Starke Schule beider Basel (SSbB)

4127 Birsfelden, E-Mail: Starke.Schule@gmx.ch, PC 60-128081-8

Stellungnahme zur Abstimmung 7. März

Das Baselbieter Stimmvolk möchte im Bildungsgesetz keine Beschränkung der Anzahl Kompetenzbeschreibungen im Lehrplan Volksschule Baselland auf maximal 1'000 festschreiben. Dei Starke Schule beider Basel akzeptiert diesen klaren Volksentscheid. Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme zur heutigen Abstimmung.

Als Lektüre empfehlen wir Ihnen ebenfalls den Gastbeitrag "Lehrpläne: Ein Lehrstück in politischer Strategie" von Felix Hoffmann.
 
 
 

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News

  • Samstag, Februar 20, 2021

    Alternative zu „Mille feuilles“

    Der Bildungsrat hat beschlossen, mit dem Lehrmittel «ça roule» vom Klett und Balmer Verlag ab dem Schuljahr 21/22 auch für die 3./4. Primarklassen eine Alternative zum stark kritisierten "Mille feuilles" auf die Lehrmittelliste zu setzen.

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  • Mittwoch, Februar 17, 2021

    Spielt hier Frust eine Rolle?

    Lukas Flüeler (alt Co-Präsident Stufenkonferenz Primarschule) enerviert sich über die Starke Schule beider Basel (SSbB) auf Twitter am 14.2.2021: "Die Manipulation der Bevölkerung mit aufgeheizten Diskussionen um Lehrmittel und Lehrpläne war eine erfolgreiche Strategie weniger Lehrpersonen im Gefolge der Starken Schule, damals unterstützt auch von Monica Gschwind. (...)".

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  • Samstag, Februar 06, 2021

    Massentests in Baselland

    Damit Pflegeinstitutionen sowie diverse weitere Betriebe nicht schliessen müssen und insbesondere die Schulen den Präsenzunterricht weiterhin aufrechterhalten können, setzt der Kanton Basel-Landschaft als einer der ersten Kantone auf Massentests. Wöchentlich sollen bis im Juli rund 50'000 Personen getestet werden.

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Leserbriefe

Zur Kantonalen Abstimmungsvorlage vom 7. März 2021  „Ja, zu guten Lehrplänen an den Volksschulen"

Lehrpersonen sind auf gute Lehrpläne angewiesen

Im 2018 hat sich das Stimmvolk mit 84.2% deutlich für einen Lehrplan mit  „Stoffinhalten, Themen und Kompetenzbeschreibungen“ ausgesprochen. Realisiert wurden dann auch für alle Fächer zwei getrennte Lehrplanteile mit den beiden Titeln „Stoffinhalte und Themen“ sowie „Kompetenzbeschreibungen“. Wer nun glaubt, dass der eine Teil auch aus klar definierten Stoffinhalten und Themen bestehen würde, irrt sich gewaltig. Beide Teile enthalten (ausser im Fach Englisch) vorwiegend Kompetenzbeschreibungen. Der Volksentscheid vom Jahr 2018 wurde leider bis heute nicht umgesetzt.

Die Lehrpersonen sind auf gute Lehrpläne angewiesen, die ihnen als Arbeitsinstrument dienen. Deshalb müssen die im Unterricht zu behandelnden Stoffinhalte klar, übersichtlich und überprüfbar formuliert sein. Ohne Überprüfbarkeit gibt’s kaum Verbindlichkeit und auch keine einheitliche Stoffvermittlung, zum Leidwesen der Schulkinder und ihrer Eltern! Die Initiative der Starken Schule beider Basel strebt eine Reduktion der rund 3‘500 Kompetenzbeschreibungen auf eine praxistaugliche Menge an. Deshalb am 7. März Ja zur Bildungsinitiative.

André Fritz, Birsfelden

 

Was Lehrpläne können und was nicht 

Vor einiger Zeit wurde an der Urne in den Deutschschweizer Kantonen einer Schulreform zugestimmt, die auch den heute gültigen Lehrplan 21 miteinschloss. Allerdings erfuhr aus den Abstimmungsunterlagen niemand etwas über dessen Inhalte, Wirkungen oder längerfristige Konsequenzen. Ziel war: Lernen sollte in allen Fächern und auf allen Stufen zu einheitlichen und kontrollierbaren Ergebnissen führen und damit auch zu mehr Chancengleichheit. Schaffen Lehrpläne das? Sie können in der Tat Planung, Durchführung und Evaluation von Unterricht unterstützen; sie können die Lehrenden aber auch einengen und bevormunden. Das ist beim LP21 der Fall: Er kreiert (1) mit seiner riesigen Zahl von detaillierten, verbindlichen Lernzielen geradezu entmündigende Rahmenbedingungen für die Unterrichtsgestaltung vieler, vor allem auch erfahrener Lehrender. (2) zielt er auf eine Vereinheitlichung der Ausbildung und fördert so eine «pädagogische Monokultur». Wie jede Monokultur zerstört er die Diversität, im Falle der Bildung die «pädagogische Diversität», d.h. die Lehrerinnen und Lehrer können bzw. dürfen ihre vielfältigen individuellen Begabungen und kreativen Fähigkeiten gar nicht mehr einbringen, weil sie im Würgegriff enger Zielsetzungen gehalten werden. So gehen (3) unserem Bildungssystem unter diesem völlig unnötigen institutionellen Druck des LP21 wertvollste Ressourcen verloren. Über diese (und weitere) Konsequenzen des LP21 scheinen Bildungspolitiker (auch der EDK) und Bildungsfunktionäre bisher kaum nachgedacht zu haben. Mit der Abstimmung vom 7. März 2021 besteht die Chance für eine Korrektur: den Lehrerinnen und Lehrern mit einem schlankeren und überschaubaren Lehrplan die Autonomie zurückzugeben, die sie für die Gestaltung eines erfolgreichen Unterrichts brauchen. Es würde wohl mancherorts ein Aufatmen stattfinden.

Gerhard Steiner (em. Professor für Psychologie an der Uni Basel im Fachbereich Entwicklung, Lernen und Gedächtnis), selber 12 Jahre lang Lehrer

 

Leerläufe im Schulbetrieb

Es ist ein starker Widerspruch, wenn Miriam Locher dazu aufruft, auf Experimente und Leerläufe bei den Lehrplänen zu verzichten. Der einseitig auf Kompetenzen basierende Lehrplan 21 ist nichts anderes als ein flächendeckendes Experiment ohne jeglichen Wirksamkeitsnachweis. Dazu Ernst Schürch, Präsident der AKK: „Es ist richtig, dass bei der Erarbeitung des Lehrplans 21 einiges falsch lief.“ Dessen Autoren „…verfügten zum grössten Teil über keinerlei Unterrichtserfahrung.“ Die radikale Kompetenzorientierung ist ergo ein Leerlauf, der in Form der Passepartout-Lehrmittel weitere Leerläufe produzierte. Nun gilt es, sinnvolle Kompetenzbeschreibungen zu retten und Stoffinhalte klar zu definieren. Auf letztere bauen nämlich die neuen Lehrmittel auf. Deshalb am 7. März JA.

Felix Hoffmann, Sekundarlehrer

 

Lehrpläne wirken über Generationen

Im Juni 2018 hat der Souverän im Kanton Baselland mit 84,2% zu „Stoffinhalten“ ja gesagt. Man kann auch mit bestem Willen im „Lehrplan Baselland“ -im Internet des BKSD nachzulesen- nur feststellen, dass Kompetenz an Kompetenz gereiht werden.

Gegner der Initiative schreiben: “Es kommt hinzu, dass eine erneute Überarbeitung des Lehrplans rund CHF2,3mio kosten würde.“ Da frage ich mich: was sind einmalige Ausgaben von CHF2,3mio bei einem Jahresbudget des Kantons von fast CHF3Mrd? Wegen 0,08% eine ganze Generation an Schüler*Innen nicht genügend gut ausbilden, so dass sie im Berufsleben während der ganzen aktiven Arbeitszeit von um 40 Jahre das „handwerkliche“ in der Ausbildung nicht erhalten haben? Und weiter schreiben die Gegner: „Die Initiative ist unnütz und schädlich“. Es sind sehr geringe Kosten und die wohl nützlichste Nacharbeit, die der Kanton seit langem gemacht hat.

Deshalb, die Initiative mit gutem Gewissen um die Zukunft unserer nächsten Generation unterstützen. Die Glaubensfrage „Stoffinhalte“ gegen „Kompetenzen“ darf nicht im Wege stehen.

Paul Hofer, alt Landrat FDP

 

"Mehr" ist nicht immer besser

Der Lehrplan Volksschule Baselland mit seinen unzähligen Kompetenzbeschreibungen erinnert an die Proportion „je mehr desto besser“. In diesem Fall stimmt diese direkt proportionale Zuordnung überhaupt nicht. Ein Lehrplan, dessen Inhalt nahezu ausschliesslich aus über 3‘500 Kompetenzbeschreibungen besteht, viele davon erst noch wirr und nicht umsetzbar, ist für die Gestaltung des Unterrichtes wenig hilfreich. Selbst die Lehrpersonen interpretieren zahlreiche Kompetenzbeschreibungen unterschiedlich.  Eine Straffung und Kürzung der „gigantischen“ Anzahl Kompetenzbeschreibungen auf ein sinnvolles Mass ist dringender denn je. Dafür braucht es klar Stoffinhalte auf ein bis zwei Seiten pro Fach und Schuljahr. Am 7. März können die Stimmberechtigten mit einem Ja zur Bildungsinitiative der Starken Schule beider Basel korrigierend eingreifen.

Michael Miedaner, Lehrperson  
 
 

Bildungsinitiative in Basel

Unterschreiben Sie die formulierte Initiative der Starken Schule beider Basel, mit welcher wir der gescheiterten Passepartout-Ideologie ein Ende setzen möchten. Die Initiative verlangt eine echte Lehrmittelfreiheit auch im Kanton Basel-Stadt. Die Lehrpersonen sollen die Lehrmittel "Mille feuilles", "Clind d'oeil" und "New World" durch bewährte Lehrmittel ersetzen können.

Hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen.

Die Starke Schule empfiehlt bei Sammelständen Schutzmasken zu tragen oder beim Ansprechen auf der Strasse einen Abstand von 2 Metern einzuhalten.

 

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Starke Schule beider Basel
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IBAN CH98 0900 0000 6012 8081 8

Interview mit Ständeratkandidatin Daniela Schneeberger

Starke Schule beider Basel (SSbB): Die drei Passepartout-Lehrmittel «Mille feuilles», «Clin d’oeil» und «New World» werden seit längerer Zeit von einem Grossteil der Lehrpersonen heftig kritisiert. Das Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Fribourg, welches die Leistung im Fach Französisch von 4'400 Schüler/-innen aus allen sechs Passepartout-Kantonen am Ende der Primarschulzeit geprüft hat, kommt zum Ergebnis, dass eine grosse Mehrheit der Primarschüler/-innen die Passepartout-Lernziele nicht erreicht. Wie beurteilst du die drei Passepartout-Lehrmittel? Befürwortest du einen Fremdsprachenunterricht mit den drei Passepartout-Lehrmitteln?

Daniela Schneeberger (DS): Ich beobachte die Entwicklungen mit den drei Passepartout-Lehrmitteln mit Sorge und stehe den drei Lehrmitteln sehr kritisch gegenüber. Da ich aber von der grundsätzlichen Haltung her gegen Verbote bin, begrüsse ich den gefundenen Weg mit der nun zur Abstimmung kommenden Änderung des Bildungsgesetzes vom 27. Juni 2019 (Umsetzung der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt»). Das Bildungsgesetz enthält dann klarere Vorgaben zu den Lehrplänen der Sprachenfächer. Dabei gibt es aber kein Lehrmittelverbot für Fremdsprachen, sondern eine geleitete Lehrmittelfreiheit in allen Fächern. Damit wird die pädagogische Verantwortung von Lehrerinnen und Lehrer gestärkt, denn sie entscheiden künftig auf der Grundlage der kantonalen Lehrmittelliste, welche Lehrmittel sie in ihrem Unterricht einsetzen.

SSbB: Der Lehrplan Volksschule Baselland, der seit August 2019 in Kraft ist, enthält u.a. rund 3'500 Kompetenzbeschreibungen. Viele Lehrpersonen erachten diese hohe Anzahl als nicht umsetzbar. Die Starke Schule hat in diesem Sommer eine Initiative eingereicht, welche diese Anzahl auf unter 1'000 Kompetenzbeschreibungen reduzieren will. Was ist deine Haltung zu dieser Initiative? Stimmst du dieser Initiative zu? Falls Ja, weshalb? Falls nein, weshalb nicht?

DS: Ich begrüsse die Initiative, da sie die Diskussion über die vielen Kompetenzbeschreibungen verstärkt. Jedoch hoffe ich, dass ich die Initiative schlussendlich ablehnen kann mit dem Hinweis, dass in der Praxis das Problem erkannt ist und die Kompetenzbeschreibungen entsprechend reduziert werden. Von unserer Bildungsdirektorin Monica Gschwind bin ich darüber informiert, dass sich der Lehrplan Sekundarschule derzeit in einem breiten Rückmeldeprozess befindet: nach Einführung in der 1. Sek im Schuljahr 18/19 konnten die Fachschaften aller Schulstandorte zum Lehrplan der 1. Sek Stellung nehmen und Änderungen, Streichungen, Ergänzungen etc. zu jedem Lehrplanteil eingeben. Diese Rückmeldungen fliessen in den Lehrplan für 1. Klasse ein. Der gleiche Prozess für die 2. und 3. Klassen folgt daraufhin, bis der Lehrplan definitiv steht (Schuljahr 22/23). Ich gehe davon aus, dass die Initiative aber auch die kritischen Rückmeldungen der Lehrpersonen selbst zu den vielen Kompetenzbeschreibungen entsprechende Wirkung zeigen werden.

SSbB: Der Lehrplan Volksschule Baselland besteht heute aus zwei Teilen. Teil 1: Stoffinhalte und Themen, Teil 2: 3'500 Kompetenzbeschreibungen. In praktisch sämtlichen Fächern umfasst der erste Teil (Stoffinhalte und Themen) 20 bis 40 Seiten.  Der Lehrerinnen- und Lehrerverein (LVB) sowie die Starke Schule kritisieren diesen Umfang und fordern, dass dieser erste Teil (Stoffinhalte und Themen) auf 1 – 3 Seiten pro Fach und Schuljahr reduziert wird. Unterstützt du diese Forderung? (Bitte mit JA oder NEIN beantworten).

DS: Ich finde diese Frage aus Sicht Politik schwierig zu beantworten, mir sind hier die Rückmeldungen der Lehrerschaft und deren Verbände/Organisationen wichtig. Von Bedeutung ist, dass sich die Lehrerinnen und Lehrer und ihre Verbände/Organisationen wie im oben beschriebenen Rückmeldeprozess zum Lehrplan einbringen können und dass dies dann von der Bildungsdirektion und dem Bildungsrat ernst genommen und umgesetzt wird.

SSbB: Die drei Leistungsprofile A (allgemeines Niveau), E (erweitertes Niveau) und P (progymnasiales Niveau) führen an den Sekundarschulen zu einer Reduktion der Heterogenität innerhalb einer Klasse. Unterstützt du das Anliegen, dass diese drei Leistungsniveaus in der Regel in allen Promotionsfächern (ausser Sport) beibehalten werden und somit die Niveaus nicht gemischt werden? Falls Ja, weshalb? Falls Nein, weshalb nicht?

DS: JA, ich unterstütze – wie die FDP BL – die Abstimmungsvorlage vom 24. November «Gegenvorschlag des Landrats vom 28. Februar 2019 zur nichtformulierten Volksinitiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern» vom 21. November 2013».

Der formulierte Gegenvorschlag unserer FDP-Bildungsdirektorin Monica Gschwind – den sie in engem Austausch mit den Initianten ausgearbeitet hat – festigt den Grundsatz der Niveaudifferenzierung. Damit wird weiterhin sichergestellt, dass Schülerinnen und Schüler optimal gemäss ihren Fähigkeiten auf den Abschluss SEK II vorbereitet werden. Gleichzeitig lässt der Gegenvorschlag des Landrats den Schulleitungen die Möglichkeit, die Wahlpflichtfachkurse so zu bilden, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler das Fach ihrer Wahl besuchen können, also ein möglichst breites Angebot an Wahlpflichtkursen sichergestellt werden kann. Das wiederum heisst, möglichst vielen Interessen der Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, was wiederum dem Ziel der Begabtenförderung entspricht.

SSbB: Was ist deine Haltung zur integrativen resp. separativen Beschulung?

DS: Alles mit Mass. Die integrative Ausrichtung des sonderpädagogischen Angebots hat aus meiner Sicht in unserem Kanton zu starke Formen angenommen – es führte dazu, dass sich zu viele Fachpersonen in Schulklassen aufhalten und es führte zu Unruhe im Klassenzimmer. Ich befürworte die integrative Schule dort, wo das betroffene Kind, der betroffene Jugendliche aber auch die ganze Klasse davon wirklich profitieren können. Aber wenn der Fokus in einer Klasse zu stark auf eine Einzelförderung ausgerichtet ist, finde ich das keine gute Entwicklung. Vielmehr gilt es, der ganzen Klasse und auch den stärkeren Schülerinnen und Schülern in einer Klasse gerecht zu werden. Im Grundsatz sehe ich ein Nebeneinander von integrativer Ausrichtung und Kleinklassen/Sonderschulung.

SSbB: Befürwortest du, dass die Fächer Geschichte, Geografie, Biologie, Physik und Chemie an den Sekundarschulen als Einzelfächer unterrichtet und nicht durch Sammelfächer ersetzt werden? (Bitte mit JA oder NEIN beantworten)

DS: JA, ich habe die Bildungsvorlage zur Änderung des Bildungsgesetzes «Verzicht auf kostentreibende Sammelfächer» unterstützt. Mit der Einführung von Fächerverbünden an der Sekundarschule würde auch eine Verringerung der Bildungsqualität einhergehen. Ausserdem würden durch Nachqualifikationen bzw. Weiterbildungen der Lehrpersonen Mehrkosten entstehen.

SSbB: Wie wichtig erachtest du die Arbeit der Starken Schule von 0 bis 10 (0 = Die Starke Schule ist unnötig und könnte aufgelöst werden, 10 = Die Starke Schule leistet eine sehr wichtige Arbeit.)?

DS: Die Starke Schule bewerte ich mit einer 9 denn sie ist eine regionale Vereinigung, die wirklich kritische Fragen zum Bildungsbereich und vor allem zur Bildungsqualität stellt und diese aufs politische Tapet bringt. Das finde ich sehr wichtig. Kritisch hinterfragen und auf wichtige Themen aufmerksam machen – das sind Eigenschaften, die wir in der Politik und in unserer Demokratie benötigen und dafür sind Vereinigungen, die auch nicht «angenehme Fragen stellen» wichtig.
 

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