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Zu wahr um schön zu sein

 

 

Leserbrief

Französisch wird zum unbeliebtesten Fach

Ich bin überhaupt nicht erstaunt, dass Passepartout gescheitert ist. Ich hätte darauf wetten können. Vieles war völlig falsch angelegt. Was ich ausserordentlich bedaure: Nicht nur wurden die Lernziele nicht erreicht, sondern unzählig vielen Schülerinnen und Schülern wurde das Fach völlig vermiest. Man wollte mit diesem Lehrmittel vor allem die Fremdsprache Französisch beliebter machen, jedoch ist genau das Gegenteil passiert: Die Kinder beginnen zwar mit einer anfänglichen Begeisterung, stolz darauf eine Fremdsprache zu lernen. Nach kurzer Zeit wird das Französisch zum unbeliebtesten Fach degradiert. Und das hält sich leider sehr oft über die ganze restliche Schulzeit. Meist gelingt es weder den Lehrpersonen noch den Eltern, eine Motivation aufzubauen. Genau das ist das eigentliche Drama. Ich erlaube mir die Situation zu beurteilen, weil ich 34 Jahre in Baselstadt als Schulpsychologin gearbeitet habe und jetzt in meiner Praxis täglich Kinder sehe. Dazu habe ich das Französischdrama bei drei meiner Enkelkinder life miterlebt.

Elisabeth Deppeler-Schlegel, Kinder- und Jugendpsychologin FSP

 

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Pressekonferenz vom 12.5.2011

Weit über 7‘000 Unterschriften innerhalb von vier Wochen sind mehr als ein deutliches Zeichen.

 Initiativkomitee anlässlich der Pressekonferenz vom 12.5.20117‘161 Personen haben die Initiative „Keine Zwangsverschiebungen an Baselbieter Se-kundarschulen“ unterschrieben. Notwendig gewesen wären 1‘500 gültige Unterschriften.

Diese extrem hohe Anzahl Unterschriften ist für unseren Kanton einmalig und mehr als ein deutliches Zeichen an die Adresse der Bildungsdirektion; zumal diese Initiative in kürzester Sammelzeit zustande kam. Nach einer Woche waren bereits 1‘500 Unterschriften vorhanden, heute – vier Wochen nach dem Sammelstart – reichen wir weit über 7‘000 Unterschriften ein.

Die Statements an der Pressekonferenz