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Initiative Passepartout-Lehrmittel ersetzen
Initiative Kompetenzen reduzieren
 
 

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News

Veranstaltung

Der Lehrplan 21 und seine Exzesse

Öffentlicher Vortrag von Judith Barben, Psychologin und Buchautorin, zu den aktuellen Bildungsreformen und deren Veränderungen an unseren Schulen.
Die Veranstaltung findet am Freitag, 26. Oktober 2018, 19.30 Uhr, in der Grün 80 statt.
Den offiziellen Flyer und weitere Informationen finden Sie hier.


Zu wahr um schön zu sein

    

Leserbrief

Checks mit den Lernzielen vergleichen

Die vom Institut für Bildungsevaluation der Universität Zürich durchgeführten Tests mit 12 500 Schülerinnen und Schülern der 6. Primarklassen haben wenig schmeichelhafte Resultate ergeben: Fast zwei Drittel erreichten die Lernziele nicht. Wie werden diese schlechten Resultate unter anderem von Beat Lüthy, Leiter des Amts für Volksschulen, erklärt? Der Vergleich zwischen den Resultaten der Checks und den Lernzielen sei nicht zulässig. Die Lernziele müssten erst am Ende und nicht schon am Anfang des 6. Schuljahres erreicht werden. (Die Tests fanden im ersten Semester der 6. Klasse statt.) Wenn dem so ist: Weshalb werden mit Tausenden von Schülerinnen und Schülern Tests durchgeführt, deren Anforderungen angeblich für die grosse Mehrheit der Teilnehmenden zu hoch sind? Weshalb wird Zeit und Geld in solche Vergleichtests investiert, deren Resultate kaum brauchbar und demotivierend für die Schülerinnen und Schüler sind? Oder ist die Erklärung von Herrn Lüthy schlicht und einfach eine Ausrede, um von der Kritik am Lehrmittel "Mile feuilles" abzulenken?

Christoph Studer, Basel
 

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Bildungsrat - ein undemokratisches Fehlkonstrukt

Viele der unsäglichen und gescheiterten Reformen in unserem Kanton hat der jetzige Bildungsrat zu verantworten: Beispielsweise Passepartout mit den Lehrmitteln Mille feuilles, Clin d'Oeil und New World, oder die Sammelfächer, welche er gegen den Volkswillen einführen wollte. Auch eine unmögliche Stundentafel mit anderthalbstündigen Fächern versuchte er durchzusetzen. 

Entgegen der weit verbreiteten Meinungen ist der Bildungsrat mit vielen Personen besetzt, die im Alltag nichts mit Bildung zu tun haben. Sie entscheiden abschliessend im stillen Kämmerlein unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne ihre Entscheide rechtfertigen zu müssen. Sie können sich in der Anonymität verstecken und sich mit dem Hinweis auf das Amtsgeheimnis jeglicher inhaltlicher und öffentlicher Diskussion verweigern. Dadurch können Fehlentscheide entstehen, die zu spät erkannt werden.
Das entspricht nicht demokratischen Prinzipien und hat unseren Schulen gerade in den letzten Jahren erheblich geschadet.

Ersetzen wir das Laiengremium BIldungsrat durch ein professionelles Organ Beirat Bildung, in welchem Fachexperten sitzen, die einem guten Bildungssystem verpflichtet sind und nicht den Interessen von Parteien.

Ein Beirat Bildung kann die Regierung fundiert und professionell beraten - er benötigt keine Entscheidungskompetenz, im Gegenteil: Da er nicht abschliessend entscheidet, muss er seine Analysen, Konzepte und Empfehlungen sachkundig und überzeugend begründen, ansonsten fliessen diese nicht in die Entscheidungsprozesse ein. Unausgegorene Ideen oder politisch motivierte Schnellschüsse haben so keine Chance mehr, umgesetzt zu werden.

Die Entscheidungeswege bei Bildungsfragen müssen im Sinne einer Professionalisierung dringend angepasst werden. Mit der vorgeschlagenen Änderung des Bildungsgesetzes und der nachfolgenden Ablösung des Laiengremiums Bildungsrat durch das Fachgremium Beirat Bildung wird ein undemokratisches Fehlkonstrukt beseitigt. Damit können künftig fahrlässige und nur noch schwer zu korrigierende Fehlentscheide vermieden werden.