Starke Schule beider Basel (SSbB)

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    Zertifikatspflicht an den Hochschulen

    Durch die Zertifikatspflicht, die auch an Hochschulen nach und nach eingeführt wird, sehen sich Student/-innen zur Impfung gezwungen.

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08.09.2021

Gymnasialquotenproblem in
Basel-Stadt

Eine deutliche Mehrheit der Lehrpersonen möchte die Gymnasialquote im Kanton Basel-Stadt senken. Dies ergab eine Umfrage der Starken Schule beider Basel (SSbB), an welcher 347 Personen aus dem Stadtkanton teilnahmen.

Die Gymnasialquote im Kanton Basel-Stadt ist enorm hoch. Laut dem Zahlenspiegel des Basler Erziehungsdepartements führten im Schuljahr 2019/20 rund 34% der Schulabgänger/innen der Sekundarschulen ihren Bildungsweg am Gymnasium weiter. Nur 18% der Schüler/-innen entschlossen sich für eine berufliche Grundbildung. (Siehe Grafik 1)

Grafik1 

Dies stellt für die Wirtschaft ein Problem dar: Wenn derart viele Schulabgänger/-innen keine berufliche Grundbildung wollen und damit erst nach der Matura oder nach einer universitären Ausbildung in die Berufswelt einsteigen, fehlen sie der Wirtschaft für mehrere Jahre.

Basel-Stadt hat die höchste Quote an Studierenden, die ihr Studium nicht erfolgreich abschliessen können bzw. abbrechen müssen. Laut der Basellandschaftlichen Zeitung brechen rund 22% der Studentinnen und Studenten, die in einem Basler Gymnasium die Maturität erlangt haben, ihr Studium frühzeitig ab oder verweilen als Ewig-Studierende. Im Vergleich zum Kanton Baselland, welcher in diesem Bereich lediglich einen Wert von 8% hat, ist Basel-Stadt auf einem bedenklich tiefen Niveau. Der Zusammenhang zwischen hoher Gymnasialquote und einer hohen Anzahl Studienabbrüchen ist offensichtlich.

Das ursprüngliche Ziel des Kantons Basel-Stadt war es, die Gymnasialquote auf 25% zu senken, was im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt von 20% immer noch relativ hoch ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden mehrere Massnahmen eingeleitet, die scheinbar jedoch alle unwirksam blieben.

Die Auswertung unserer im August durchgeführten Umfrage in Basel-Stadt zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmenden eine Senkung der Gymnasialquote befürwortet. (Siehe Grafik 2)

Grafik2 

Durch die klare Befürwortung der Quotensenkung hat die SSbB folgende Massnahmen zur Diskussion gestellt: 1. Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium, 2. strengere Noten an den Sekundarschulen, 3. klare Übertrittskriterien von der Sekundarstufe 1 ans Gymnasium (z.B. klar festgelegter Notendurchschnitt in bestimmten Fächern) und  4. andere Möglichkeiten.

Die Umfrage der SSbB ergab folgendes Bild: «Klare Übertrittskriterien von der Sekundarstufe 1 ans Gymnasium» erhielt am meisten Zustimmung (72.9%), gefolgt von «strengere Noten an den Sekundarschulen» (45.8%) und «Aufnahmeprüfungen fürs Gymnasium». 15.9% waren für andere Massenahmen. Zu berücksichtigen ist, dass Mehrfachnennungen möglich waren. (Siehe Grafik 3)

Grafik3BS 

Ein solches System mit klar strengeren Übertrittsbedingungen für den Wechsel von der Sekundarstufe 1 ans Gymnasium könnte sich die SSbB auch für den Kanton Basel-Stadt vorstellen.

Lena Bubendorf
Sekretariat Starke Schule beider Basel
 
 

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