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Anerkennung zum 10-jährigen Jubiläum

Anerkennung zum 10-jährigen Jubiläum

10 Jahre jung, immer schön flexibel und dynamisch!

Dem umtriebigen Bewegten namens Jürg Wiedemann und seinem kleinen, schlagkräftigen und entschlossenen Kernteam ist es gelungen, beim wichtigen Politthema Schule in kurzer Zeit viel zu erreichen. Denn merke: Wer die Kinder heute erfolgreich lenkt, der prägt die Gesellschaft von Morgen. Erstens gelang es, junge Frauen, erst noch selber als SchülerInnen aktiv, für die wichtige Sache im Sekretariat zu gewinnen. Zweitens bestand von Anfang an die Bereitschaft, über Parteigrenzen zusammen zu arbeiten für das gemeinsame Anliegen. Drittens war grosse Leidensbereitschaft vorhanden um des Zieles Willen. Selbst ein harter Parteiausschuss konnte einen Aktivisten wie Jürg nicht stoppen. Viertens galt es, zeitnah und entschlossen mittels Initiativen Druck aufzusetzen, um rasch Bewegung in die gewünschte Richtung zu erzielen. Fünfter Punkt ist, dass mit der Zeit auf einen grossen Adressstamm mit SpenderInnen und im Hintergrund Aktiven vertraut werden konnte. Immer mehr Lehrkräfte eingeschlossen. Sechstens stimmt’s eben, dass selbst eine Niederlage in wenigen der rund ein Dutzend Volksabstimmungen noch ein Erfolg ist, weil eben bereits vor Abstimmungen die von der Starken Schule postulierten Anpassungen teilweise vorgenommen oder wenigstens verbindlich durch die zuständige Regierungsrätin angekündigt wurden. Mein Fazit nach 10 Jahren harter Politarbeit: Schule insbesondere im Kanton BL entwickelt sich wieder erfreulicher. Denn wichtige und gesunde Kurskorrekturen sind erfolgt. So ist weitgehend für mich als ehemaliger Privatschulgründer im Kanton BS & BL eingetroffen: Mein Glaube war eine feste Zuversicht auf das, was ich hoffte und ein Nichtzweifeln an dem, was ich noch nicht sah.
André Fritz, Co Präsident EVP Mutttenz-Birsfelden

10 Jahre SSbB – die Stärke im Fokus

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) charakterisiert sich dadurch, dass es ihr immer wieder gelingt, bei bildungspolitischen Fragen präzise den Kern des pädagogischen Sinns auszuleuchten, eine klare Auslegeordnung zu machen und mit konkreten Lösungsvorschlägen die Diskussion um Veränderungen zugunsten einer optimierten Bildung zu lancieren. Ihre analytische Art, sich einer Problematik anzunehmen und Erfolg versprechende Zielformulierungen in den Raum zu stellen, vermag die selbst nicht im Bildungsbereich heimische Bevölkerung zu erreichen. Da die Lernenden – respektive die Wirksamkeit der Bildung – die Triebfeder der Aktivität der SSbB sind, sorgen ihre kantonalen Volksinitiativen für eine weitgefächerte Meinungsauseinandersetzung. Gewinnbringende Verbesserungen zugunsten der Schüler/-innen und Lehrpersonen rechtfertigen ihr starkes Engagement innerhalb der Baselbieter Bildungspolitik. Denn ein Bildungserfolg auf hohem Niveau ist gleichzusetzen mit einem in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht starkem Land. Für «stark» dürften einige treffende Synonyme herhalten, welche für eine gute Schule und eine chancenreiche Bildung vonnöten sind: robust, belastungsfähig und belastbar, stabil, gehaltreich, leistungsfähig. Und eine leistungsfähige Schule braucht klare Rahmenbedingungen – die SSbB bemüht sich unentwegt darum. Ich wünsche der SSbB eine starke Zukunft und gratuliere herzlich zum 10-jährigen Jubiläum!
Anita Biedert, Muttenz

Bemerkenswert und wertvoll

Der Verein hat seinerzeit unter anderem die Initiative gegen die Abschaffung der BVS2 lanciert. Leider wurde damals die geglückte Initiative zurückgezogen, man hat zu sehr auf den Gegenvorschlag der Regierung vertraut. Im August 2021 wird diese Schule nun endgültig Geschichte sein. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, die Geschichte des Vereins nachzulesen, der wird auch ein Bild von den damaligen regierungsrätlichen Streichen in der Bildungspolitik bekommen. Im Jahr 2013 habe ich mit dem Gründer Jürg Wiedemann Kontakt aufgenommen betreffend der bevorstehenden Abschaffung der Subventionen für den gestalterischen Vorkurses an der SfG Basel. Jürg Wiedemann hat mir damals Kontakte zu Landrätinnen verschafft, die sich dann auch erfolgreich für die Beibehaltung der jahrzehntelangen Subventionen eingesetzt haben. Leider war dieser Erfolg nicht von Dauer, da RR Urs Wüthrich in Eigenregie und Schildbürgermanier dann den Absolventen der Matura die Subventionen zugesprochen hat, was im Klartext wiederum den Wegfall der Subventionen für Lernende aus den Sekundarstufen 1 und 2 bedeutete. Dies ist eine klare Ungleichbehandlung in Sachen Chance für unsere Lernenden. Wer hat, dem wird gegeben. Es könnte gut sein, dass der Verein auch heute ein Ansprechpartner für ein erneutes Ringen um die Subvention des gestalterischen Vorkurses ist, nur werde ich selber diesen Kampf sicher nicht mehr führen. Es ist bemerkenswert und wertvoll, was der Verein alles leistet. Wer weiss, wo wir sonst stehen würden? Ich wünsche ein bisschen Vergnügen und ein wenig Erhellung beim Lesen der Vereinsgeschichte und den weiteren Projekten gutes Gelingen. =)
Monika Klein