Starke Schule beider Basel (SSbB)

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News

  • Samstag, Oktober 23, 2021

    Schüler/-innen können sich neu an den Schulen impfen lassen

    Zusätzlich zu den bestehenden Impfangeboten wird seit den Herbstferien an den Baselbieter Schulen vor Ort die Impfung angeboten. Sich impfen lassen können sich Schüler/-innen ab 12 Jahren mit dem Impfstoff von Pfizer BionTech. Bei unter 16-Jährigen ist eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten notwendig. (lb)

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  • Donnerstag, Oktober 14, 2021

    Kein Zertifikat aus dem «Breiten Testen Baselland»

    Seit Kurzem dürfen die Kantone frei entscheiden, ob sie ein Zertifikat im Zusammenhang mit dem Breiten Testen anbieten wollen. Dafür müssen aber zwei Bedingungen erfüllt sein: Die Tests müssen unter Aufsicht einer Fachperson durchgeführt werden und die Personaldaten der Testperson vollständig erfasst sowie eindeutig zugeordnet werden können. Weil das das «Breite Testen Baselland» völlig anonymisiert umgesetzt wird und keinerlei Kontaktdaten registriert werden, kann zurzeit kein Zertifikat aus dem Pool-Testen erstellt werden. (lb)

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  • Dienstag, Oktober 12, 2021

    Räteromanisch als neues Schulfach

    Ab 2023 soll die Sprache «Räteromanisch» als Schulfach unterrichtet werden. Zurzeit läuft im Kanton Graubünden ein Pilotversuch dazu. Dieses schweizweite Projekt wird im Fernunterricht angeboten, so dass Kosten gespart werden können und alle Schüler/-innen Zugang zu diesem neuen Wahlfach haben. (lh)

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  • Samstag, Oktober 09, 2021

    Uni Basel mit leicht mehr Studierenden

    Die Studierendenzahlen der Universität Basel sind über mehrere Jahre stabil geblieben. Das von den Trägern und dem Universitätsrat beschlossene Wachstumsprojekt «Midi» machte dieselben Prognosen. Rund 13'139 Studierende zählte die Uni Basel im Herbstsemester 2020. Das sind 328 Studierende mehr, als im Herbstsemester des Vorjahres. Aufgrund der COVID-19 Pandemie rechnet man mit einer längeren Studiendauer. (lb)

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  • Mittwoch, Oktober 06, 2021

    Universität Basel mit finanziell gutem Ergebnis

    Im Rechnungsjahr 2020 macht die Universität Basel ein Plus von 0.2 Millionen Franken. Der Aufwand nimmt im Vergleich zu 2019 um 8.7 Millionen ab, während der Ertrag ebenfalls um 8.6 Millionen sank. Ein deutlich höherer Anteil der Ausgaben werden durch Einnahmen von Dritten finanziert und nicht von den beiden Trägerkantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. An das herausragende Jahr 2019 kann der Finanz Erfolg im 2020 jedoch nicht anschliessen. (lb)

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25.02.2020

Amt für Volksschule missachtet Volksentscheid

Seit dem Schuljahr 2018/19 wird an den Baselbieter Sekundarschulen mit dem neuen Lehrplan Volksschule Baselland gearbeitet. Dieser besteht einerseits aus einem Teil A), der den Titel «Stoffinhalte, Themen und Treffpunkte» trägt und andererseits aus einer realitätsfremden Anzahl von 3'536 Kompetenzbeschreibungen im Lehrplanteil B). Die Schüler/-innen können – wie sich heute zunehmend zeigt – eine solch unverhältnismässig hohe Anzahl von Kompetenzbeschreibungen gar nicht erfüllen.

Wer glaubt, Lehrpersonen könnten auf den Teil A) ausweichen und sich als Grundlage für ihren Unterricht an den Stoffinhalten und Themen orientieren, irrt gewaltig: Auch der Lehrplanteil A) besteht weitgehend aus Kompetenzbeschreibungen, ergänzt mit einigen Stoffinhalten und Themen, die auf die drei Leistungsprofile A, E und P ausgerichtet sind.

Mit dem neuen Lehrplan, der nahezu ausschliesslich aus Kompetenzbeschreibungen besteht, missachtet das Amt für Volksschule (AVS) den Volkswillen: Der Souverän befürwortete am 10.6.2018 mit 84.8% den Gegenvorschlag «JA zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen» sehr deutlich. Damit hat das Volk JA zu einem Lehrplan gesagt, der nicht ausschliesslich aus Kompetenzbeschreibungen bestehen darf.

Die Starke Schule beider Basel hat auf die Weigerung, den Volkswillen umzusetzen, reagiert und die Initiative "Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3‘500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren" im Herbst 2019 eingereicht. Die Anzahl Kompetenzbeschreibungen soll auf unter 1'000 reduziert werden.

«3'500 Kompetenzbeschreibungen
im Lehrplan sind nicht zielführend»

Die Initiative ist notwendiger denn je: Beide Teile des Lehrplans sind heute unübersichtlich und deutlich zu umfangreich formuliert. Sie weisen einen sehr hohen Detaillierungsgrad auf, was den Lehrplan Volksschule Baselland für die Lehrpersonen faktisch unbrauchbar macht. Bedenklich ist zudem, dass ein wesentlicher Teil des Lehrplans vom AVS in Eigenregie mit dem Ziel formuliert wurde, den selbstorganisierten Unterricht in den Klassenzimmern zu manifestieren.

Die Starke Schule lehnt umsetzbare und überprüfbare Kompetenzbeschreibungen keinesfalls ab, jedoch sollen sie in einem vernünftigen und erfüllbaren Mass sowie in einer klareren Sprache aufgeführt werden, damit Lehrpersonen diese zielführend einsetzen können. Selbst der Teil «Stoffinhalte, Themen und Treffpunkte» wird aufgrund des hohen Detaillierungsgrads nur punktuell berücksichtigt. Der Lehrplan der 1. Klasse der Sekundarstufe I umfasst beispielsweise für das Fach Mathematik 10 und für das Fach Deutsch 9 Seiten. Dieser übertriebene Umfang sollte pro Fach und Schuljahr auf eine bis zwei Seiten reduziert werden.

Regina Werthmüller
Vorstand Starke Schule beider Basel, Landrätin parteilos