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Zu wahr um schön zu sein

    

Leserbrief

Lehrplan 21 - erste Kantone buchstabieren zurück

Mit der Einführung des Lehrplans 21 wurde eben erst begonnen und schon zeigt sich, dass gewisse Reformelemente wegen ihrer ideologischen Fundierung den Praxistest nicht bestehen werden. Die ersten Kantone haben bereits begonnen, Korrekturen vorzunehmen: Der Kanton Nidwalden verzichtet auf das „Schreiben nach Gehör“ und kehrt zur Rechtsschreibung zurück. Der Kanton Basel-Landschaft führt die Lehrmittelfreiheit wieder ein, nach dem die praxisuntauglichen LP21-kompatiblen Lehrmittel zu einem teuren Eklat geführt haben. Die „bestechende Idee“ mit den Schulinseln dürften die Rückkehr zur bewährten Kleinklasse einläuten, auch wenn das erst unter vorgehaltener Hand gesagt werden darf. Es kann ja nicht sein, dass kein Geld für Schulreisen mehr da ist, weil man überall Lernlandschaften errichten muss.

Peter Aebersold
 

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Ja zu einer pädagogisch sinnvollen Stundentafel

Der Bildungsrat löst mit der neuen Stundentafel, die auf das Schuljahr 2018/19 an den Sekundarschulen eingeführt werden soll, grosse Unruhe an den Schulen und Verärgerung bei den Fachexperten aus. Mit seinem Entscheid, eine unausgereifte und pädagogisch wenig sinnvolle Stundentafel einführen zu wollen, hat er den Schulen einen „Bärendienst“ erwiesen. Die Starke Schule reagiert mit der Lancierung einer Initiative.

Das Baselbieter Stimmvolk hat sich am 5. Juni 2016 mit 61% Ja-Stimmen für die Beibehaltung der Einzelfächer Geschichte, Geografie, Biologie, Chemie und Physik an den Sekundarschulen ausgesprochen. Für die konkrete Umsetzung dieses Volksentscheides kommt der Bildungsrat ins Spiel. Er ist es, der abschliessend über Stundentafeln entscheidet. In diesem Fall ist er offensichtlich nicht bereit, den Volkswillen zu akzeptieren bzw. adäquat im Sinne einer guten Bildungspolitik umzusetzen.

Bildungsrat entscheidet gegen Volkswillen

Eigenmächtig marginalisiert der Bildungsrat die erwähnten Einzelfächer entgegen der Empfehlung der Fachexperten und Lehrpersonen und hebelt damit den Volksentscheid aus. Geht es nach dem Willen des Bildungsrates, so sollen ab dem Schuljahr 2018/19 die Fächer Geografie und Geschichte mit nur noch 1.5 Lektionen pro Woche unterrichtet werden sowie Biologie, Physik und Chemie mit einer Lektion pro Woche. 1-stündige und 1.5-stündige Promotionsfächer sind aber pädagogisch unsinnig und verursachen einen hohen schuladministrativen Aufwand ohne Bildungsmehrwert. Dafür soll in der Schule neu das Fach "Ethik, Religion, Gemeinschaft", in welchem die Schüler/-innen zu "Gutmenschen" geformt werden sollen, aufgenommen werden. Unberücksichtigt bleibt auch die dringende Empfehlung der Schulen, die Stundentafel auf die drei Leistungsniveaus A, E und P der Sekundarschulen spezifisch auszurichten, um damit die Berufschancen der Schüler/-innen in den unterschiedlichen Profilen zu erhöhen.

Mindestens zwei Lektionen pro Woche
Um die Missachtung des Volkswillens und den damit verbundenen Bildungsabbau zu verhindern, lanciert die Starke Schule eine formulierte Initiative, mit welcher folgender Absatz neu im Bildungsgesetz verankert werden soll: „An den Sekundarschulen werden die Fächer Geschichte, Geografie, Physik, Chemie und Biologie, sofern sie im Schuljahr in die Stundentafel aufgenommen werden, mit mindestens 2 Lektionen pro Woche dotiert.“ Damit müsste der Bildungsrat die Stundentafel zwingend überarbeiten und die Kritik der Fachexperten und Schulen berücksichtigen. Die Unterschriftensammlung des formulierten Volksbegehrens mit dem Titel „Ja zu einer pädagogisch sinnvollen Stundentafel“ beginnt am 22. Juni 2017.

Motion Pascal Ryf
Pascal Ryf (Landrat CVP) hat eine Motion mit ähnlichem Ziel im Landrat eingereicht. Diese wurde allerdings noch nicht im Landrat behandelt. Da die neue Stundentafel ab dem Schuljahr 2018/19 eingeführt werden soll, stehen wir unter grossem zeitlichen Druck. Bei einer Motion beträgt alleine die Umsetzungsfrist 24 Monate, während eine Volksinitiative nach 18 Monaten spätestens dem Volk vorgelegt werden muss. Daher haben wir uns als Absicherung, und wegen dem grösseren politischen und medialen Druck, dafür entschieden, eine Volksinitiative zu lancieren.

Unterschriftenbogen
Den Unterschriftenbogen können Sie hier herunterladen. Wir freuen uns, wenn Sie den Bogen ausdrucken und unterschreiben. Falls Sie personifizierte Unterschriftenbogen ausgedruckt zugeschickt bekommen möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail.

Unterstützungskomitee
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