gründe dafür aufgefasst, lesen Sie hier den Text.

[Quelle: NZZ vom 02.08.2022]
 
 
Gymnasien sind keine Inseln linker Glückseligkeit
Nach einer Maturarbeit dreier Jungfreisinnigen im Kanton Aargau steht nun ein Vorwurf im Raum; zu wenig neutral sei der Unterricht an Mittelschulen. Andreas Fannin findet dazu: "Kantonsschulen sind nicht zu links, sie sind allenfalls linksliberal - und sie befähigen durchaus zu kritischem Denken." Lesen Sie hier den ganzen Artikel.
 
[Quelle: NZZ vom 31.07.2022]
 
 
Aescher Schulleitung taucht unter

Sensible Daten von über 60 Schüler/innen wurden per Mail an alle Lehrpersonen der Sekundarschule Aesch geschickt. Auf Anfrage der Starken Schule beider Basel und der Basler Zeitung wird seitens der Schulleitung nicht reagiert. Mögliche Gründe für diesen Fauxpas sowie Äusserungen des Baselbieter Datenschutzbeauftragten und mehr finden Sie hier.

[Quelle: BaZ vom 21.07.2022]


Überforderte Lehrer, frustrierte Schüler, verunsicherte Eltern

Wenn Technokratinnen und Ideologen die Schullandschaft besetzen, hat unsere Jugend verloren. Lehrpläne und gewisse Lehrbücher stiften mehr Verwirrung, als dass sie leiten und lehren. Lesen Sie den Artikel hier.

[Quelle: NZZ vom 13.07.2022]

 

Der Lehrerberuf wird schlechtgeredet

 

Gibt es tatsächlich so viele schlechte Lehrpersonen? Oder ist ein Grossteil doch eigentlich ganz in Ordnung? Ein Artikel über die Folgend der Dauerproblematisierung und die hausgemachten Probleme, die den Schulalltag erschweren. Lesen Sie den ganzen Text hier.

[Quelle: bz vom 02.07.2022]

 

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05.07.2022

Leistungslohn bei Lehrpersonen – ein scheiterndes Konstrukt

Nach dem ersten Jahr mit Leistungslohn an den Baselbieter Schulen lässt ein Bericht zu den lohnrelevanten Mitarbeitergesprächen (MAG) des Personalamtes aufhorchen. Auffallend ist, dass im Vergleich zu den restlichen Kantonsangestellten proportional nur halb so viele Lehrpersonen die Note A+ (ausserordentliche Leistung) und damit einen schnelleren Lohnanstieg erhalten. Die Schulleitungen scheinen die ihnen unterstellten Lehrpersonen demnach eher streng zu beurteilen. Wirft man hingegen einen Blick auf die Schulleitungen selber, so kommt man kaum aus dem Staunen heraus: Diese werden von den bewertenden Schulräten offenbar sehr wohlwollend behandelt, denn knapp 40% aller Schulleitungsmitglieder der Sekundarschulen erhalten die Note A+. Es stellt sich nun die Frage, ob Baselbieter Schulleitungsmitglieder tatsächlich einen besseren Job machen als ihre Lehrpersonen.

Ungleiche Prädikatsverteilung für Lehrpersonen und Schulleitungsmitglieder

Im Rahmen der Fragestunde des Landrates ist Regierungsrätin Monica Gschwind auf die MAG-Prädikatsverteilung für Lehrpersonen sowie für die Schulleitungsmitglieder eingegangen und diese nach ihrer Häufigkeit aufgeschlüsselt. Auf der Sekundarstufe 1 arbeiteten im Zuge des MAG-Zyklus 2021 1’243 Lehrpersonen, wovon lediglich 4.3% (54 Lehrpersonen) ein A+ erhalten haben. 95.3% (1'184 Lehrpersonen) bewegen sich im Bereich A und 0.4% (5 Lehrpersonen) im Bereich B. Bei den Schulleitungsmitgliedern der Sekundarstufe 1 findet sich zwar mit 60.5% (26 Schulleitungsmitglieder) ebenfalls der grösste Teil im Bereich A, jedoch fällt der Bereich A+ deutlich stärker ins Gewicht. Von den 43 Schulleitungsmitgliedern haben gar 39.5% (17 Schulleitungsmitglieder) das Prädikat A+, niemand hingegen hat das Prädikat B erhalten.

Sek 1

Total

B

A

A+

Lehrpersonen

1’242

5 = 0.4%

1’184 = 95.3%

54 = 4.3%

Schulleitungsmitglieder

43

0 = 0.0%

26 = 60.5%

17 = 39.5%

Öffnet man den Blick auf die Kantonsangestellten aller Schulstufen, relativieren sich die Zahlen, wenn auch nur wenig. Im Vergleich zu den 3.5% (208 Lehrpersonen) sind mit 18.4% (47 Schulleitungsmitglieder) im Verhältnis deutlich mehr Schulleitungsmitglieder im A+ eingeteilt.

Alle Schulstufen

Total

B

A

A+

Lehrpersonen

5’945

9 = 0.2%

5'728 = 96.3%

208 = 3.5 %

Schulleitungsmitglieder

256

1 = 0.4%

208 = 81.2%

47 = 18.4%

Die Gründe für die genannte Problematik können nur vermutet werden. Das Jahr 2021 war für die Schulen ein sehr herausforderndes Jahr, denn mit Corona entstand insbesondere für die Schulleitungen ein enormer Mehraufwand in jeglichen Bereichen. Viele Schulleitungen waren deshalb gar nicht im Stande, die MAG durchzuführen. Diese wären jedoch für die Einstufung in ein A+ zwingend notwendig. Findet kein MAG statt, bleiben die Lehrpersonen in der Bewertung A. Die meisten Lehrpersonen hatten also gar keine Chance auf eine höhere Einstufung, egal wie gut ihre Leistung war.

Des Weiteren stellt sich seit Publizierung der Idee des Leistungslohns im Bildungsbereich die Frage, wie eine fundierte Beurteilung mit den heutigen Ressourcen möglich sein soll. Mit dem Besuch einzelner Lektionen kann die Benotung nicht qualifiziert durchgeführt werden und über mehr Ressourcen verfügen die bereits ausgelasteten Schulleitungen nicht. Wer glaubt, die Schulleitungen hätten ihre Lehrpersonen nur deshalb nicht beurteilt, damit möglichst wenige ins A+ eingeteilt werden müssen und damit vom Prämientopf mehr für die Vorgesetzten übrigbleibt, liegt natürlich falsch – sonst dürfte ihre Arbeit kaum als «ausserordentliche Leistung» eingestuft werden, so wie fast die Hälfte der Schulleitungen es wurde.

Alina Isler
Vorstand Starke Schule beider Basel