Starke Schule beider Basel

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3 x Ja

Am 10. Juni können die Stimmberechtigten über drei wesentliche Änderungen im Bildungsbereich abstimmen. Lesen Sie hier mehr.
 

News

  • Donnerstag, März 15, 2018

    Wichtige Erfolge für die Schulsozialarbeit

    Ab dem 1. August 2018 sind die Schulsozialarbeiter/-innen in Baselland erfreulicherweise personell nicht mehr den jeweiligen Schulleitungen unterstellt, sondern dem Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote (AKJB). Damit wird die wichtige Unabhängigkeit der Schulsozialarbeit gewährleistet.

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  • Montag, Januar 29, 2018

    Vorstoss zur sinnvollen Integration

    Landrätin Anita Biedert reicht Vorstoss zur sinnvollen integrierten Heilpädagogik an den Volksschulen ein

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Leserbrief

Laiengremium Bildungsrat professionalisieren

Oft wird ein sehr verklärtes Bild des jetzigen Bildungsrates gegeben. Die fachliche Kompetenz des Gremiums sei gegeben durch eine ausgewogene Zusammensetzung von Pädagogik, Wirtschaft und Politik. Es ist umgekehrt; nur vier der 13 Mitglieder haben täglich mit Bildung zu tun, die anderen vertreten in erster Linie Wirtschaftsinteressen oder die Farbe ihres Parteibüchleins. Das ist kein Garant für fachliche Kompetenz. Die Vertreter der Schulen sind sogar in der klaren Minderheit. Der Bildungsrat entscheidet jedoch abschliessend über Lehrpläne, Stundentafeln und Lehrmittel. So wollte er Schulfächer mit unrealistischen 1.5 Wochenlektionen durchboxen, und auch das katastrophale Fiasko mit den Einweglehrmitteln "Mille feuilles" und "New World" ist ihm zu verdanken. Der heutige Bildungsrat muss sich gegenüber der Öffentlichkeit nicht verantworten und auch für die finanziellen Folgen (für Passepartout 12.5 Mio.) steht er nicht gerade. Eine Professionalisierung dieses Gremiums ist dringend nötig durch Einsitznahme von Bildungsfachleuten, die ihre Beratungsfunktion auch wirklich und transparent wahrnehmen. Die Regierung käme dann nicht umhin, dessen fachlich fundierte Empfehlungen zu beherzigen.

Michael Pedrazzi, Vorstandsmitglied Starke Schule
 

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Januar 29, 2018

Vorstoss zur sinnvollen Integration

Landrätin Anita Biedert reicht Vorstoss zur sinnvollen integrierten Heilpädagogik an den Volksschulen ein

Auch wenn die Integration von Schulkindern mit besonderen Bedürfnissen ein anzustrebendes Ziel ist, gibt es in der Realität vielfach Probleme in einer Regelklasse, in der sich Schulkinder mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen befinden. Das Lernklima ist nicht optimal und weder die speziell betreuten noch die regulären Schüler/-innen können sich richtig konzentrieren und ihr Potenzial ausschöpfen. Auf beiden Seiten müssen Kompromisse zulasten der intellektuellen Förderung eingegangen werden.
Gerade in der Primarstufe wäre daher bei Kindern mit Lern- oder Aufmerksamkeitsschwierigkeiten oftmals eine Betreuung in einer Kleinklasse sinnvoller. Da die Erziehungsberechtigten meistens eine Beschulung in einer Kleinklasse von vornherein ablehnen und jedoch ihre Zustimmung benötigt wird, um eine Abklärung beim Schulpsychologischen Dienst durchzuführen, hat Anita Biedert (SVP) im Landrat einen Vorstoss eingereicht, der die Integration optimieren soll. Ihre Forderung ist, dass künftig nicht mehr die Erlaubnis der Eltern für die Abklärung beim Schulpsychologischen Dienst benötigt werden wird, falls ein Schulkind auf der Primarstufe in den Fächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch einen ungenügenden Notendurchschnitt hat oder durch Lernschwierigkeiten auffällt. In diesem Falle soll die Klassenlehrperson die Möglichkeit haben, auch ohne Einverständnis der Erziehungsberechtigten eine Abklärung durchzuführen.