Starke Schule beider Basel

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News

  • Freitag, April 19, 2019

    2 x Ja zu den LVB-Initiativen

    Am 19. Mai 2019 stimmt der Kanton Basel-Landschaft über zwei Bildungsinitiativen des Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB) ab. Die Starke Schule befürwortet die beiden Anliegen, denn sie verhindern, dass die öffentlichen Schulen schlechter gestellt werden als andere Bildungsbereiche. Um qualitativ hochwertigen Unterricht anbieten zu können und weitere Sparmassnahmen zu unterbinden, ist es wichtig, dass die beiden Initiativen angenommen werden.

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  • Freitag, April 19, 2019

    Nein zu Leistungslöhnen

    Ab 2022 soll im Kanton Basel-Landschaft ein Leistungslohn eingeführt werden. Dieser soll die heutigen Lohnklassen ersetzen und die Erfahrungsstufen durch flexible Lohnanpassungen austauschen. Für die Starke Schule steht fest, dass eine an das MAG gebundene Lohnentwicklung nicht zielführend ist und im schulischen Betrieb keinen Sinn macht.

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Zu wahr um schön zu sein

    

Leserbrief

Treffende Leserbriefe zum Artikel
"Universitäts-Professoren sind tief besorgt; BaZ 26.03.2019"

Besser spät als nie

Die Basler Uni-Professoren melden sich zu Wort: Die Mängel beim Französisch seien so gross, dass die Studenten kaum mehr die Möglichkeit hätten, an frankophonen Unis zu studieren. In welchem Bistrot tranken diese Professoren ihren Pastis, als die Beschlüsse zur didaktischen Neuorientierung des Fremdsprachenunterrichts (Projekt Passepartout) gefasst wurden? Seit der Einführung von Passepartout und den entsprechenden Lehrmitteln hagelt es fundierte Kritik. Nun treten die Auswirkungen dieser fatalen Methode eben ans Tageslicht: Schüler erreichen die Minimalanforderungen nicht, Lehrer und Eltern sind seit Jahren frustriert. Die Mehrheit unter ihnen liess sich einlullen von den Versprechungen einer neuen Didaktik. Nur ist dies alles nicht neu und hätte eigentlich für die Spezialisten an der Universität vorhersehbar sein müssen.Damit man mich nicht falsch versteht: Die Alarmrufe aus der Uni sind ja willkommen – nur ist es völlig unverständlich, warum sie nicht schon viel früher gekommen sind. Die Ironie an der Sache: Mit dem Frühfranzösisch wollte man die französische Sprache in der Deutschschweiz besser verankern und fördern. Nun zeichnet sich ab, dass wir bald einen Mangel an Französischlehrer haben werden.

Urs Kalberer  

Vokabeln und Grammatik pauken

Französisch wird überschätzt? Das Gegenteil trifft zu, es wird unterschätzt. Viele Firmen in der Deutschschweiz, darunter auch jenes Unternehmen, in dem ich jahrelang tätig war, haben Kun­ den in der Romandie. Für mich war dies die Chance, meine vernachlässigten Französischkenntnisse aufzufrischen. Auch wenn es anfangs holprig lief, schätzten es «les Welsch» überaus, dass ich mir die Mühe nahm, mit ihnen mündlich und schriftlich in ihrer Spra­che zu kommunizieren. Dass dies überhaupt möglich war, verdankte ich der «traditionellen» Unterrichtsmethode, sprich: Vokabeln und Grammatik pauken bis zum Umfallen, immer wieder Prüfungen, bei denen alles Unkorrekte die Note gnadenlos nach unten drückte. Auch wenn ich manchmal fluchte, gefruchtet hats allemal. Hingegen wage ich sehr zu bezweifeln, dass der heutige Wischiwa­schi­-Kuschelunterricht à la Mille feuil­les ein vergleichbares Resultat ermög­licht. Und es ist meines Erachtens blanker Zynismus, wenn man diese un­tauglichen Experimente jetzt mit dem Schwamm­-drüber­-Argument klein­-redet, Französisch sei heute ja eh nicht mehr wichtig.

Günther Scholer, Aarau Rohr

 

Auf bewährte Lehrmittel setzen

In Basel-Stadt wurde die Einführung des Frühfranzösisch mit einem neuen Lehrmittel verbunden, welches von einem «Sprachbad» ausgeht und glaubt, auf die Grammatik weitgehend verzichten zu können. Nun ist das Erlernen einer Fremdsprache keine neue Aufgabe, man hat langjährige, breit abgestützte Erfahrungswerte. Wenn nun Sprachwissenschaftler erschreckt feststellen, dass mit den neuen Lehrmitteln markant schlechtere Resultate erzielt werden, wird es Zeit für einen Übungsabbruch. Es ist nicht zu verantworten, dass weitere Generationen von Schülern «verheizt» werden. Deshalb gilt es, resultatorientiert auf ältere, aber bewährte Lehrmittel zurückzugreifen.

Paul Kreienbühl, Riehen


 

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Stimmvolk entscheidet sich für die Weiterführung der BVS 2

Ein toller Erfolg der Starken Schule Baselland: Mit der erfolgreichen Abstimmungskampagne "Nein zum verlogenen Entlastungsrahmengesetz" konnte die Starke Schule Baselland die Abschaffung der Berufsvorbereitenden Schule BVS 2 (vormals DMS 2) verhindern. Dieser Erfolg ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil ausser den Grünen sämtliche anderen Parteien sowie Wirtschaftsverbände dem Stimmvolk ein JA zum Entlastungspaket empfahlen und damit die Abschaffung der BVS 2 befürworteten.

Die seit über 30 Jahren bestehende BVS 2 in Muttenz ist eine allgemein bildende zweijährige Schule mit besonderen Angeboten im Bereich Informatik-Technik-Elektronik, Soziales und Fremdsprachen. Sie bereitet Sekundarschülerinnen und -schüler, die als so genannte „Spätzünder“ über den Willen und das Potenzial für anspruchsvolle Berufe verfügen, auf ihre Ausbildungen vor. Die zweijährige Dauer der Schule ermöglicht es vielen, den berühmten „Knopf” aufzumachen. Die BVS 2 ist damit ein wichtiges Element für die Durchlässigkeit des Baselbieter Bildungssystems.

Die grosse Mehrheit der Betroffenen sind junge Frauen. Diese stellen oft höhere Ansprüche an sich selbst und an ihre Berufsausbildung, als ihnen ihr Volksschulabschluss erlaubt. Die Berufsausbildungen sind in den letzten Jahren laufend anspruchsvoller geworden. Viele Jugendliche sind nach neun Volksschuljahren diesen Ansprüchen noch nicht gewachsen. Sie sind darum auf das Übergangsangebot dieser zweijährigen Schule angewiesen. Viele Abgänger/-innen schaffen anschliessend eine Berufsmatur und sind somit jene leistungsfähigen Lehrlinge, nach denen Wirtschaft und Unternehmen händeringend suchen. Die BVS 2 liefert also einen wichtigen Mehrwert für die Volkswirtschaft der Region. Eine Sparmassnahme, welche die Volkswirtschaft geschädigt hätte.

Mit dem "Nein zum verlogenen Entlastungsrahmengesetz" hat sich das Stimmvolk erfreulicherweise für die Weiterführung der BVS 2 ausgesprochen. Die BVS 2 ist damit definitiv gerettet.

 

Über 9'500 Stimmberechtigte haben die Initiative damals unterschrieben

Die Initiaitve ist mit sagenhaften 9'514 Unterschriften eingereicht worden. Den Unterschriftenbogen können Sie zur Ansicht hier herunterladen.
 

Initiativ- und Unterstützungskomitee

Beat Arbogast, 4123 Allschwil (CVP, Schulrat Gym. Oberwil); Elisabeth Augstburger, 4410 Liestal (Landrätin EVP); Hans Bachmann, 4102 Binningen (lic. phil); Michèle Blaauboer, 4054 Basel (Historikerin, BVS 2-Lehrkraft); Doris Boscardin, 4103 Bottmingen (Bildungsrätin); Beatrice Büschlen, 4102 Binningen (Bildungsrätin Grüne); David Bröckelmann, 4102 Binningen (Schauspieler, Kabarettist); Dr. med. Rose Drescher Schwarz, 4102 Binningen (FMH Psychiatrie + Psychotherapie); Dr. phil II Markus Dreier, 4108 Witterswil (Lehrkraft Gymnasium Oberwil); Sina Eller, 4106 Therwil (BVS 2 Schülerin); Thomas Erhardt, 4455 Zunzgen; Albert Equey, 4123 Allschwil (ehem. Rentenchef, CVP), Ursula Equey, 4123 Allschwil; Beatrice Flückiger-Meier, 4462 Rickenbach (a. Bildungsrätin SVP); Annemarie Fränkl Knab, 4123 Allschwil (Kulturmanagerin); Christian Freiburghaus, 4437 Waldenburg; Bea Fünfschilling, 4102 Binningen (Landrätin FDP); Georges Fünfschilling, 4102 Binningen (Bildungsrat FDP); Hans Furer, 4103 Bottmingen (Landrat Grünliberale); Madeleine Göschke-Chiquet, 4102 Binningen (a. Landrätin Grüne);  Ruth Gonseth, 4410 Liestal (Ärztin, a. Nationalrätin Grüne); Ruedi Graf, 4450 Sissach (Mediator); Maya Graf, 4450 Sissach (Nationalrätin Grüne); Bruno Grüter, 4323 Wallbach (Konrektor Bildungszentrum kvBL Muttenz); Stephan Grossenbacher,4455 Niederdorf (Landrat Grüne); Rose-Marie Hakamiès, 4106 Therwil (pens. Lehrerin); Dominique Häring, 4133 Pratteln (Präsidentin CVP Pratteln); Dr. Christoph Hänggi, 4106 Therwil (Landrat SP); Roland Hohl, 4147 Aesch; Barbara Hug 4103 Bottmingen (Sekundarlehrerin, Ausbilderin/Beraterin CH-Q); Claude Janiak, 4102 Binningen (Ständerat SP); Marc Joset, 4102 Binningen (Landrat SP); Betül Karabulut, 4132 Muttenz (Juso); Uwe Klein, 4133 Pratteln (Gemeinderat CVP); Bernhard Knab, 4123 Allschwil (Lyriker); Christine Koch, 4147 Aesch  (Landrätin SP); Hanspeter Kumli, 4434 Hölstein (Landrat BDP); Monika Ebneter-Kübler, 4132 Muttenz (Erwachsenenbildnerin); Urs Leugger Eggimann, 4144 Arlesheim (Landrat Grüne); Susanne Leutenegger Oberholzer, 4302 Augst (Nationalrätin SP); Daniel Loetscher, 4460 Gelterkinden (Präsident kvBL); Esther Loppacher, 4123 Allschwil (pens. Berufsinspektorin); Peter Loppacher, 4123 Allschwil (pens. Lehrer); Christine Mangold, 4410 Liestal (a. Landrätin FDP); Dr. Peter R. Marbet, 4103 Bottmingen (Vorstand CVP Bottmingen); Lucas Metzger, 4102 Binningen (lic. oec. HSG, CVP); Eric Nussbaumer, 4402 Frenkendorf (Nationalrat SP); Lukas Ott, 4410 Liestal (Grüne, Stadtrat); Michael Pedrazzi, 4123 Allschwil (Sekundarlehrer); Dorette Provoos, 4144 Arlesheim (Inhaberin bed and breakfast agency of the Basel Region); Martin Rüegg, 4460 Gelterkinden (Parteipräsident, Landrat SP); Rita Rufener, 4127 Birsfelden (Landschaftsgärtnerin, Biologin); Brigitte Schaffner-Kilchenmann, 4469 Anwil (Gemeinderätin); Annegret Schaub, 4418 Reigoldswil; Christine Schenk-Ruf, 4127 Birsfelden (dipl. Podologin HFP); Bernadette Schoeffel-Gisler, 4124 Schönenbuch (Schulratspräsidentin KiGa und Primarschule); Ralph Spillmann 4153 Reinach (Chef-Experte Schreiner, Vorstand Schreinermeisterverband); Urban Spirig, 4127 Birsfelden (Steinmetz/Maurer); Franziska Stadelmann, 4132 Muttenz (Gemeinderätin CVP); Adrienne Stern, 4433 Ramlinsburg (Ausbildnerin, Beraterin); Christoph Stern, 4433 Ramlinsburg (Primarlehrer); Christoph Straumann, 4455 Zunzgen (dipl. Betriebsökonom, Präsident Lehrerverein Baselland LVB); Kurt Stutz, 4614 Hägendorf (Präsident des Stiftungsrates Velux Stiftung); Liselotte Stutz-von Arx, 4614 Hägendorf (Museumsführerin Bally, Englischlehrerin); Georges Thüring, 4203 Grellingen (Landrat SVP); Christian Thomi, 4133 Pratteln (Zahnarzt); Pascal Thommen, 4402 Frenkendorf; Alberigo Tuccillo, 4102 Binningen (Schriftsteller); Anina Venzin, Allschwil (BVS 2 Schülerin); Violette Vögeli-Triebold, 4132 Muttenz (Fachärztin FMH); Dr. Barbara von Reibnitz, 4051 Basel (Editorin); Jürg Wiedemann, 4127 Birsfelden (Landrat Grüne); Regina Werthmüller, 4450 Sissach (Landrätin Grüne); Bernhard Zollinger, 4411 Seltisberg (Vizepräsident BDP)