Starke Schule beider Basel (SSbB)

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News

  • Dienstag, September 14, 2021

    Zertifikatspflicht an den Hochschulen

    Durch die Zertifikatspflicht, die auch an Hochschulen nach und nach eingeführt wird, sehen sich Student/-innen zur Impfung gezwungen.

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  • Sonntag, September 05, 2021

    Keine Jokertage in Basel-Stadt

    In vielen Schweizer Kantonen haben die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Möglichkeit, wenige Jokertage pro Schuljahr zu beziehen. Das sind Tage, an denen die Schüler/-innen mit Voranmeldung, aber ohne Begründung dem Unterricht fernbleiben dürfen. (lb)

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  • Dienstag, August 31, 2021

    Positive Coronafälle an Schulen

    Nach den Sommerferien sind an den Schulen die Fälle der am Coronavirus infizierten Schüler/-innen drastisch gestiegen. (so)

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22.07.21

Homeschooling und COVID-19 Auswirkungen im Bildungsumfeld

Laut Bildungsforschern kamen die Schweizer Schulen im Vergleich zu den beiden Ländern Deutschland und Österreich am besten durch die Pandemie. Während der zweiten und dritten Corona-Welle hielt man in der Schweiz mit Einschränkungen (Maskenpflicht, strenge Hygieneregeln, Abstandsregel zwischen Lehrpersonen und Schüler/-innen usw.) am Präsenzunterricht fest. Derweil schlossen die Schulen in unseren beiden deutschsprachigen Nachbarländern ein weiteres halbes Jahr.

Mehrere Studien belegen, dass der Fernunterricht für Schüler/-innen und Eltern sowie bei den Schulmitarbeitenden zu enormen Belastungen und einigen elementaren Problemen führten:

Aufgrund der ungleichen Voraussetzungen im Elternhaus stachen die Unterschiede im Lernverhalten während des Fernunterrichts ins Auge. So waren die Schüler/-innen mit höherem Sozialstatus deutlich motivierter, lernten mehr, investierten viel Zeit für die Schule und erhielten mehr digitalen Unterricht im Vergleich zu Schüler/-innen mit einem niedrigerem Sozialstatus. Denn diese waren technisch schlechter ausgestattet und konnten weniger auf die Unterstützung ihrer Eltern zählen. Den eigenen Tagesablauf zu strukturieren und einzuhalten bereitete ihnen grosse Probleme. Sie litten auch unter einer schlechteren räumlichen Situation und erhielten weniger Beistand durch Eltern und ältere Geschwister, weil diese selbst am Anschlag liefen.

Die Schulen haben eine riesige Herausforderung, aber auch eine gewisse Verantwortung, dass dieser teilweise enorme Unterschied zwischen den Schüler/-innen kompensiert werden kann. Auch zwischen den einzelnen Schulen sind die Unterschiede teilweise beträchtlich, die laut dem Schul-Barometer laufend grösser wurden. Die Schulen sollten sich auf ein gemeinsames Handeln und einen Mindeststandart betreffend Ausrüstung festlegen.

Doch die Pandemie hatte selbst für die Bildung eine positive Seite: Sie brachte die Digitalisierung in kurzer Zeit auf ein ganz anderes Niveau. Viele Schulen halten noch immer an den in der Pandemie erlernten Methoden und Programmen fest. Ein Grossteil der Schüler/-innen empfindet das Arbeiten und Lernen mithilfe der Technologie effektiver, praktischer und einfacher. Zudem lehrte die Pandemie einem Teil der Schüler/-innen wieder vermehrt selbstständig zu arbeiten, die Zeit selbst einzuteilen und den Umgang mit technischen Geräten und Programmen. Für viele Schüler/-innen, die mit der Situation gut umgehen konnten, war die Vorfreude auf den Präsenzunterricht gering. Trotzdem geben die Mehrheit der Schüler/-innen an, im Präsenzunterricht schulisch eher mehr zu lernen (siehe folgende Grafik).

Die meisten freuten sich aber hauptsächlich darauf, ihre Schulkolleginnen und -kollegen wieder zu sehen.

Erwähnenswert ist, dass die Lehrpersonen einen hervorragenden Job leisteten. Sie setzten viel daran, den Schüler/-innen sowie den Eltern die Zeit des Fernunterrichts zu erleichtern und Unterstützung zu bieten.

Lena Bubendorf
Sekretariat Starke Schule beider Basel